CD-Tipps zu 'Claudio Abbado (geb. 1933)'
| Klavierkonzerte Nr.1 & 2 (DGG, ADD, 1978) Bartok, Bela (1881-1945) "Deutscher Schallplattenpreis" J. Matzner in FonoForum 12 / 86:"Maurizio Pol- linis und Claudio Abbados hochkarätige, auch vom Orchester her glänzend durchgearbeitete Interpretation zügelt zwar gelegentlich das Furioso der beiden Konzerte, gibt ihnen aber dafür eine Art brillanter Klassizität." |
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| Klavierkonzerte Nr.1-5 (DGG, DDD/LA, 1993/06) Beethoven, Ludwig van (1770-1827) J. Manhart in FonoForum 6 / 94: "Hier ist eine Gesamteinspielung gelungen, die aufgrund ihrer schnörkellosen Geradlinigkeit und stringenten Realisierung ihres Konzepts absolute Gültigkeit besitzt und wohl auch noch lange besitzen wird." |
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| Klavierkonzerte Nr.1-5 (DGG, DDD/LA, 1993) Beethoven, Ludwig van (1770-1827) J. Manhart in FonoForum 6 / 94: "Hier ist eine Gesamteinspielung gelungen, die aufgrund ihrer schnörkellosen Geradlinigkeit und stringenten Realisierung ihres Konzepts absolute Gültigkeit besitzt und wohl auch noch lange besitzen wird." |
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| Klavierkonzerte Nr.2 & 3 (DGG, DDD, 2004) Beethoven, Ludwig van (1770-1827) "Stereoplay 01 / 05: "Vor allem im janusköpfigen c-Moll-Konzert gelingt es Martha Argerich, mit geradezu kindlicher Offenheit und Heldenmut, den fast verloren gegangenen Gestus des Improvisatorischen, des rebellischen Experiments, des neuartigen Dur-Moll-Vexierspiels zu reanimieren und so das Mysterium des ersten Satzes, die Seelentiefe des zweiten und das Verwirrspiel des dritten neu erlebbar zu machen." |
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| Symphonie Nr.9 (Sony, DDD, 1996) Beethoven, Ludwig van (1770-1827) N. Rüdell in FonoForum 2 / 97: "Alles in allem ist Abbado hier eine Interpreation gelungen, die zwischen Kalkül und Ekstase einleuchtend zu ver- mitteln weiß." |
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| Te Deum (DGG, DDD, 1981) Berlioz, Hector (1803-1869) U. Schreiber in stereoplay 4 / 84:"War schon die LP in der Plastizität des Klangs vor- bildlich, so stellt der neue Tonträger seine Vorzüge noch deutlicher zur Schau." |
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| Ungarische Tänze Nr.1-21 (DGG, DDD, 1982) Brahms, Johannes (1833-1897) HiFi-Stereophonie 3 / 83:"Claudio Abbado und die Wiener Philharmoniker interpretie- ren diese Tänze so leidenschaftlich wie nö- tig und so intelligent wie möglich;es ist al- les da, was man erwarten darf: Tempera- ment, Schmelz, rhythmischer Biß,Raffinement. Aber 'da' ist noch mehr: eine perfekte Ba- lance zwischen Feuer und Nüchternheit, ein Ton von großer Wärme oft, ein sehr leben- diges Gefühl, weit entfernt von den Gefüh- ligkeiten eines Barenboim oder (manchmal) Bernstein." |
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| Symphonie Nr.4 (DGG, DDD, 90) Bruckner, Anton (1824-1896) H.-C. v. Dadelsen in FonoForum 9 / 91:"Stern des Monats. Romantisch im klassischen Gei- ste. Dadurch, das Abbado niemals ganz ins Extreme verfällt, gelingt ihm eine ebenso viel- schichtige wie vor allem perspektivische Ein- spielung. Klangbild: Sehr homogen, transpa- rent." |
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| Klavierkonzert Nr.1 (DGG, ADD, 1967) Chopin, Frederic (1810-1849) I. Harden in FonoForum 11 / 67:"Ein Hauch von 'jeunesse doree' weht einen aus dieser Aufnahme an: Es sind glänzende junge Musiker am Werk, die Werke werden mit einem gewissen sportlichen Elan angegangen; Martha Argerich macht ihrem Ruf einer ausgezeichneten Könnerin alle Ehre und spielt mit schlanker, unaufdringlicher Virtuosität, und Abbado bemüht sich, dem Orchesterpart scharfe Konturen und Farbigkeit zu geben." |
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| Klavierkonzert Nr.2 (DGG, DDD, 82) Chopin, Frederic (1810-1849) U. Petry in Audio 11 / 83:"In Claudio Abba- do hat Pogorelich einen mutigen Mitstreiter gefunden. Behutsam rollt der italienische Pultstar, im Einklang mit dem Chicago Sym- phony Orchestra, einen Klangteppich aus, der es dem Jugoslawen ermöglicht, seinen ei- genwilligen Weg ohne Pomp und Hast ab- zuschreiten." |
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| Claudio Abbado - Prometheus-Mythen in der Musik (Sony, DDD/LA, 1992) FonoForum 2 / 1995: "Ein höchst unkonventionelles Konzert- programm; unter der perfekt ausbalancierten Klangregie und Chorleitung von Andre Richard trifft der Freiburger Solistenchor den visionären Zug der Musik in all ihren fahlen Farben. Mit feinsten farblichen Abstufungen und vibrierender Innendynamik zeichnet Abbado auch Scriabins 'Promethee', dabei wird das exzentrisch-ekstatische Suchen der Musik, auch auf Grund des geschärft-aufgerissenen Klavieranschlags von Martha Argerich, nicht zur mondänen Selbstinszenierung, sondern zum Dokument einer promethei- schen Phase des musikgeschichtlichen Umbruchs." |
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| Symphonie Nr.8 (Sony, DDD/LA, 1993) Dvorak, Antonin (1841-1904) Gramophone 2 / 95: "Der prachtvollen Darstellung Claudio Abbados kann man kaum widerstehen. Hier wird in höchster Vollendung musiziert." |
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| Kammermusiken Nr.1-7 (EMI, DDD, 1995-1999) Hindemith, Paul (1895-1963) A. Beaujean in stereoplay 6 / 00: "An Prägnanz übertrifft die Einspielung ältere Wiedergaben entschieden. Auch klanglich hat die Produktion sehr hohes Niveau." FonoForum 7 / 00: "Das Zusammenspiel vollzieht sich gänzlich zwanglos-unwillkürlich und mit inspirierender Verve. Auch Abbados zügige Tempi wirken lässig und unverkrampft; sie beleben den federnden Ablauf durch niemals erlahmende Energie. Hier werden nicht nur für die Hindemith-Interpretation neue Maßstäbe gesetzt." |
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| Silvesterkonzert in Berlin 31.12.92 (Sony, DDD, 1992) FonoForum 7 / 1993: "Martha Argerich und Claudio Abbado demonstrieren in der 'Burleske' wieder einmal, welch gut eingespieltes, bruchlos einander zuarbeitendes Team sie sein können. Hier findet keine Verfälschung der artistisch-virtuosen Dimension des Stücks ins Wuchtig-Dräunende statt." |
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| Silvesterkonzert in Berlin 31.12.95 (Sony, DDD/LA, 1995) stereoplay 9 / 1996: "Abbado zielt auf einen schlanken und schlackenreinen Klang. Gegenüber anderen Aufnahmen stechen hier die enormen instrumentalen Fähigkeiten des Orchesters hervor. Streicher und Bläser sind einwandfrei gegenein- ander ausbalanciert und geben sich gegenseitig Schwung. Abbado findet zu einer gelungenen Mischung aus analytisch und virtuos." |
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| Symphonie Nr.7 (DGG, DDD, 1983) Mahler, Gustav (1860-1911) R. Hauser in stereo 3 / 85:"Abbado gelingt es zum erstenmal, das bestürzend Neue dieser Partitur voll auszuschöpfen. ..Ein Muß für alle Mahler-Fans. Höchste Bewer- tungen für Interpretation, Aufnahme- und Fertigungsqualität." |
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| Ouvertüren (DGG, DDD, 1984/1987) Mendelssohn Bartholdy, Felix (1809-1847) stereoplay 4 / 88:"...Höchste und hohe Bewer- tungen für die Interpretation und Klangquali- tät." |
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| Symphonie Nr.2 "Lobgesang" (DGG, DDD, 1984) Mendelssohn Bartholdy, Felix (1809-1847) W. Rogge im Musikmarkt Nr. 3 / 88:"...Claudio Abbado disponiert umsichtig die Höhepunkte, kann andererseits den Gesangsstimmen auch eine extrem leise Tongebung abverlangen, ohne abzugleiten. Die Solopartien sind ohne Abstriche hervorragend besetzt." |
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| Symphonien Nr.1-5 (DGG, DDD, 1984) Mendelssohn Bartholdy, Felix (1809-1847) W. Seifert im Musikmarkt 11 / 85:"Diese Mendelssohn-Kassette ist gewiß eine der wichtigsten Orchester-Neuerscheinungen des Herbstes." Gramophone 1 / 86: "Diese Edition gehört zweifelsohne zu den besten Projekten Abbados mit dem London Symphony Orchestra. Dieser Erfolg spornt ihn hoffentlich an, London neben Chicago, Wien und Mailand als wichtiges Zentrum für weitere Produktionen anzusehen." |
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| Violinkonzert op.64 (DGG, ADD, 1980) Mendelssohn Bartholdy, Felix (1809-1847) H. Lück in FonoForum 11 / 87:"Mintz ist ein Ly- riker, dessen Ton noch im leisesten Piano mit Wärme, Substanz und Spannkraft aufblüht. Sein Melodieaufbau ist vollkommen natürlich und bei allem reichen Gefühlsgehalt stets kontrol- liert und überlegen entwickelt, voller Noblesse und Würde." |
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| Die Zauberflöte (DGG, DDD, 2004) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) Audio 06 / 06: "So kraftvoll und schlank hat man Mozarts Märchenoper selten gehört. Abbado setzt auf kantablen Fluss und packende Dramatik. Präsenter Sound und starke Solisten runden das Ganze ab: Dorothea Röschmanns Pamina mit innigsten Lovesongs und Erika Miklosas Königin der Nacht mit Koloraturen-Furor." |
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| Die Zauberflöte (Ausz.) (DGG, DDD, 2004) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) Audio 06 / 06: "So kraftvoll und schlank hat man Mozarts Märchenoper selten gehört. Abbado setzt auf kantablen Fluss und packende Dramatik. Präsenter Sound und starke Solisten runden das Ganze ab: Dorothea Röschmanns Pamina mit innigsten Lovesongs und Erika Miklosas Königin der Nacht mit Koloraturen-Furor." |
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| Klavierkonzerte Nr.14 & 26 (DGG, DDD/LA, 1992) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) A. Csampai in stereoplay 5 / 94: "Der sonst eher für seine elegischen Mozart-Tempi bekannte Maestro Abbado erweist sich als überraschend kooperativ und spornt seine Wiener zu ähnlich robuster Spielfreude an, was gelegentlich zu einer gewissen Klangschärfe im Streichersatz führt." |
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| Violinkonzerte Nr.1-5 (DGG, DDD, 2007) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) Stereo 08 / 08: "Unterm Strich wirkt das alles sehr ausgewogen, niemals forciert, und die Violinkonzert-Partnerschaft mit Giuliano Carmignola funktioniert bestens. Carmignolas leichter, farbiger Ton passt so gut zu Abbados Lesart der Konzerte, als hätten beide bisher nie in verschiedenen Welten musiziert." |
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| Ivo Pogorelich - The Genius of Pogorelich (DGG, DDD, 1983/1985) P. Hagmann in NZ 11 / 86:"Kalt läßt einen diese Aufnahme von Tschaikowskys notorischem b- Moll-Klavierkonzert keinesfalls - sei es im positivem oder negativem Sinne. ..Was sonst in einem virtuosen Höhenflug vorüberrauscht, gerät Pogorelich zum bedeutungsschweren Er- eignis;was oft genug behende überspielt wird, hebt er heraus und entdeckt es neu. Wie er sich dabei ganz auf partnerschaftliches Musi- zieren mit dem Orchester einläßt, wie er Stei- gerungen zu zügeln und auch in Pianissimo- Stellen volle klangliche Transparenz zu wahren weiß, ist schlechthin großartig." (zu Tschaikowsky) |
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| Maurizio Pollini-Edition (DGG, ADD/DDD, 1978-97) E. Bezold in Stereo 3 / 02: "12 CDs im Schuber (dazu Bonus CD mit Live-Mitschnitten) enthüllen Pollinis musikalisches Weltverständnis. Wie er künstlerisch denkt und fühlt, wie er abendländische Musik als permanenten dynamischen Prozess der Fortentwicklung als eine weit- gespannte Einheit begreift. Besonders zur Ehre gereicht ihm seine Aufgeschlossenheit der zeitgenössischen Musik gegenüber." Stereo 01 / 08: "Pollini nutzt die langsamen Sätze (Beethoven) unaufgeregt zu dynamischen Feinstudien und zeigt wie immer viel Geschmack." 3 / 2002: "Unerhört Gutes für den, der Chopin anders als nur virtuos oder schmeichelnd hören will. Losgelöst von aller Fassade, entsteht reine Architektur in schnörkelloser Eleganz." |
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| Bilder einer Ausstellung (Orch.Fass.) (DGG, DDD, 1981/1985) Mussorgsky, Modest (1839-1881) Gramophone 11 / 82: "Obgleich es sich hier um heißumkämpftes Repertoire handelt, übertrifft Abbados neueingespielte Digitalversion allen anderen um Längen. Hier erhält man eine außerordentliche Demonstration in Sachen Virtuosität durch das LSO unter seinem ersten Dirigenten." |
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| Boris Godunow (Sony, DDD, 1993) Mussorgsky, Modest (1839-1881) E. Bezold in HiFiVision 6 / 94: "CD des Monats. Spröde, unbehauen und karg tönt es dort aus der ungelenkt instrumentierten Partitur, die Claudio Abbado beeindruckend suggestiv mit den Berliner Philharmonikern auslotet. Den seelischen Aufruhr der Titelfigur gestaltet Anatoly Kotcher- ga mit großer Ausdrucksskala." |
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| Il Canto Sospeso (Sony, DDD, 1992) Nono, Luigi (1924-1990) H. Lück in FonoForum 9 / 93: "..eine bewegende und konzeptionell überzeugende Programmzu- sammenstellung." |
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| Albrecht Mayer - Auf Mozarts Spuren (DGG, DDD, 2003) FonoForum 10 / 04: "Mayer spielt dies alles elegant, mit einem singenden, reich modulierten Ton und ganz so, wie auch Claudio Abbado ihn begleitet: makellos schön, Rokoko-selig, sorgenfrei." |
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| Klavierkonzert Nr.3 (DGG, ADD, 1966/1974) Prokofieff, Serge (1891-1953) U. Kraemer in Audio 5 / 85:"Das Prokofieff-Konzert ist noch immer ohne große Konkurrenz - hier ist Martha at her best." |
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| Klavierkonzerte Nr.1 & 3 (DGG, DDD/LA, 1993) Prokofieff, Serge (1891-1953) I. Harden im Musikmarkt 11 / 94: "..eine prächtig klingende CD. Die Aufnahme verbindet klang- technisch erstklassige Präsenz, Definition und Farbigkeit, und musikalisch zeigt Abbado sich hier von seiner besten Seite. Kissin hält glänzend mit, musiziert zupackend und überlegen auf gleicher Wellenlänge." |
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| Bolero (DGG, DDD, 1985) Ravel, Maurice (1875-1937) A. Jaschinski in FonoForum 11 / 86:"In jeder Hinsicht mustergültige Interpretationen. Klang- bild: Äußerst transparent, plastisch, weite Dynamik." |
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| Il Viaggio a Reims (Sony, DDD, 1992) Rossini, Gioacchino (1792-1868) FonoForum 01 / 94: "Die von Abbado temperamentvoll und in bester Laune geleitete Aufführung hat beim Publikum überaus positive Resonanz hervorgerufen. Sylvia McNair ist zweifellos eine virtuose Sängerin, ihr makelloser Gesang wirkt wie das Glitzern eines Kristallusters." |
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| Ouvertüren (DGG, DDD, 1990) Rossini, Gioacchino (1792-1868) W. Pfister in FonoForum 11 / 91:"Die gestische Klarheit, die pointierten Akzentsetzungen haben Witz und machen Sinn- und sind da und dort sogar für Überraschungen gut." |
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| Lieder in Orchesterfassungen (DGG, DDD, 2002) Schubert, Franz (1797-1828) M. Wendt in Audio 7 / 03: "Selbst Arrangements von Webern fügen sich hier so nahtlos ein, dass es den zwei Sängern offenkundig Laune macht." |
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| Klavierkonzert op.54 (Sony, DDD, 1994) Schumann, Robert (1810-1856) L. Brandt in stereoplay 2 / 98: "Perahias Farbenzauber entfaltet sich erst beim zweiten Hinhören, erst dann kommt die unglaubliche dynamische Nuancierung des New Yorkers rüber. Ein Lob der Konserve! Denn sie läßt den Hörer auch die in einigen Passagen über- wältigende Pracht der Berliner Philharmoniker wieder- holt genießen." |
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| Szenen aus Goethes Faust (Sony, DDD, 1994) Schumann, Robert (1810-1856) Berliner Zeitung 07 / 08: "Die hervorragend eingestellten Chöre (Schwedischer Rundfunkchor, Eric Ericson Kammerchor und Tölzer Knabenchor) vermittelten jene höher schwebende Sphäre des überirdischen Ortes, an dem den Verdammten der Erde Sündenerlaß gewährt wird. Abbado schuf hier eine Transparenz, die dem oberflächlich Dramatischen eine elementare, feingesponnene Klangkultur entgegensetzte. Und der Chorus Mysticus intonierte des Mysteriums Lösung: 'Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.'" |
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| Ein Überlebender aus Warschau op.46 (DGG, DDD, 1989-1992) Schönberg, Arnold (1874-1951) K. Bennert im Musikmarkt 4 / 93: "Zweifels- ohne zählt Claudio Abbados auf langjähriger Konzertpraxis beruhende Auseinandersetzung mit Anton Weberns Orchesterwerken und Ar- nold Schönbergs nur selten aufgeführtem Opus 46 zu den absoluten Höhepunkten unter den Neuveröffentlichungen." |
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| Klavierkonzert op.42 (DGG, DDD, 1989) Schönberg, Arnold (1874-1951) A. Csampai in stereoplay 8 / 90:"Hier wird auf beiden Seiten mit einer Intensität und einer Herzens-Emphase musiziert, als gelte es, den letzten Schönberg-Skeptiker von der Sprach- fähigkeit und Sinnlichkeit dieser Musik zu überzeugen." |
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| Klavierkonzert Nr.1 (DGG, DDD, 1985) Tschaikowsky, Peter Iljitsch (1840-1893) P. Hagmann in NZ 11 / 86:"Kalt läßt einen diese Aufnahme von Tschaikowskys notorischem b- Moll-Klavierkonzert keinesfalls - sei es im positivem oder negativem Sinne. ..Was sonst in einem virtuosen Höhenflug vorüberrauscht, gerät Pogorelich zum bedeutungsschweren Er- eignis;was oft genug behende überspielt wird, hebt er heraus und entdeckt es neu. Wie er sich dabei ganz auf partnerschaftliches Musi- zieren mit dem Orchester einläßt, wie er Stei- gerungen zu zügeln und auch in Pianissimo- Stellen volle klangliche Transparenz zu wahren weiß, ist schlechthin großartig." |
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| Violinkonzert op.35 (DGG, ADD, 1973) Tschaikowsky, Peter Iljitsch (1840-1893) FonoForum 9 / 73: "Mendelssohns strahlendes, lyrisch ausschwingendes Konzert, das schon von je her Milstein zu den überzeugendsten Höchstleistungen inspirierte, ist hier erneut hervorragend gelungen - gestützt von den sicher, in den Holzbläsern weich inspiriert musizierenden Wiener Philharmonikern unter der unaufwendigen, aber recht präzisen Leitung Abbados." |
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| Kolja Blacher spielt Violinkonzerte (DGG, DDD, 2004) N. Hornig in FonoForum 06 / 06: "Kolja Blachers Auslegung der Berg-Partitur ist geprägt von Klarheit der Linienführung, romantischer, aber stets variabler Tongebung. Strawinskys Violinkonzert lebt auf in seiner prägnant kraftvollen Extrovertiertheit. Das Mahler Chamber Orchestra spielt auf höchstem Niveau." |
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| Midori spielt Violinkonzerte (Sony, DDD/LA, 1995/97) C. Vahldieck in FonoForum 2 / 99: "Midori, Abbado, die Berliner Philharmoniker: Das ist dreifache Perfektion, sogar in einer Live-Aufnahme." |
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| Viktoria Mullova - Brahms (Philips, DDD, 1992/93) K. Bennert im Musikmarkt 11 / 94: "Das Ergebnis ist schlichtweg phänomenal. Denn in dem Maß, in dem Viktoria Mullova sich selbst zurück- nimmt, sich also vollkommen uneitel in den gesamten Duktus einbindet, gewinnt das Werk eine selten so deutlich erlebte Verbindung von sinfonischer Wucht und gleichzeitiger kammer- musikalischer Intimität. Es ist mithin eine Aufnahme, an der kein Brahms-Liebhaber vorbei- gehen sollte." |
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| Concerti op.8 Nr.1-4 "4 Jahreszeiten" (Philips, DDD, 1987) Vivaldi, Antonio (1678-1741) N. Hornig in FonoForum 2 / 88: "Schallplatte des Monats. ..Voll lebendiger Farbig- keit. Viktoria Mullovas Ausdrucksradius umfaßt das Nonvibrato-Spiel ebenso wie die sanglich- schlichte Linienführung und die temperament- geladene, motorische Attacke. Auch das Or- chester spielt auf kompromißlos hohem tech- nischen Niveau." |
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| Anna Netrebko - Sempre libera (DGG, DDD, 2003) FonoForum 08 / 04: "Nie wirkt dieses Wechselbald der Gefühle gleichförmig. Anna Netrebko scheint für jede ihrer Heldinnen, ob Amina, 'I Puritani'-Elvira oder Lucia di Lammermoor andere Stimmnuancen vorrätig zu haben. Und begeistert besonders mit ihren fein lasierten Legato-Bögen, einem durchscheinenden, von innen leuchtenden Glanz bei Bellini und Donizetti. Nichts ist hier äußerlicher Prunk, alles keusche, verletzliche, nie maniergefährdete Demut. Ausdrucksnuancen statt Brillanz, selbst in den punktgenau gesetzten, locker gestreuten Spitzentönen." |
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| Roberto Alagna singt Verdi-Arien (DGG, DDD, 97) D. D. Scholz in FonoForum 6 / 98: "So strahlend, so kulti- viert, so differenziert und sensibel in Phrasierung, Artikulation und Ausdruck hat man Alagna noch nicht gehört." |
