DVD-Tipps zu 'Claudio Abbado (1933-2014)'

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Klavierkonzert Nr.3 (EuroArts, 2005)
Ludwig van Beethoven (1770-1827)

»Wer auf liebgewonnenen Bombast verzichten kann, wird bei dieser lichthellen Deutung viel Neues in Bruckners Musik entdecken.« (stereoplay, November 2012)

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Symphonie Nr.5 (Accentus, 2012)
Anton Bruckner (1824-1896)

,,Das 2003 von Claudio Abbado gegründete Lucerne Festival Orchestra ist ein exzellenter Klangkörper. (...) Bruckners sperriger kontrapunktischer Kraftakt wird von Abbado so zwingend, so aus einem Guss präsentiert, dass man von einer Sternstunde sprechen möchte." (FONO FORUM, September 2012)

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La Mer (EuroArts, 2003)
Claude Debussy (1862-1918)

FonoForum 12 / 04: "Ein Ernst, der atmosphärisch durchaus spürbar ist und für Spannung sorgt, besonders in 'La Mer', wo die Steigerungsverläufe fast den Saal zum Bersten bringen."

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Symphonie Nr.4 (Medici, 2006)
Gustav Mahler (1860-1911)

FonoForum 02 / 10: "Abbado trifft im Alter einen Mahler-Ton, der, wenn nicht alles täuscht, selbst in den Aufnahmen mit den Berliner Philharmonikern noch nicht bemerkbar war: Wärme und gelassene Humanität. Sie kennzeichnen auch die Vierte mit den engagiert und klangvoll spielenden jungen Musikern, die mit Herz und Seele auf das aufmerksame Augenspiel des damals 73-jährigen Dirigenten reagieren. Eine gelungene Phrase, eine präzise Reaktion bedenkt Abbado mit feinem Lächeln. Eine altersweise, keineswegs altersschwache Lesart der Vierten ist hier dokumentiert: Den lyrischen Oberflächenglanz durchstechen wenn nötig unbarmherzig Schroffheiten, wie im Scherzo."

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Symphonie Nr.9 (Accentus, 2010)
Gustav Mahler (1860-1911)

Stereoplay 06 / 11: "Nachdem im Konzertsaal der letzte Ton verweht ist, dauert es zwei Minuten, bis Applaus aufbrandet: Ein Moment der Andacht, gemeinsames Innehalten im Angesicht der "letzten Dinge". FonoForum 02 / 12: "Wie der Dirigent allerdings jene schattenhaften, stockenden Stellen im Andante comodo realisiert, in denen die Musik gleichsam stammelnd zu sich selbst zu finden versucht, das ist schon phänomenal. Und wenn er in den letzten Minuten des Adagio das Tempo fast bis zum endgültigen Stillstand drosselt und dann, wenn bei schon abgedunkeltem Licht die Musik bereits verklungen ist, die absolute Lautlosigkeit für mehrere Minuten anhalten lässt, das muss man gehört und gesehen haben. Dass da einigen Konzertbesuchern die Tränen gekommen sind, ist durchaus verständ lich!"

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Requiem (Warner, 01)
Giuseppe Verdi (1813-1901)

M. Mezger in Stereo 1 / 02: "Zwischen der fulminanten Verve von Giulinis alter (und nach wie vor unerreichter) Referenzaufnahme und Gardiners gleißend-ewigem Licht, das wie Neon leuchtet, entfaltet Abbado die Spannung der Zwischentöne, birgt die massiven, aber niemals grob herausgemeißelten Ausbrüche in Seelentönen elegischer Schönheit und verinnerlichter Expressivität."

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Simon Boccanegra (Arthaus Musik, 2002)
Giuseppe Verdi (1813-1901)

Stereo 05 / 04: "Das Treibhaus der Gefühle weiß Claudio Abbado am Pult des Orchestra of the Maggio Musicale Fiorentino mit großer Sensibilität auszuloten. Prächtig verstehen sich die Protagonisten auf den düster-tragischen Ton. In der großen Frauenrolle der Maria Boccanegra strahlt in leuchtenden Höhen der schattierungsreiche Sopran von Karita Mattila."

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Lohengrin (Arthaus Musik, 1990)
Richard Wagner (1813-1883)

O. Ford in Stereo 8 / 03: "Domingo erweist sich als kraft- voller, sicherer und bühnenpräsenter Gralsritter. Claudio Abbado steuert die Wiener Philharmoniker sensibel durch Wolfgang Webers neutral-traditionelle Inszenierung."

Letzte Änderung am 21. Oktober 2017