| Klavierkonzerte BWV 1052, 1053, 1056 (Sony, DDD, 2005) C. Vratz in FonoForum 11 / 06: "Beim Kopfsatz des d-Moll-Konzerts wählt er ein Tempo, als wolle er der Musik jeden Verdacht auf Gemütlichkeit austreiben. Nüchtern spielt er, ganz moderner Architekt. Er beherrscht eine glasklare Artikulation und hält mit kleinen dynamischen Rückungen die Spannung aufrecht. Die Basstöne kullern deutlich hörbar, nie herb oder bedrohlich, nie zu nett. Die Präludien und Fugen wirken wie Kontrapunkte: innig, pianolastig und geheimnisschwanger. Es ist ein subtil verwobenes, verträumtes, bisweilen romantisch angehauchtes und im Bass vereinzelt oktavverdoppeltes Bach-Spiel." |