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CD-Tipps zu 'Partita Nr. 4'

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Partiten BWV 825-830 (Hyperion, DDD, 1996/97)

M. Elste in FonoForum 9 / 97: "Angela Hewitt macht nichts anderes, als daß sie den Notentext analytischmusikalisch in Klang umsetzt. Natürlich - und voller Berechtigung! - entstehen so Crescendi und Decrescendi ebenso wie dynamisch reduzierte Abschnitte. Ihr ästhetisches Primat gilt dabei immer der Durchsichtigkeit, was sie vor allem mit ihrem perlenden Anschlag und klaren Konturierungen des Pedalspiels erreicht. Künstlerische Extreme spielen bei ihr keine Rolle, und dennoch fasziniert ihr Spiel, weil es auf geradezu ideale Weise die Feinheiten der Komposition hervorbringt. Modern ist ihre Interpretation vor allem hinsichtlich der geringfügigen Agogik."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Partiten BWV 825-830 (Sony, ADD, 57-80)

K. Breh in stereoplay 9 / 87:"Unvergleichliche Wiedergabe der Werke Bachs auf dem Klavier, kongeniale musikalische Ausdeutung Goulds. Die überwiegend älteren Aufnahmen rauschen ziemlich stark, nicht dagegen die von 1980."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Partiten BWV 825-830 (Decca, DDD, 1983)

S. Koch in stereoplay 1 / 85:"Die Platte ist ein heißer Tip, weil sie ebenso Vergnügen bereitet, wie davon überzeugt, daß Bach auch durchaus auf dem Flügel gespielt werden kann."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Partiten BWV 825-830 (Decca, DDD, 1990-1994)

M. Elste in FonoForum 4 / 94: "Christophe Roussets Auseinandersetzung mit den Standardwerken des Bachschen Oeuvres für das Cembalo überzeugt rundum. Exzentrik à la Gould kann man bei ihm lange suchen. Und dennoch kommt keinen Moment Langeweile auf, weil Roussets Artikulation so idiomatisch-sprechend ist und sich immer auf die subtilen Eigenheiten des Cembalos bezieht."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Partiten BWV 826-828 (Sony, DDD, 2007)

Rondo 01 / 08: "Das Ergebnis ist von betörender Intensität. Perahia spielt die Partiten und seine Interpretation ist vor allem getragen von tiefem, zuweilem gar feierlichem Ernst, von einer nachgerade philosophischen Seriosität. Über welch gestalterisches Vermögen dieser Pianist gebietet, über welche klangliche Vielfalt seine Darbietung, das zeigt sich beredt an der längsten Allemande im Klavieroeuvre Bachs, dem Stück aus der D-Dur-Partita."

Letzte Änderung am 5.1.2009