DVD-Tipps zu 'Wozzeck'

Klassika DVD-Kaufempfehlung bei jpc Wozzeck (Warner, 1994)
Berg, Alban (1885-1935)

FonoForum 06 / 08: "Der innerlich abgestorbene Wozzeck des großartig präzisen Franz Grundheber ist Opfer und Täter zugleich. Und Waltraud Meiers existentiell gespielte Marie geht unter die Haut, ihre Bibelszene zumal ist ein sängerschauspielerisches Meisterstück. Die grotesken Figuren des Hauptmanns und des Doktors steigern sich in der Darstellung von Graham Clark und Günter von Kannen ins Gespenstische. Leos Janácek, ein großer Verehrer von Bergs Musik, hat die Behauptung aufgestellt, jede Note im "Wozzeck" sei in Blut getaucht. Man begreift diese Aussage, wenn man diese Musik von der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim erlebt. Das ist eine wahrlich kongeniale Inter pretation. Neben aller Härte und Brutalität des Klanges behauptet sich im Orchesterspiel eine unerschütterliche Kantabilität."

Klassika DVD-Kaufempfehlung bei jpc Wozzeck (Arthaus, 1987)
Berg, Alban (1885-1935)

Künstler: Grundheber, Behrens, Raffeiner, Langridge, Zednik, Haugland, Wien PO, Abbado (97') Bild: 4:3;Sub: D, E,F, Sp

Klassika DVD-Kaufempfehlung bei jpc Wozzeck (Arthaus, 1996)
Berg, Alban (1885-1935)

Stereo 06 / 06: "Wie die geschundene Kreatur immer tiefer in den Strudel der Verstrickungen gerät, stellte Regisseur Peter Mussbach bravourös auf die Bühne der Frankfurter Oper. Mit Scharfblick leuchtet Sylvain Cambreling in die kompositorischen Winkel."

Klassika DVD-Kaufempfehlung bei jpc Wozzeck (OpusArte, 2007)
Berg, Alban (1885-1935)

FonoForum 02 / 08: "Und doch ist Alban Bergs "Wozzeck" am Gran Teatre del Liceu von Barcelona, den Extremmoralist Calixto Bieito inszeniert, gar nicht skandalös, sondern nur sehr gut. Das beginnt im Graben, wo Liceu-Musikchef Sebastian Weigle sein Orchester zu so schneidenden wie schmelzenden Klängen anhält. Auch auf der Bühne schmeißt sich ein (fast) perfektes Ensemble mit Wucht in die Berg-Büchner-Sache."

Klassika DVD-Kaufempfehlung bei jpc Wozzeck (Arthaus, 1970)
Berg, Alban (1885-1935)

Künstler: Toni Blankenheim, Richard Cassily, Peter Haage, Gerhard Unger, Hamburg PO, Bruno Maderna

Letzte Änderung am 25. Mai 2012