Hector Berlioz (1803-1869)
Béatrice et Bénédict
Allgemeine Angaben zur Oper:
| Titel: | Béatrice et Bénédict |
| Entstehungszeit: | 1860-62 |
Kaufempfehlung:
| CD: | C. Davis dirigiert 3 Opern-Gesamtaufnahmen (Philips, ADD, 69-77) stereoplay 9 / 88: "Hervorragende Besetzung, großartiges, weiträumiges Klangbild in das die Gesangsstimmen optimal eingebaut sind. Sir Colin bringt die ungeheure Dramatik des Werks ungebremst zur Geltung. Die Digitalisierung hat die Transpyrenz des Klangbildes noch verbessert." (Benvenuto Cellini) FonoForum 11 / 87: "Das von Colin Davis geführte Ensemble vereinigt gute bis ausgezeichnete Kräfte." (Beatrice) stereoplay 12 / 86: "Ungekürzte Gesamtaufnahme eines bis dahin vernachlässigten Meisterwerks. Hervorragende Interpretation, bemerkenswert gute Klangtechnik." "Deutscher Schallplattenpreis", "Edison-Preis", "Prix Mondial du Disque" ,"Grand Prix du Disque" (Die Trojaner) |
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Zur Oper:
| Art: | Oper in 2 Akten |
Handlung:
| 1. Akt: | Park vor dem Palast Leonatos, des Gouverneurs von Messina. Das Volk will den siegreich heimkehrenden Feldherrn Don Pedro und seine Offiziere empfangen. Leonato tritt mit seinem Gefolge aus dem Palast. Hero und Beatrice gesellen sich hinzu. Hero freut sich auf das Wiedersehen mit ihrem geliebten Claudio; Beatrice hegt dem streitsüchtigen Benedikt gegenüber weniger angenehme Gefühle, da es zwischen ihnen beiden dauernd zum Zank kommt. Unter Jubelgeschrei erscheint Pedro. Freudig begrüsst wird auch Claudio, zankend und streitend dagegen Benedikt. Pedro verkündet, dass noch in dieser Nacht Claudio und Hero getraut werden sollen, und dass nun auch bald die Reihe an Benedikt sei. Der aber will nichts vom Ehejoch wissen. Pedro, Leonato und Claudio wollen gemeinsam den Weiberfeind bekehren und treiben ihren Spass mit ihm: Während Spielleute und Sänger die Festmusik probieren, verbirgt sich Benedikt, der von der ganzen Hochzeit nichts hören und sehen will, hinter Gebüschen. Pedro, Leonato und Claudio haben dies bemerkt und erzählen sich nun, so dass er es hören muss, von Beatrices närrischer Liebe zu Benedikt. Bestürzt verlässt er sein Versteck, denn auch er spürt Zuneigung. Dasselbe Spiel hat Ursula mit Beatrice getrieben, und auch diese hat aus ihrer Liebe kein Hehl gemacht. |
| 2. Akt: | Saal im Palast. Grosses Festgelage. Beatrice hat sich abgesondert und gesteht sich im geheimen ihre Liebe zu Benedikt, erklärt aber gleich darauf Hero und Ursula, lieber ins Kloster gehen zu wollen, als Sklavin eines Mannes zu werden. Brautjungfern schmücken Hero mit Kranz und Schleier, und der Hochzeitszug setzt sich in Bewegung. Zu der ihm traurig nachschauenden Beatrice tritt Benedikt, und beide einigen sich dahin, es einmal miteinander zu versuchen. - Die Hochzeitsgesellschaft kehrt zurück, Hero und Claudio unterzeichnen den Ehevertrag, und einen zweiten, den der Notar schon fertig hat, unterschreiben nach kurzem Zaudern Benedikt und Beatrice, ohne sich um den Spott der Freunde zu kümmern. |
Letzte Änderung am 21.8.2007
