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Johannes Brahms (1833-1897)

Lindes Rauschen in den Wipfeln

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Lindes Rauschen in den Wipfeln
Widmung: Bettina von Arnim
Entstehungszeit: 1852
Uraufführung: 10. April 1866 in Wien
Besetzung: Tenor oder Sopran und Klavier
Erstdruck: Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1853
Opus: op. 3 Nr. 6: Sechs Gesänge für eine Tenor- oder Sopranstimme mit Pianofortebegleitung componirt und Bettina von ...
McCorkle Opus 3 Nr. 6: SECHS GESÄNGE für eine Tenor- oder Sopranstimme und Klavier - Nr. 6 Lied (Joseph von Eichendorff)

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Klassik heute 2 / 2000: "Banses schönem, jugendlich timbrierten Sopran gelingt eine ideale Balance aus scheinbar naivem Erzählen und kunstvollem Gestalten. Schmidt dagegen bleibt der etwas passivere, kontrolliertere Interpret. Helmut Deutsch ist einer jener vorzüglichen Klavierbegleiter, die trotz zurückhaltendem Spiels nicht im Hintergrund verschwinden."

Text:

Textdichter: Joseph Karl Benedikt von Eichendorff
Sprache: deutsch
Liedtext: Lindes Rauschen in den Wipfeln,
Vöglein, die ihr fernab fliegt,
Bronnen von den stillen Gipfeln,
Sagt, wo meine Heimat liegt?
Heut im Traum sah ich sie wieder,
Und von allen Bergen ging
Solches Grüßen zu mir nieder,
Daß ich an zu weinen fing.
Ach! hier auf den fremden Gipfeln:
Menschen, Quellen, Fels und Baum
[Wirres Rauschen in den Wipfeln]
Alles ist mir wie ein Traum!
Muntre Vögel in den Wipfeln,
Ihr Gesellen dort im Tal,
Grüßt mir von den fremden Gipfeln
Meine Heimat tausendmal!
Letzte Änderung am 18.12.2006

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