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Johannes Brahms (1833-1897)

Parole

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Parole
Widmung: Albert Dietrich
Entstehungszeit: 1852
Uraufführung: 6. Januar 1863 in Wien
Besetzung: Singstimme und Klavier
Erstdruck: Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1854
Opus: op. 7 Nr. 2: Sechs Gesänge für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte componirt und Albert Dietrich gewid...
McCorkle Opus 7 Nr. 2: SECHS GESÄNGE für eine Singstimme und Klavier - Nr. 2 Parole (Joseph von Eichendorff)

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Klassik heute 2 / 2000: "Banses schönem, jugendlich timbrierten Sopran gelingt eine ideale Balance aus scheinbar naivem Erzählen und kunstvollem Gestalten. Schmidt dagegen bleibt der etwas passivere, kontrolliertere Interpret. Helmut Deutsch ist einer jener vorzüglichen Klavierbegleiter, die trotz zurückhaltendem Spiels nicht im Hintergrund verschwinden."

Text:

Textdichter: Josef Karl Benedikt von Eichendorff
Sprache: deutsch
Liedtext: Sie stand wohl am Fensterbogen
Und flocht sich traurig das Haar,
Der Jäger war fortgezogen,
Der Jäger ihr Liebster war.
Und als der Frühling gekommen,
Die Welt war von Blüten verschneit,
Da hat sie ein Herz sich genommen
Und ging in die grüne Heid'.
Sie legt das Ohr an den Rasen,
Hört ferner Hufe Klang
Das sind die Rehe, die grasen
Am schattigen Bergeshang.
Und abends die Wälder rauschen,
Von fern nur fällt noch ein Schuß,
Da steht sie stille zu lauschen:
"Das war meines Liebsten Gruß!"
Da sprangen vom Fels die Quellen,
Da flohen die Vöglein ins Tal.
"Und wo ihr ihn trefft, ihr Gesellen,
O, grüßt mir ihn tausendmal!"
Letzte Änderung am 18.12.2006

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