CD-Tipps zu 'Streichquartett Nr. 3'

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Streichquartette Nr.1-3 (Tacet, DDD, 2007)
Johannes Brahms (1833-1897)

Stereo 09 / 08: "Wäre der Klang dieser Einspielung nicht so bestechend klar und von einer so natürlichen Räumlichkeit - man könnte sie fast für eine historische Aufnahme halten. Denn die Brahms-Interpretation des Auryn-Quartetts betört den Hörer mit scheinbar (!) altmodischen Tugenden, die in der Epoche zackiger Tempi und knackiger Kontraste mitunter ein bisschen in Vergessenheit geraten sind. Es entsteht hier eine anrührende, sehr ausdrucksvolle und dennoch ganz transparent geformte Einspielung, die zeigt, dass eine Formation, die seit 27 Jahren in derselben Besetzung spielt, von der reichen gemeinsamen Erfahrung profitieren kann, ohne dabei in Routine zu erstarren."

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Streichsextett Nr.1 op.18 (MDG, DDD, 99)
Johannes Brahms (1833-1897)

M. Stäbler in FonoForum 8 / 00: »Vielerorts lässt sich erkennen, wie beseelt das Ensemble zu Werke geht, etwa im Andante des Sextetts, das zahlreiche Möglichkeiten bietet, die Instrumente wunderschön singen zu lassen.«

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Streichquartette Nr.1 & 3 (Hyperion, DDD, 2008)
Johannes Brahms (1833-1897)

Stereo 02 / 09: "Interessanter ist, wie es den Streichern immer wieder gelingt, den Notentext so plastisch zu interpretieren, dass man glaubt, lebenden Organismen zu begegnen. Das zeigt sich auch auf der vorliegenden Brahms-CD. Etwa im zweiten Satz des c-Moll-Quartetts op. 51, 1 mit seinen wunderbar aufblühenden Linien und der gemeinsam geatmeten Phrasierung oder dem anschließenden Allegretto, in dessen Mittelteil das Duett der beiden Geigen wie von menschlichen Stimmen gesungen wirkt. Dabei demonstriert das Takacs Quartet eine so feine und geschmackvolle Rubato-Kultur, wie man sie nur selten zu hören bekommt."

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Streichquartette Nr.1-3 (Thorofon, DDD, 2014)
Johannes Brahms (1833-1897)

»Die gegenwärtige Darstellung der drei Quartette bringt indes eine sehr schöne Überblendung zu Stande. Zupackend genug, um auch nicht für einen Moment langweilig zu werden, erscheint sie mir wie ein abwechslungsreicher Spaziergang im goldenen Oktober: bunte Laubdächer, geerntete Felder in der wundersamen Glut der Abendsonne, eine eher sich an der Poesie des Erblickten ergötzende denn resignierende Wanderung, deren wehmütige Momente nicht Verzicht, sonder tiefe Bereicherung signalisieren. Diese Betrachtungsweise wollte sich mir tatsächlich in einer einzigen ›Stelle‹ konzentrieren: Wenn die Bratsche im Kopfsatz des c-Moll-Quartetts nach dem aufbrausenden Hauptthema auf ihrem okatvierten G innehält, um die Takte 7 & 8 zu verklammern - dann bindet dieser gedeckte, nach weichen Tannennadelteppichen duftende Ton gewissermaßen die ganze Essenz der Werke in sich wie das windzige Sandkorn, das die Kindliche Kaiserin dem neuen Schöpfer von Phantasien aushändigt.« (Rasmus van Rijn in Klassik heute 04 / 2015)

»Den vier Musikern ist ein genaues, intensives Zusammenspiel zu attestieren, das selbst in den verwinkelten Labyrinthen von Brahms Formbauten nie auch nur ansatzweise außer Kontrolle gerät. Hinzu kommt die überzeugende Balance: Das Klangbild ist transparent genug, um die einzelnen Stimmen, aber auch die Homogenität ihres Zusammenklingens wiederzugeben und auszuleuchten. Klangfarblich überlegt und eingebettet in ein übergreifendes darstellerisches Gesamtkonzept, werden die musikalischen Übergänge von Licht und Schatten mit stilistischer Souveränität gemeistert. Ein abschließendes Lob an die Klangtechnik: Der leichte, natürlich wirkende Hall erzeugt eine angenehme, behagliche Rundung.« (Klassik. com)

»Die große Kammermusikerfahrung der Streicher, ihr ausgewogen-transparenter Klang, aber auch die Souveränität ihres Spiels überzeugen hier. (...) Das Formgefühl der Musiker und die klangliche Gestaltung der Quartette überzeugen ebenso wie die Aufnahmetechnik.« (Pfälzer Tageblatt Nr. 79)

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Streichquartette Nr.1 & 3 (Erato, DDD, 2014)
Johannes Brahms (1833-1897)

»Das 1. und das 3. Streichquartett von Brahms spielt das Quartett in gewohnt schwungvoller Weise, aber auch zart und zerbrechlich an den entsprechenden Stellen. Das ist es, was das Artemis-Quartett nicht nur in dieser Aufnahme auszeichnet: Das große Ausdrucksspektrum. Die Brahmsschen Quartette sind wie geschaffen für die Vier.« (hr2)

»Es gibt da Momente, die hat man in dieser Sinnlichkeit zumindest in den letzten Jahren nie traumhafter, verführerischer gehört.« (Rondo)

»Es ist die beste Aufnahme seit Jahren.« (Abendzeitung München)

»Die Artemisianer nutzen ihre handwerkliche Souveränität für eine Vielzahl an Nuancen, die ihre Brahms-Aufnahme selbst unter der hochkarätigen Konkurenz noch einmal heraushebt.« (FonoForum, Dezember 2015)

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Streichquartette Nr.1-3 (Warner, DDD, 1991/1992)
Johannes Brahms (1833-1897)

P. Kerbusk in FonoForum 3 / 94: "Ensemblekultur und Klangbalance sind wiederum beeindruckend, die spieltechnische Sorgfalt ist vorbildlich, und Günter Pichlers Geigenton hat nichts an Schmelz verloren. Selbst die Tempi sind nahe- zu identisch. Dennoch ist die Neuaufnahme noch einmal eine Spur überzeugender als die alte." E. Kroher im Musikmarkt 3 / 94:"Was das ABQ, wie das Alban-Berg-Quartett unter Kammermusik-Freunden heißt, zuvor unzählige Male im Konzertsaal er- probt und musiziert hat, erfuhr nun seine Ton- trägerdokumentation. Ihre Unmittelbarkeit wie ihre Tiefe der Vergeistigung bilden eine eigene Dimension, nahe am reinen Brahms-Glück."

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Streichquartett Nr.3 (Onyx, DDD, 2016)
Johannes Brahms (1833-1897)

»Mit der Sopranistin Mojca Erdmann (...) gelingt es dem Kuss Quartett, die fragile Fin-de-siècle-Klangwelt beider Quartette als Vorder- und Rückseite derselben Medaille zu zeigen. Die ineinander-verflochtene Linearität der Musik, die oft gefährdete, doch nie (auch bei Schöberg nicht!) aufgegebene Tonalität und das stetig fortschreitende Entwickeln und Verändern der Themen und Motive verbinden sich hier zu einer Erfahrung, die beide Werke gleichsam neu erschließt.« (stereoplay, Januar 2017)

»Impulsiv und schwungvoll, erlesen schwärmerisch und selbst im Grüblerischen ungemein nuancenreich bewegen sich die vier Musiker in dieser durch und durch romantischen, aber eben nie von Pathos oder gar späterem Fin de Siècle-Sound aufgedunsenen Klangwelt.« (RONDO, 25.02.2017)

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Streichquartette Nr.1-3 (Alpha, DDD, 2016)
Johannes Brahms (1833-1897)

»Packender, aufregender und wahrhaftiger kann man kaum Quartett spielen. (...) Eine Brahms-Produktion, die sechs von fünf Sternen verdient hätte.« (Fono Forum, Dezember 2016)

»Zärtlicher als in dieser Pianissimo-Passage aus dem Andante des B-Dur-Quartetts kann man die Saiten kaum liebkosen. Einer von vielen besonders anrührenden Momenten in der neuen Brahms-Aufnahme des Belcea Quartet.« (Deutschlandfunk, 13.11.2016)

Letzte Änderung am 15. Oktober 2017