CD-Tipps zu 'Georgi Catoire (1861-1926)'

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Klavierwerke (Hyperion, DDD, 1998)

A. Csampai in stereoplay 5 / 00: »Wer den Schritt auf eher unbekannteres Terrain wagt, wird üppig belohnt: mit einer hochsensiblen, unglaublich raffinierten, harmonisch eigenständigen Musik, die es verdient, mit den Lyrischen Stücken Griegs oder den Miniaturen Rachmaninows auf eine Stufe gestellt zu werden und endlich ihre längst überfällige Wiedererweckung erlebt.«

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Lieder "Poems For Voice And Piano" (Bella, DDD, 2012)

,,Georges Catoires Romanzen sind nicht so leicht zu konsumieren wie die seiner russischen Zeitgenossen Rachmaninoff oder Medtner: Herber und moderner sind sie, obwohl beide Komponisten wesentlich jünger waren als Catoire (er lebte von 1861 bis 1926). (...) Insgesamt bietet die Platte spannende Entdeckungen, denn Catoires Werke sind bisher nur äußerst selten eingespielt worden, auch die Lieder." (klassik. com, 23.07.2013)

,,Sehr einfühlsam präsentieren uns die Sopranistin Yana Ivanilova und die Pianistin Anna Zassimova die nachdenklichen Lieder des heute fast vergessenen Russen, der an der Stufe zur Moderne stand und dieser gewiss einige Impulse gegeben haben mag. In mehrfacher Hinsicht hatte er Pech: seine persönliche Umgebung stieß sich eher an seiner Berufswahl, und das führte zu einer gewissen Isolation. Die Russische Revolution und die anschließende Sowjetherrschaft taten ein Übriges: die Kultur des alten Russland war nicht mehr gefragt, und die Masse konnte oder wollte Catoire mit seinen tiefgründigen Themen nicht bedienen. Wenn zum Beispiel die Lieder opus 32 nach Gedichten von Konstantin Balmont von Einsamkeit und Verzweiflung handeln, dann ist das eben nicht politisch gedacht. Aber von hoher musikalischer Intensität, der wir auf dieser hörenswerten CD öfter begegnen." (28.08.2013, CD-Tipp Radio Bremen)

,,Die Lieder Catoires sprechen unmittelbar an. (...) Ein leichter Hang zu Introvertiertheit und Melancholie sorgt für sensible Klangwürze, welche von den Interpreten mit allen geforderten Farben umgesetzt wird." (Fono Forum, November 2013)

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Letzte Änderung am 21. Oktober 2017