CD-Tipps zu 'Ernest Chausson (1855-1899)'
| Poeme de l'amour et de la mer op. 19 (EMI, DDD, 1993) N. Rüdell in FonoForum 8 / 94: "In der vorliegenden Produktion entwickelt Muti mit einem glänzend disponierten Philadelphia Orchestra die "Tristan"-gesättigte Klangwelt mit ihrem schwermütig-emphatischen Sog ohne jede Vordergründigkeit und bereitet der faszinierenden Waltraud Meier einen betörenden Teppich. Tugenden, von denen auch Debussy und Ravel dankbar profitieren." |
|
| Sämtliche Lieder (Hyperion, DDD, 99) K. Malisch in KLASSIK heute 9 / 01: "Alle drei vokalen Protagonisten - Ann Murray, Chris Pedro Trakas, Felicity Lott - gebieten über das kongeniale Können, Chaussons Liedminiaturen behutsam, liebevoll und mit hohem Kunstanspruch zum Klingen zu bringen. Am Flügel assistiert Graham Johnson mit gewohntem Einfühlungsvermögen und geschmackvollem Spiel." |
|
| Le Roi Arthus (Telarc, DDD, 2004) Stereo 11 / 05: "Ein Gesamtkunstwerk, das eine mit feinen französischen Klangreizen und deutschen Elementen eingefärbte Musik trägt. Susan Bullock als Genievre und Liebhaber Lancelot (Simon O'Neill) lassen ihr Tete a Tete in bestrickenden Farben leuchten." |
|
| Symphonie op. 20 (Decca, DDD, 1995/1996) O. Ford in Stereo 8 / 00: "Das Orchestre symphonique de Montreal demonstriert instrumentale Perfektion par excellence." |
|
| Poeme de l'amour et de la mer op. 19 (Apex, DDD, 82) Gramophone 10 / 88:"Jessye Normans Sinn für die Melodiebögen ist beeindruckend, und ihre Fähigkeit, lange Phrasen kontrolliert zu singen, verdient Bewunderung. Das Spiel des Orchesters im 'Poeme' ist äußerst reich und unterstützt die expansive Vokalpartie angemessen." |
|
| Symphonie op. 20 (Apex, DDD, 85) W. Seifert im Musikmarkt Nr. 21 / 86:"Daß Chausson ein bedeutender Komponist mit eigener Sprache, ein meisterlicher Sinfoniker und Klangzauberer von hohem Rang war, macht uns Armin Jordan mit diesen sorgfältigen Produktionen des Basler Orchesters eindringlich bewußt. Alle Nuancen stimmen, das Ganze hat Charakter und eine unverwechselbare Stimmung." |
|
| Streichquartett op. 35 (Naxos, DDD, 96) E. Scheider in FonoForum 6 / 98: "Von der lodernden Emphase des Stücks mit Ausdrucksbezeichnungen wie "dramatico" und "con passione" gespickt, haben sich die Musiker offenbar anstecken lassen, durchaus der Risiken bewußt, die das für Klangschönheit und Ebenmaß des Tons bedeutete. Ein weiteres Glanzlicht im Angebot des Billigproduzenten Naxos ist so entstanden." |
|
| Klaviertrio op. 3 (Hyp, DDD, 97) M. Thiemel in KLASSIK heute 8 / 98: "Die Musiker sind bestens aufeinander bezogen; man könnte streiten, ob der Einsatz des sensiblen Pianisten in Tr. 1 bei 2'32 oder derjenige der Geige Tr. 2 vor 0'30 schöner ist; Subtilitäten und Strukturbewußtsein allerorten. Hörenswert!" |
|
| Symphonie op. 20 (Chandos, DDD, 97) G. Wienke in FonoForum 6 / 99: "Bei der opulenten Klangfülle bleibt stets Raum für profilierte Tiefenstaffelung. Das satte girlandenförmige Melos erscheint immer wieder in anderen Facetten. Eine angemessene Würdigung eines weitgehend vergessenen Komponisten, der nicht nur eine Sinfonie und einen populären "Poeme" für SoloVioline hinterlassen hat." |
Weitere CDs finden Sie im Werkverzeichnis und in den Online-Shops der Klassika-Partner.
