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Christoph Willibald Gluck (1714-1787)

Armide

Allgemeine Angaben zur Oper:

Titel: Armide
Uraufführung: 1777 in Paris

Zur Oper:

Handlung: Dem syrischen König Hidraot ist es durch die Zauberkünste seiner Nichte Armide gelungen, das christliche Heer der Kreuzritter zu besiegen. Gegen ihren Willen liebt Armide den unbeugsamen Ritter Renaud, der sich nicht von ihrem Zauber beherrschen lässt. Auch wegen der Befreiung der Gefangenen muss Renaud nun Armides Rache fürchten. Als sie ihn durch eine vorgetäuschte Idylle in ihrer Gewalt glaubt, gelingt es Armide jedoch nicht, den geliebten Feind zu töten. Zerrissen zwischen Liebe und Hass wird Armide Opfer ihrer Leidenschaft.

Beschreibung:

Die 1777 in Paris uraufgeführte ARMIDE ist die dritte Oper, die Gluck für die Académie Royale de Musique geschrieben hat. Für die sentimentalen und dramatischen Elemente des auf Tassos Epos "Gerusalemme liberata" zurückgehenden Stoffes wird mit dem effektvollen Auftritt von Höllen- und Rachegeistern, dem Einbruch des Übernatürlichen, pastoralen Idyllen und den Trugbildern von Armides Zauberkunst die ganze Theatermaschinerie des zurückliegenden französischen Barock bewegt. Verinnerlichte Soloszenen wechseln mit großen Chor- und Ballettdivertissements. In der differenzierten musikalischen Charakterisierung der Figuren ist dabei zugleich Glucks Idee eines natürlichen menschlichen Ausdrucks verwirklicht.
Letzte Änderung am 9.1.2004

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