CD-Tipps zu 'Sigfrid Karg-Elert (1877-1933)'

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Lieder (NCA, DDD, 2005)

klassik-heute.de 06/06: "Diese musikalischen Miniaturenquellen über vor Einfällen, unerwarteten Wendungen,wirken oft spontan-improvisiert, kaprizieren sich häufigauf Textdetails. Gerade in den Lessing-Epigrammenzeigen sich die exzellenten erzählerischen Qualitätendes Tenors Markus Schäfer - und auch die brillantepianistische Assistenz Ernst Breidenbachs - auf besondersfaszinierenden Weise."

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Orgelwerke - "Ultimate Organ Works" Vol.9 (Aeolus, DDD, 2024)

„1999 startete die Organistin Elke Völker bei Aeolus die „Ultimate Organ Works“ betitelte Reihe mit Orgelwerken von Sigfrid Karg-Elert (1877–1933) mit dem Volume 1. In loser Folge erschienen durch die Jahr(zehnt)e hindurch weitere Alben, ab dem Volume 4 (2008) in Super-Audio-Qualität. Die Wartezeit zwischen dem Vol. 8 (2015) und Völkers aktuellen Album war besonders lang, aber sie hat sich gelohnt. Denn wie schon auf ihren Vorgängeralben spielt Völker auch hier wieder an einem großen romantischen Instrument, das für die deutsch-impressionistischen Klangfarben von Karg-Elerts Musik wie geschaffen ist: der E.F.-Walcker-Orgel Opus 2150, die nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1927 als Konzertsaalorgel im Hans-Sachs-Haus (Gelsenkirchen) zum Einsatz kam und dann 2020 in die Kirche St. Antonius (Papenburg) transloziert wurde. Ein Jammer, dass Völker sich nur die „ultimativen“ und nicht sämtliche Orgelwerke Karg-Elerts vorgenommen hat. Wer die „Totale“ will, dem seien die 15 Volums empfohlen, die Stefan Engels zwischen 2003 und 2018 für das Label Priory Records eingespielt hat.“ (FONO FORUM, Burkhard Schäfer)

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Orgelwerke Vol.1 (Priory, DDD, 2003)

FonoForum 06/05: "Die Vielfalt der Werke findet in einerfarbenreichen und klangschönen Orgel ihre Entsprechung.Engels gelingt eine ansprechende Interpretation."

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Romantische Tonstücke für das Saugwind-Harmonium (Ambiente, DDD, 2025)

"Karg-Elerts Kompositionen für das Kunstharmonium hatte Jan Hennig bereits vor einigen Jahren für das Label Ambiente-Audio auf drei CDs eingespielt. Das vorliegende neue Album mit den Saugluft-Harmonium-Werken von Karg-Elert setzt die Reihe auf höchstem Niveau fort." (Südwest-Presse, Burkhard Schäfer)

"Das Ergebnis ist bestechend, nicht nur hinsichtlich der Fülle und Differenziertheit der Klänge, die Hennig dem Harmonium entlockt, sondern auch der Effekte, die trotz einiger Kompromisse möglich sind. All dies wird im höchst informativen Booklet auch für Laien verständlich erklärt. Und so kommt man ein ums andere Mal ins Staunen, insbesondere bei Karg-Elerts Zyklen op. 103 und 104. Hier gibt es jede Menge kleinere Charakterstücke, die ungeahnte Klänge von geradezu sphärischer Zartheit und mit experimentierfreudigem Zuschnitt offenbaren. Zuweilen haben diese Klänge einen ungeheuer innovativen Charakter, in jedem Fall ist es sensationell, was Karg-Elert komponiert hat und was Hennig dem Harmonium entlockt. Das hat zuweilen fast avantgardistischen Charakter. Orchestrale Klänge bietet dagegen etwa das Vorspiel zu Richard Wagners Oper Lohengrin, was von Hennig auch mit allen Ressourcen des von ihm verwendeten Mannborg-Instrumentes illustriert wird. Man kommt also wieder nicht umhin zu konstatieren, dass diese CD mehr als „nur“ hervorragend ist. Sie ist eine Offenbarung." (klassik-heute)

"Es ist beeindruckend, mit welchem Facettenreichtum Jan Hennig, gegenwärtig vermutlich der beste Harmoniumspieler weltweit, die kleinen Stücke in unterschiedlichen Farben beleuchtet. Immer wieder vergessen wir geradezu, dass wir es mit einem (nicht elektrifizierten) zweimanualigen Mannborg-Saugwind-Harmonium von 1911 zu tun haben, bei dem die Dynamisierung durch Luftdruck und Kniehebel gesteuert wird. Man beachte etwa die leuchtende ‚Spätsonne‘ op. 10 Nr. 4 oder ‚Nächtliches Silber (Sternennacht auf der Schneekoppe)‘ op. 103 Nr. 5, letzteres mit starken dynamischen Kontrasten und vielfachen Registerwechseln. Wieder ganz anders die feinen ‚Sommerfäden‘ op. 104 Nr. 3, die ‚Waldwanderung (Mummeltal)‘ op. 103 Nr. 1 oder der ‚Reihen auf dem grünen Plan‘ op. 104 Nr. 4. Immer wieder sind wir beeindruckt von Hennigs Virtuosität, seinem Gefühl für Metrik und Agogik, vor allem aber für Farben und Effekte." (klassik.com)

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Werke für Orgel,Harmonium,Klavier (CPO, DDD, 1986-2004)

"Deutscher Schallplattenpreis" - Die Begründung der Jury: "Umfassender undinterpretatorisch hochrangiger Einblick in das zentrale Schaffensgebiet eines zu Unrecht vergessenen Komponisten der Schönberg-Generation, der in der Reger-Tradition stand und sie nicht ohne ausgeprägten Experimentierwillen weiterführte. Die Edition eines jungen Labels bereichert auf vorbildliche Weise das Schallplattenrepertoire und besitzt hohen Informationswert." (Orgelwerke)

"Exzellente Darbietung." (American Record Guide / Orgelwerke)

"Mit stupender Technik wird Stockmeier den anspruchsvollen Stücken gerecht. Klarer, präsenter, räumlicher Klang." (FonoForum / Orgelwerke)

"Unterschiedlich in Umfang und Stil, erkunden die Werke die volle Ausdrucksbreite des Instruments, indem sie neue Klänge aus den höchst originellen Registrierungen schaffen. Viele der Werke sind ruhig und zurückhaltend, andere sind von extravagant exotischen Klangfarben. Die überlegten und souveränen Darbietungen werden wohl ein Fixpunkt bleiben für viele Jahre. Exzellenter Klang!“ (Fanfare USA / Orgelwerke)"Eine hinreißende Platte, der Klang des Instruments ist äußerst abwechslungsreich. Faszinierende Veröffentlichung." (BBC Music Magazine / Harmoniumwerke)

American Record Guide 8/98: "Eine faszinierende Platte wegen Musik und Instrument. Aber die Darbietungen machen daraus etwas, was man unbedingt haben sollte. Ich kann mir kaum vorstellen, wer daran keine Freude haben könnte." (American Record Guide / Harmoniumwerke)

"Dies ist eine ziemlich unwahrscheinliche aber auch eine höchst erfreuliche Platte. Diese Auszüge bewahren ihre dramatische Kraft, gewinnen jedoch eine meditativ-direkte Qualität hinzu." (Sunday Times / Wagner-Transkriptionen)

"Kuriose Kabinettstücke. Johannes M. Michel ist ein hervorragender Sachwalter von Karg-Elerts Vermächtnis." (FonoForum / Harmoniumwerke)

"Großartige Darbietungen." (Fanfare USA / Harmoniumwerke)

"Brilliantly played. Captured in sound of audiophile quality. The result is, by all measures, Want List material." (Fanfare USA / Harmoniumwerke)

"Excellently played and recorded." (International Record Review / Harmoniumwerke)

"Nicht nur für absolute Harmonium-Spezialisten ein musikalischer Genuss." (klassik-heute.de / Harmoniumwerke)

„Als Demonstration für das Potential des Kunst-Harmoniums ist diese Platte kaum zu schlagen. Passionierte Interpretation, exzellenter Klang." (Lees Weekly News / Harmoniumwerke)

"Über die enge Verwandtschaft zwischen Harmonium und Akkordeon war ich mir bis zum Anhören dieser CD nicht klar. Erstaunlich die Klangfülle dieser Realisierung. Die Subtilität und Farbigkeit wecken gar Erinnerungen an das Bandoneon Piazzollas oder Mosalinis. Die Sarabande aus der Partita z.B. hat das Zeug zu einem echten Ohrwurm. Für romantisch veranlagte Sensibilisten könnte das eine Kultplatte werden." (Frankfurter Rundschau / Akkordeon-Transkriptionen)

"Eine fabelhafte pianistische Realisierung. Die Auseinandersetzung mit diesen Werken kommt einer Entdeckung gleich. Vorzügliches Textheft, gute Aufnahmetechnik. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen." (WAZ / Klaviersonaten)

"Interessanter Nachfahre einer Klavierkunst, die zwischen streng durchorganisierter einsätziger Sonatenkonzeption und virtuosem Aplomb ihr reiches Spielfeld fand." (FonoForum / Klaviersonaten)

"Wie trefflich Karg-Elert den Umgang mit kleinen Formen beherrschte, zeigen seine 'Bagatellen'; die Sammlung 'Hexameron' entspricht seinem Hang zu einer tönenden Poesie; die große Partita bietet im alten Gewand eine dicht verzahnte Material-Metamorphose; die 4-händig gesetzten Walzer-Capricen sind durchaus Bravour-Stücke. Breidenbach widmet sich ihnen konzentriert und zeigt Sinn für Valeurs, für Brechungen, aber auch für die große Geste." (FonoForum / Klavierwerke)

"Breidenbach spielt mit untrüglichem Gespür für Spannungen, fördert stets Neues zutage, verbindet Eleganz mit leichter Pointierung und nervöse Brillanz mit lyrischem Charme." (FonoForum / Klavierwerke)

"Faszinierende Musik." (Fanfare USA / Klavierwerke)

"Pianistisch souverän, musikalisch schlüssig." (klassik-heute.de / Klavierwerke)

"Man darf Ernst Breidenbach mehr als dankbar sein, wenn mit der vierten Folge von Miniaturen aus dem Nachlass Siegfried Karg-Elerts beispielsweise die wundersamen 29 Mosaik-Stücke op. 146 der Nachwelt zur Verfügung gestellt werden. Ja mehr noch, nämlich nicht nur zur geflissentlichen, gleichsam imVorübergehen abzuhakenden Hörlektüre, sondern als eine knappe halbe Stunde abenteuerlichen, amüsanten, gewitzten akustischen Bonsai-Erlebens." (klassik-heute.com / Klavierwerke)

"Die originalen Begleittexte sind in kluger Weise in einem 112 Seiten langen Booklet zusammengefasst. Selbst wer etwa an Musik für Harmonium kaum Interesse hat – in dieser Box ist so viel Entdeckenswertes, dass dies nicht abschrecken sollte." (klassik.com)

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Letzte Änderung am 6. Juni 2026