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Lebenslauf von Franz Lehár

Bild von Franz Lehár Der Sohn des Militärkapellmeisters Franz Lehár sen. studierte am Prager Konservatorium, wurde Orchestergeiger und war von 1890 bis 1902 Kapellmeister verschiedener Militärkapellen (Pula, Triest, Budapest, Wien) sowie schließlich Dirigent am Theater an der Wien. Seine erste Operette "Kukuschka" wurde 1896 uraufgeführt, Erfolg hatte er erst 1902 mit dem Walzer "Gold und Silber" und den Operetten "Wiener Frauen" und "Der Rastelbinder". 1905 feierte er in Wien seinen größten Triumph mit der Operette "Die lustige Witwe". Zu seinen mehr als 30 Bühnenwerke zählen die Operetten "Der Graf von Luxemburg" (1909), "Paganini" (1925), "Der Zarewitsch" (1927), "Friederike" (1928), "Das Land des Lächelns" (1929) sowie die Oper "Giuditta" (1934). Die letztgenannten Werke komponierte er vor allem für den Tenor Richard Tauber, der in vielen Lehár-Uraufführungen die Titelrollen verkörperte.
Letzte Änderung am 1.5.2004