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CD-Tipps zu 'Pietro Locatelli (1695-1764)'

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Concerti grossi op. 7 Nr. 1-6 (Berlin, DDD, 1994)

FonoForum 12 / 95: "Hartmut Haenchen setzt auf extreme Ausdruckshaltungen und prononcierte Effekte. Säuberlich sind die Sätze voneinander abgesetzt. Klangschön und außerordentlich diszipliniert wird musiziert, nichts ist vordergründig plaziert."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Violinsonaten op. 8 Nr. 1-10 (Hyperion, DDD, 1994)

D. Steppuhn in FonoForum 7 / 96: " Wieder begeistern Elizabeth Wallfisch und ihre Partner mit einer Darstellung dieser anspruchsvollen, in Faktur und Klangcharakter abwechslungsreichen Stücke, die höchste spieltechnische Fertigkeit mit eindringlicher Sanglichkeit verbindet und das Zuhören zur Freude macht."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Violinkonzerte op. 3 Nr. 1, 2,10, 11 (Sony, DDD, 2001)

FonoForum 7 / 2002: "Es sind diese halsbrecherisch schweren, meist in eine improvisierte Kadenz mündenden Solostücke am Ende der Ecksätze, die der 1733 in Amsterdam veröffentlichten Sammlung von zwölf Konzerten ihren Ruf als Vorstufe der Paganini-Capricen eintrugen. Das hörbar an Vivaldis abrupten Beleuchtungswechseln geschulte Barockorchester Venedig wird den melodisch reizvollen und zudem originell aufgebauten Ritornellen mehr als gerecht. Gerade die farbig besetzte Continuo-Gruppe sorgt immer wieder für kräftige Akzente."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Concerti grossi (Elatus, DDD, 1994)

G. Schließ in FonoForum 1 / 95: "Charakteristisch für die hier aufgenommenen Concerti grossi ist denn auch weniger eine avancierte Geigentechnik, die ja stilprägend für Locatellis halsbrecherische Capriccios ist, als eine ungemein farbige, atmosphärisch dichte Klanglichkeit. Wie hier nuancenreich die atmosphärischen Wertegrade wiedergegeben werden, kann man nur bewundern."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Concerto Veneziano (DGG, DDD, 2004)

FonoForum 06 / 05: "Carmignolas Interpretation überzeugt nicht nur durch die uneitle Art, in der er schwierigste Passagen scheinbar selbstverständlich darbietet, sondern auch und vor allem durch die offene, fantasievolle und ungemein lyrische Atmosphäre, die er zusammen mit dem klangsinnlich und differenziert agierenden Venice Baroque Orchestra in den langsamen Sätzen aufkommen lässt."

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Letzte Änderung am 29.8.2008