CD-Tipps zu 'Stanisław Moniuszko (1819-1872)'
| Halka (Oper in 4 Akten) (CPO, DDD, 87) R. Wagner in 'Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt' v. 13.9.87:"Für uns ist Stanislaw Moniuszko allenfalls ein (Nach-)Schlagwort aus dem Musiklexikon. ..Daß aber das komplette Schicksal der bedauernswerten Halka kennenswert ist, belegt jetzt eine polnische Produktion, die der rührige jpc-Plattenvertrieb soeben verlegt. Es handelt sich dabei um einen Konzertmitschnitt einer Produktion des Teatr Wielki in Warschau, was man vorzugsweise am Szenenapplaus merkt, denn die Klangqualität ist beachtlich. ..Robert Satanowski hat die Farbigkeit und die Gefühlspannweite wirkungsvoll entfaltet. Auch wenn hierzulande wohl vorzugsweise Wieslaw Ochman bekannt ist, gebührt den anderen Solisten nicht weniger Ehre." S. Lauter in orpheus 10 / 87:"Nach längerer Zeit liegt nun wieder - als Ergebnis einer erfreulichen und erfolgreichen Co-Produktion zwischen der dynamischen Osnabrücker Firma CPO (jpceigenes Label) und dem Teatr Wielki Warschau - eine 'Halka' auf Platten vor. ..Technisch gewinnt der Klang enorm durch die CDs, zeigt ein warmes und volles Bild bei einer gewissen Zurückgenommenheit der Spontaneität. Robert Satanowski dirigiert sehr zügig, namentlich in Ouvertüre und den tänzerischen Einlagen, schafft den Motiven breiten Raum und treibt die Chöre zu Höchstleistungen an. ..singen die Solisten in der 4-Akt-Fassung von mitreißendem Engagement. Namentlich Wieslaw Ochman als zerquälter Jontek strahlt da über allem mit seiner bewundernswert frischen Stimme." U. Schreiber in stereoplay 12 / 87:"...agieren Soli, Chor und Orchester mit Engagement und Präzision. Da kommt die Spannung der Oper zwischen Idylle und Rebellion gut zur Wirkung. Am Ende entpuppt sie sich als veritables Meisterwerk." New York Times vom 7.2.88:"Oper als Ruf nach Freiheit." |
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