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Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Im Frühlingsanfang

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Im Frühlingsanfang
Untertitel: Dankesempfindung gegen den Schöpfer des Frühlings
Entstehungszeit: 1791
Besetzung: Singstimme und Klavier
Opus: KV 597: Im Frühlings Anfang »Erwacht zu neuen Leben«
KV2 597: Im Frühlings Anfang »Erwacht zum neuen Leben«
KV3 597: Im Frühlingsanfang »Erwacht zum neuen Leben« (Dankesempfindung gegen den Schöpfer des Frühlings)
KV6 597: Im Frühlingsanfang
MozV 124/2: 3 Teutsche Lieder - Im Frühlings Anfange. Erwacht zum neuen Leben &c:

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Sehnsucht nach dem Frühling KV 596;Das Veilchen KV 476; Erwacht zum neuen Leben KV 597;Freude,Königin der Weisen KV 53;Warnung;Wer unter eines Mädchens Hand KV 506;Als Luise die Briefe ihres untreuen Liebhabers verbrannte KV 520; Der Zauberer KV 472;An Chloe KV 524;Das Traumbild KV 530; Die Verschweigung KV 518;Abendempfindung an Laura KV 523; Lied der Trennung KV 519;Wie sanft,wie ruhig KV 473;Wie unglücklich ich bin KV 147;Es war einmal KV 529;Wir Kinder KV 598;Der reiche Tor KV 474;Zu meiner Zeit KV 517;Die kleine Spinnerin KV 531;Verdankt sei es dem Glanz der Großen KV 392;Komm liebe Zither KV 351;Was frag ich viel KV 349;Sei du mein Trost KV 391;An die Hoffnung KV 390 Edith Mathis,Hermann Prey,Bernhard Klee (Klavier), Takahashi Ochi (Mandoline)

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Text:

Textdichter: Christoph Christian Sturm
Sprache: deutsch
Liedtext: Erwacht zum neuen Leben
Steht vor mir die Natur,
Und sanfte Lüfte wehen
Durch die verjüngte Flur.
Empor aus seiner Hülle
Drängt sich der junge Halm,
Der Wälder öde Stille
Belebt der Vögel Psalm.

Die Flur im Blumenkleide
Ist, Schöpfer, dein Altar,
Und Opfer reiner Freude
Weiht dir das junge Jahr;
Es bringt die ersten Düfte
Der blauen Veilchen dir,
Und schwebend durch die Lüfte
Lobsingt die Lerche dir.

Ich schau' ihr nach und schwinge
Voll Dank mich auf zu dir,
Dem Schöpfer aller Dinge,
Gesegnet seist du mir!
Weit über sie erhoben,
Kann ich der Fluren Pracht
Empfinden, kann dich loben,
Der du den Lenz gemacht.

O Vater, deine Milde
Fühlt Berg und Tal und Au,
Es grünen die Gefilde,
Beperlt vom Morgentau;
Der Blumenweid' entgegen
Blökt schon die Herd' im Tal,
Und in dem Staube regen
Sich Würmer ohne Zahl.

Glänzt von der blauen Feste
Die Sonn' auf unsre Flur,
So weiht zum Schöpfungsfeste
Sich jede Kreatur,
Und alle Blätter dringen
Aus ihrem Keim hervor,
Und alle Vögel schwingen
Sich aus dem Schlaf empor.

Lobsing' ihm, meine Seele,
Dem Gott, der Freuden schafft!
Lobsing' ihm und erzähle
Die Werke seiner Kraft!
Hier von dem Blütenhügel
Bis zu der Sterne Bahn
Steig' auf der Andacht Flügel
Dein Loblied himmelan!
Letzte Änderung am 5.1.2006

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