Sergei Sergejewitsch Prokofjew (1891-1953)

Skas o Kamennom Zwetke [Сказ о Каменном Цветке]

(Das Märchen von der steinernen Blume)

Allgemeine Angaben zum Ballett:

Titel russisch: Skas o Kamennom Zwetke [Сказ о Каменном Цветке]
Titel deutsch: Das Märchen von der steinernen Blume
Titel englisch: The Tale of the Stone Flower
Entstehungszeit: 1948-53
Uraufführung: 12. Februar 1954, Bolschoi Theater (Moskau)
Besetzung: Orchester
Spieldauer: ca. 135 Minuten
Bemerkung: Der Komponist erlebte die Uraufführung seiner “Steinernen Blume” nicht mehr, weil seine Widersacher die geplante Uraufführung jahrelang verhinderten. Das Ballett hatte zunächst keinen Erfolg, gehört aber heute weltweit zum festen Bestandteil des Ballett-Theaters. Der Handlungsablauf passt sich der jeweiligen Choreographie an.
Opus: op. 118

Kaufempfehlung:

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[Details]
Die Steinerne Blume - Ballettmusik op.118 (Chandos, DDD, 01)
Serge Prokofieff (1891-1953)

H. Kegler in FonoForum 12 / 03: "Die Chandos-Neuaufnahme präsentiert die vollständige Zweieinhalb-Stunden-Version auf nur zwei CDs - ohne klangliche Einbuße, in einer Einspielung, die durch ihre Klarheit und Transparenz, ja ihre Grazie besticht."

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Zum Ballett:

Art: Ballett in 4 Akten und 1 Prolog
Libretto: Mira Mendelssohn-Prokofjewa und L. Lawrowski nach den Erzählungen aus dem Ural “Die Malachitschatulle” von Pawel Bazhow
Ort: Russland (Ural)
Zeit: Mitte des 19. Jahrhunderts

Personen:

Danilo: Steinschnitzer
Katharina: seine Verlobte
Severjan: Besitzer der Kupfermine
Herrin des Kupferberges
Feuergeist

Handlung:

Die Leidenschaft des jungen Danilo ist die Kunstfertigkeit des Steinschnitzens. Er hat eine schöne Malachitvase hergestellt, die er seiner Verlobten Katharina am Vorabend ihrer Hochzeit schenken möchte. Er erstrebt das vollkommene Kunstwerk und ist auf der Suche nach der steinernen Blume, um damit sein Gefäß zu veredeln. Katharina ist ihm gefolgt und beide tanzen einen Pas de deux. Sie sind heftig ineinander verliebt und bringen dies durch ihre Bewegungen zum Ausdruck.

Der Grubenbesitzer Severjan hat jedoch ebenfalls ein Auge auf Katharina geworfen und umwirbt diese. Er will dem Leibeigenen beides wegnehmen, das Mädchen und die Vase. Danilo behauptet, die Vase sei noch nicht fertig. Das Mädchen erteilt dem aufdringlichen Bewerber eine Abfuhr. Danilo ist ärgerlich, weil ihm seine Schnitzerei nicht gelingen will, zerstört die Vase und flüchtet in den Wald. Er verirrt sich in das Reich der Herrin des Kupferberges, die ihm ihre Schätze zeigt und ihn umwirbt, was er sich gern gefallen lässt.

Danilo ist verschwunden, und Katharina wartet am Hochzeitsmorgen vergeblich auf ihn. Severjan unternimmt erneut Annäherungsversuche, und das Mädchen setzt sich mit einer Sichel zur Wehr. Nun entschließt die Verlassene sich, den Bräutigam zu suchen.

Im Dorf herrscht Jahrmarktstreiben. Eine Gruppe von Zigeunern taucht auf. Severjan wird durch eine Zigeunerin, die es auf ihn abgesehen hat, abgelenkt. Die Herrin des Kupferberges erscheint ebenfalls auf dem Fest und kommt Katharina zur Hilfe. Auf der Verfolgungsjagd lässt sie den zudringlichen Freier im Erdboden versinken.

Katharina sucht weiterhin nach ihrem Bräutigam. Sie hält Unterstützung durch das Funkenmädchen Ognewuschka-Poskakuschka, welches aus dem Feuer springt, als sie sich wärmen will. Beide machen sich gemeinsam auf die Suche und finden den Vermissten im Kupferberg. Danilo hat sich sehr nach ihr gesehnt, aber jedes Mal wenn er fliehen will, verwandelt ihn die Hausherrin in Stein. Katherina will den Geliebten von ihr zurückhaben, was diese zunächst verweigert. Entgegenkommend schlägt sie dann vor, dass Danilo sich zwischen beiden selbst entscheiden soll. Er wählt Katherina und der Rivalin bleibt nichts anderes übrig, als die Entscheidung anzuerkennen. Nun kann Hochzeit gefeiert werden.

Letzte Änderung am 26. Dezember 2016
Beitrag von Engelbert Hellen

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