CD-Tipps zu 'Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1873-1943)'
| Klavierkonzerte Nr. 2 & 3 (EMI, DDD, 1986/1989) I. Harden im Musikmarkt 23 / 7:"...So ungeniert wie Muti hat seit Ahronovitch niemand mehr den Elegiker und Weltschmerzler Rachmaninoff ausgespielt. Gavrilovs Klavierspiel ist hier in puncto Virtuosität über jeden Zweifel erhaben und außerdem betont sorgfältig um Modellierung der Motive, Themen und Satzcharaktere bemüht. ..Klangtechnisch stimmt ebenfalls alles." |
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| Klaviersonate Nr. 2 op. 36 (Philips, DDD, 1994) P. Cosse in FonoForum 3 / 96: "Mitreißend, farbig, intelligent. Kocsis fegt mit der ganzen geballten und geordneten Kraft des überzeugten RachmaninoffPyromanen ganze Legionen von Kollegen und Kolleginnen beiseite, degradiert sie zu Heimwerkern spätromantischer Seelenvirtuosität." |
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| Paganini-Rhapsodie op. 43 für Klavier & Orchester (Warner, DDD, 2004) Stereo 07 / 05: "Mit Nikolai Lugansky ist ein Anschlagkünstler am Werk, der nicht nur mit gehörigem Virtuosenappeal die raschen Teile befeuert, sondern auch feinfühlig die sensitive Lyrik aufblühen lässt." |
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| Etudes-Tableaux op. 39 Nr. 1-9 (HMF, DDD, 2007) Stereo 04 / 08: "Melnikov legt eine Interpretation der neuen Etudes-tableaux op. 39 vor, wie sie manuell nicht besser und perfekter ausfallen kann. Sie hält darüber hinaus eine ideale Balance zwischen quasi schwereloser Ausführung und blühender Klanglichkeit von großer dynamischer Bandbreite. Vor allem aber fesselt Melnikov vom ersten bis zum letzten Takt durch eine sehr eloquente Sinnerfüllung jeder melodischen Wendung und jedes Stücks." |
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| Symphonie Nr. 1 (DGG, DDD, 1999) P. Kerbusk in FonoForum 10 / 00: "Pletnev, der mit dieser Einspielung seinen Zyklus der Rachmaninoff-Sinfonien vervollständigt, erweist sich erneut als ausdrucksstarker Interpret dieser Musik. Unterstützt von einer fabelhaft transparenten Aufnahmetechnik, breitet er die gewaltigen Partituren sehr kontrastreich und mit großer Stimmungsintensität aus. Das hebt diese opulente Interpretation weit über den Durchschnitt hinaus." |
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| Klaviertrio Nr. 2 op. 9 "Elegiaque" (Warner, DDD, 2004) FonoForum 03 / 05: "Vielleicht liegt es auch an den russischen Seelen von Boris Berezovsky, Dmitiri Makhtin und Alexander Kniazev, jedenfalls treffen die drei vielfach ausgezeichneten Interpreten - scheinbar intuitiv - den Ton dieser Musik." |
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| Die 3 Opern (DGG, DDD, 1996) K. Malisch in FonoForum 4 / 98: "Gesanglich bleiben bei allen drei Einspielungen, deren Besetzungen sich überschneiden, kaum Wünsche offen. Neeme Järvi spornt mit durchgängig intensivem und spannendem Dirigat die Göteborger Sinfoniker zu engagiertem, schwungvollem, differenziertem Spiel an, animiert es zu opulenten, gleichwohl sorgfältig ausbalancierten Klangwirkungen." |
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| Klaviersonate Nr. 2 op. 36 (EMI, DDD, 2004) Simon Trpceskis Ton ist immer kernig und klangvoll, sein Zugriff wirkt ausgesprochen 'gesund' und hält nicht mit kräftigem Forte hinter dem Berg und seine manuellen Fähigkeiten erlauben ihm auch DSL-Tempi ohne den geringsten Verlust an Bodenhaften. Zu allem Überfluss besitzt er eine extrovertierte Musikalität, die Emotionales zu transportieren versteht." (FonoForum 06 / 05) |
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| Sergej Rachmaninoff - Complete Recordings (RCA, ADD/m, 1919-1942) P. Cosse in FonoForum 2 / 93: "..umfangreich und eindrucksvoll genug, so daß sich Nachgeborene mit speziellen musikhistorischen Interessen in diesem Fall in einer besonders günstigen Lage befinden." |
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| Sämtliche Lieder Vol. 1 (Chandos, DDD, 95) K. Malisch in FonoForum 6 / 96: "Dennoch sind auch den Sängern anspruchsvolle Aufgaben gestellt, denen die hier eingesetzten Solisten und der Pianist beeindruckend gerecht werden." |
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| Symphonie Nr. 2 (Philips, DDD, 93) W. Pfister in FonoForum 8 / 94: "Die unleugbare Qualität dieser Musik wird vom Kirov-Orchester auf höchstem Niveau ausgespielt - wobei der perfekte musikalische Feinschliff, dieser stets spürbare enthusiastische Impetus in gleichsam spielerischer Selbstverständlichkeit erreicht wird." |
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| Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 (DGG, DDD, 1997/2000) Audio 02 / 04: "Die Einspielung gehört zum Besten, was in den letzten Jahren erschienen ist. Die von Seiji Ozawa getrimmten Bostoner tragen ein Gutteil hierzu bei. Klangsatter Höhepunkt sind Zimermans Schlussattacken auf das mit vollem Blech anspielende Orchester." Stereo 05 / 04: "Behutsam verstreuen Zimerman und die geschmeidig begleitenden Symphoniker aus Boston unter Seiji Ozawa das Salonparfum, akzentuieren geschmackvoll die nostalgischen Komponenten. Eine Mischung aus sensitiv schweifender Lyrik und rhythmisch vibrierenden Temperamentsausbrüchen." FonoForum 05 / 04: "Den Klavierpart hat Zimerman bis ins letzte Detail ausgearbeitet. Betörend schön sein Klang. Alles wirkt prägnant - und mit höchster emotionaler Dringlichkeit vorgetragen." |
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| Preludes op. 23 Nr. 1-10 (Mirare, DDD, 2004) FonoForum 01 / 06: "Berezovsky, dem offenbar vieles so leicht fällt, nimmt diese Preludes ernst. Und so werden diese Miniaturen zu gewichtigen Tonpoemen." |
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| Symphonie Nr. 3 (DGG, DDD, 1997) Stereoplay 07 / 09: "Pletnev nimmt die Dritte nicht so streng voranschreitend wie Previn, nicht so rhapsodisch schweifend wie Ashkenazy. Dabei trifft er die herbstliche Atmosphäre des Werks noch besser, ohne die Larmoyanz seiner Tschaikowsky-Erkundungen." |
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| Klaviersonate Nr. 2 op. 36 (Oehms, DDD, 2005) M. Stenger in FonoForum 05 / 06: "Sonate wie Variatoinen fügt Bernd Glemser zu einem Ganzen zusammen. Und die fünf 'Morceaux de Fantaisie' nutzt er auch dazu, Rachmaninoffs Poesie warmherzig auszuleuchten. Gemser weiß um die Kunst der feinen Agogik, hat gewaltige Kraft, aber eben auch viel Herz." |
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| Klaviersonaten Nr. 1 & 2 (Naxos, DDD, 94/95) P. Cosse in KLASSIK heute 10 / 98: "Bewunderswert ist es, wie die zierliche Idil Biret mit klugem pianistischem Augenmaß hier über sich selbst hinauswächst. Es scheint kaum glaublich, mit welcher Kraft und Passion, mit welch explosiver und zugleich ordnender Hand die Außerordentlichkeiten der b-Moll-Sonate zu einem fulminanten Ganzen verknüpft werden, denn gerade dieses impulsive Schmerzenskind der Sonatenfamilie überfordert um allgemeinen auch viel stärkere, musikalisch massivere Naturen." |
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| Die Toteninsel op. 29 (Chandos, DDD, 01) Fonoforum 01 / 04: "Valeri Polyansky und sein Staatliches Russisches Sinfonieorchester bringen den episch breit hinströmenden Duktus dieser Musik in einer differenziert ausgehorchten, dunkel grundierten Klangfarbenintensität erhaben zum Vibrieren." |
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| Yu Kosuge, Klavier (Sony, DDD, 98) M. Thiemel in KLASSIK heute 9 / 99: "Klaviertechnisches Können, Virtuosität ist Ehrensache; bemerkenswert ist vielmehr, daß sie zu den wenigen gezählt werden kann, die über eine gar nicht so selbstverständliche Tugend verfügen: Wirkliches Hören zwischen den Tönen, Erleben von Musik; ihr Gestalten musikalischen Formverlaufs gerät zum fesselnden Ereignis." |
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