Maurice Ravel (1875-1937)

La valse

Allgemeine Angaben zum Ballett:

Titel: La valse
Entstehungszeit: 1919-20
Uraufführung: 20. Februar 1951 in New York
Choreographie: Georges Balanchine
Ausstattung: Barbara Karinska
Formation: New York City Ballett
Ausführende: Tanaquil LeClerg, Nicolas Maggalanes, Francisco Monsion
Besetzung: Orchester
Bemerkung: Die urspüngliche Version, als choreographisches Gedicht in einem Bild von Bronislawa Nijinska choreographiert, hatte ihre Uraufführung am 23. Mai 1929 in Paris. Das Bühnenbild entwarf Alexandre Benois. Diaghilew hatte nach einem Streit mit dem Komponisten das Projekt abgelehnt. Der Auftrag erging schließlich an Ida Rubinsteins Ballettkompanie. Viele Choreographen versuchten sich an dem Ballett. Ein befriedigendes Resultat gab es nie.

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Daphnis et Chloe (Ges.-Aufn.) (DGG, DDD, 1994)
Maurice Ravel (1875-1937)

H.-C. v. Dadelsen in FonoForum 12 / 95: "Rausch und Disziplin. Nach seinen Strawinsky- und Bartok- Einspielungen zeigt sich Boulez auch hier als maßstabsetzender Dirigent der Ballettmusik des 20. Jahrhunderts. Klangbild: Optimale Balance und Präsenz."

Zum Ballett:

Art: Ballett in zwei Teilen nach den Kompositionen „Valses nobles et sentimentales“ und „La Valse“
Ort: Paris
Zeit: 18. Jahrhundert

Personen:

Mädchen in Weiß
Kavalier in Schwarz
Ballgäste

Handlung:

Erster Teil: VALSES NOBLES ET SENTIMENTALES

Ein Ballsaal im Stile des zweiten Empire oder eine andere magisch beleuchtete Kulisse bilden den Anreiz für Gruppen, Solisten und Paare sich im Walzertakt zu drehen. Eine Handlung gibt es nicht. Es ist dem Ballettmeister überlassen, durch das Erscheinen immer neuer Paare - die Herren in blitzender Uniform oder klassischem Schwarzweiß – ein Minimum an Spannung aufkommen zu lassen. Zum Aktschluss erscheint das „Mädchen in Weiß“, welches vom „Kavalier in Schwarz“ bedrängt wird. Unruhe kommt auf.

Zweiter Teil: LA VALSE

Das „Mädchen in Weiß“ verkörpert die Unschuld, die sie gegen den Kavalier in Schwarz zu verteidigen hat. Dieser will es mit seinem schwarzen Umhang einhüllen, doch ihr gelingt es immer wieder, sich zu befreien. Der Diabolik des Freiers ist sie jedoch auf Dauer nicht gewachsen. Ihr Widerstand lässt nach und schließlich hängt sie bewusstlos in seiner Umklammerung. Das Böse hat gesiegt.

Letzte Änderung am 9. August 2007
Beitrag von Engelbert Hellen

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