CD-Tipps zu 'Symphonie Nr. 3'
| Symphonie Nr. 3 (Querstand, DDD, 2004) Schmidt, Franz (1874-1939) Künstler: MDR SO, Fabio Luisi |
|
| Symphonien Nr. 1-4 (Chandos, DDD, 1989-94) Schmidt, Franz (1874-1939) Fonoforum 5 / 96: "Neeme Järvi bewährt sich wieder einmal als Ausgräber, läßt das Werk sehr sorgfältig spielen, mit großer Intensität und Spannung, sein Engagement kennt keine Halbheiten. Zu hören ist ein sehr gut disponiertes, auf hohem Standard stehendes Orchester, mit präsenten Streichern, kräftigem Blech und markanten Holzbläsern, klangtechnisch sehr gut eingefangen." (zu Symphonie Nr. 1) stereoplay 4 / 90: "Das sehr zügige Musizieren meidet sentimentales Baden in Details zugunsten strömender Klanglichkeit. Hohe und höchste Bewertungen für Interpretation, Klangqualität und Repertoirewert." (Sym. 2) stereoplay 6 / 92: "Die Dritte Schmidts, ein klangschwelgerisches, raffiniert instrumentiertes Werk. Den Hindemith packt er von der brillant-spielfreudigen Seite an, das Virtuosenorchester zu einem Feuerwerk an nerviger Rasanz animierend. Järvi präpariert Gegensätzlichkeiten außerordentlich wirkungsvoll heraus." (zu Symphonie Nr. 3) Fonofurm 7 / 97: "Neeme Järvi versteht es erneut, Schmidts eigenwilliges Idiom mit dem glänzend präparierten Orchester bestens zum Klingen zu bringen." |
|
| Symphonie Nr. 3 (Naxos, DDD, 2008/2009) Schmidt, Franz (1874-1939) FonoForum 10 / 10: "Angesichts der vorzüglichen Neueinspielung mit dem konzentriert agierenden Orchester von Malmö unter dem ebenso einfühlsamen wie weitsichtigen Dirigat von Vassily Sinaisky stellt sich einmal mehr die Frage, weshalb einer der bedeutendsten österreichischen Komponisten des 20. Jahrhunderts außerhalb seiner Heimat noch immer so vernachlässigt wird. Diese Frage wird noch dringlicher beim Anhören monumentalen Chaconne. Schmidt lässt das Thema meisterhaft durch die vier Kirchentonarten äolisch, lydisch, dorisch und ionisch sowie durch wechselnde dramatische und poetische Stimmungen wandern, bevor das Werk in einer grandiosen Apotheose endet - ein höchst wirkungsvolles Paradestück für jedes Orchester, das unbedingt einen festen Platz im Repertoire verdient hätte." |
