Franz Schubert (1797-1828)
Abendlied
Allgemeine Angaben zum Werk:
| Titel: | Abendlied |
| Entstehungszeit: | 1816 |
| Opus: | D 382 |
Kaufempfehlung:
| CD: | Sämtliche Lieder 23 (Hyperion, DDD, 1994) U. Schreiber in stereoplay 10 / 95: "Erstaunt bemerkt man, daß der vermeintlich mittelgute Schubert manche Perle zu bieten hat. Natürlich die drei Gesänge des Harfners nach Goethes "Wilhelm Meister": ein Juwel in Pregardiens sanfter, lyrischer und wunderbar, stimmungsvoller Interpretation." |
Text:
| Textdichter: | anonym |
| Sprache: | deutsch |
| Liedtext: | Sanft glänzt die Abendsonne Auf diese stille Flur Und strahlet Ruh und Wonne Auf jede Kreatur. Sie zeichnet Licht und Schatten Auf die beblümte Au, Und auf den grünen Matten Blitzt der kristallne Tau. Hier in der Zephyrn Spiele Beim frohen Vogelchor, Hier steigen Hochgefühle In meiner Brust empor. Ich atme süße Freuden Auf diesem Tempel ein, Mich fliehen Gram und Leiden Im milden Abendschein. Dir, der die Abendröte Am Himmel ausgespannt Und süßes Nachtgeflöte Auf diese Flur gesandt, Dir sei dies Herz geweihet, Das reiner Dank durchglüht, Es schlage noch erfreuet, Wenn einst das Leben flieht. |
Letzte Änderung am 23.4.2005
