| Alfred Brendel spielt Schubert (Eloquence-Box) (Phi, ADD/DDD, 71-97) Spiegel 08 / 08: "Jetzt, zur Klavierpensionierung des 77-Jährigen, erscheint bei Philips eine Box mit der Summe seiner Schubert-Erkundungen. Die vorliegende Sammlung stammt zum Teil aus Zeiten, als Brendel noch im Dinner-Jacket ans Klavier eilte und beim Spielen zum Tastenerweichen zu grimassieren begann. Man dachte dann: Warum grübelt der Mann so angestrengt - während sein Spiel munter und in typischem Tonfall geradeaus musiziert. [...] Die konkurrenzlos preiswerte Schubert-Box, in der (statt einiger früher Sonaten) auch die Wanderer-Phantasie, Moments Musicaux, Deutsche Tänze und die Impromptus enthalten sind, empfiehlt Brendel erstmals als Klassiker für den deutschen Schnäppchenjäger. [...] Brendel ist sicherlich der beste lebende Schubert-Spieler. Wenn er in einigen Fällen an Vorgänger wie Svjatoslaw Richter oder Artur Schnabel nicht ganz heranreicht, so mag man sich mit der witzigen Erkenntnis trösten, die von Alfred Brendel überliefert ist: "Man muss viele Platten gemacht haben, um einige sehr gute zu machen." Hier sind sie." |