Heinrich Schütz (1585-1672)
Ich freu mich des, das mir geredt ist
Allgemeine Angaben zum Werk:
| Titel: | Ich freu mich des, das mir geredt ist |
| Untertitel: | Psalm 122 |
| Widmung: | Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen |
| Entstehungszeit: | 1612-19 |
| Erstdruck: | Dresden: Gimel Bergen, 1619 |
| Opus: | op. 2 Nr. 5: Psalmen Davids Sampt Etlichen Moteten vnd Concerten mit acht vnd mehr Stimmen Nebst andern zweyen ... SWV 26: Psalmen Davids - Nr. 5 Der 122. Psalm. Ich freu mich des, das mir geredt ist |
Kaufempfehlung:
| CD: | Psalmen Davids SWV 22-47 (HMF, DDD, 97) E. Pinter in KLASSIK heute 2 / 99: "Die perfekte motivische Ausformulierung und die bestechened klare Textartikulation lassen die Musik von Schütz voller feinster kammermusikalischer Nuancen erklingen." |
Text:
| Text: | Ich freu mich des, das mir geredt ist, daß wir werden ins Haus des Herren gehen und daß unsre Füße werden stehen, in deinen Toren, Jerusalem. Jerusalem ist gebauet, daß eine Stadt sei, da man zusammenkommen soll. Da die Stämme hinaufgehen sollen, nämlich die Stämme des Herren, zu predigen dem Volke Israel, zu danken dem Namen des Herren. Denn daselbst sitzen die Stühle zum Gerichte, Stühle des Hauses Davids. Wünschet Jerusalem Glück, es müsse wohl gehen denen, die dich lieben. Es müsse Frieden sein inwendig deinen Mauern und Glück in deinen Palästen. Um meiner Brüder und Freunde willen will ich dir Frieden wünschen. Um des Hauses Willen des Herren, unsers Gottes, will ich dein Bestes suchen. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und auch dem Heilgen Geiste, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. |
Letzte Änderung am 1.1.2006
