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CD-Tipps zu 'Alexander Scriabin (1872-1915)'

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Klaviersonaten Nr. 1-10 (HMF, DDD, 1988-1990)

Audio 06 / 94: "Mit variablem Anschlag und feinnerviger Intensität bewältigt er mysteriöses Flüstern so überzeugend wie die Entfesselung diabolischer Akkord-Ungetüme."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Klaviersonaten Nr. 3 & 8 (MDG, DDD, 2004)

FonoForum 09 / 05: "Severin von Eckardstein liefert staunenswerte Deutungen: Die 24 Preludes op. 11 nutzt der Pianist, um sehr differenziert - und eben nicht langweilig geradlinig - ein Spiel der Kontraste zu entwerfen. In der Miniatur spürt er dem dramatischen Impuls nach. Und die Sonaten Nr. 3 & 8 entwickelt dieser Künstler zu Klangbildern, die in den Rändern immer wieder ausfransen und so auch Kunde geben von den Problemen einer tradierten Form. Da wird die Dynamik schonungslos ausgereizt, da erwachsen ganz fragile Strukturen und leuchtende Momente."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Symphonie Nr. 1 (Chandos, DDD, 2004)

FonoForum 09 / 05: "Das alles hat verführerischen Reiz, strotzt vor Sinnlichkeit, überzeugt aber ebenso in der klanglichen Differenziertheit und Disziplin."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Symphonie Nr. 1 (Naxos, DDD, 95)

W. Pfister in FonoForum 1 / 97: "..kommt man - was verführerischen Reiz, Sinnlichkeit und puren Klangmystizismus anbelangt - hier voll auf seine Kosten. Die Klangfarben scheinen wie in morbider Treibhausluft aufzublühen und schweren Duft zu verbreiten: An Atmosphäre fehlt es diesen Interpretationen nicht."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Klavierkonzert op. 20 (DGG, DDD, 1995/1996)

M. Mezger in Scala 7 / 99: "So klingt es also, wenn Gott komponiert. Scriabin hat sein Promethee-Poeme mit Ergüssen befrachtet, die bei aller Bescheidenheit in "Ich bin Gott" münden. Boulez bewährt sich auch auf diesem für seine Verhältnisse fremden Terrain, und Anatol Ugorski stemmt seinen schweren und schwer zu gestaltenden Part nicht mit roher Gewalt, sondern mit differenzierender Kraft, die eine hohe Musikalität aufblitzen läßt."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Preludes opp. 11, 16, 22, 27 (Koch, DDD, 97)

P. Schlüer in KLASSIK heute 10 / 99: "Ekstatische Aggressivität ist weniger die Sache von Anna Gourari, doch dort, wo sie als differenzierte Poetin gefragt ist und das ist sie in der Mehrzahl der ausgewählten Werke -, erfüllt sie aufs subtilste den Gehalt der feinen Klanggespinste. Ihre starke lyrische Erzählkraft muß kaum einen Vergleich scheuen und läßt auf weitere Veröffentlichungen hoffen."

Weitere CDs finden Sie im Werkverzeichnis und in den Online-Shops der Klassika-Partner.

Letzte Änderung am 28.11.2008