CD-Tipps zu 'Karelia'

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Symphonien Nr.1-7 (DGG, DDD, 1992-2005)
Sibelius, Jean (1865-1957)

Stereo 11 / 05: "Scharf geformte Kontraste machen die erste Sinfonie zu einer fesselnden Nervenmusik. Bemerkenswerte Frische waltet auch in der 2. Sinfonie. Sperrig, von düster-pessimistischem Ausdruck getragen, begegnet einem Sibelius in der 4.Sinfonie. Eindrucksvoll entschlüsselt Järvi in der vernachlässigten sechsten Sinfonie die komplizierte Vielschichtigkeit. Hohe Spielkultur entwickeln die schwedischen Blechbläser in den machtvollen Aufschwüngen der 5.Sinfonie."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Orchesterwerke (DGG, DDD, 1992-1996)
Sibelius, Jean (1865-1957)

A. Beaujean in stereoplay 10 / 00: "Järvi gewinnt seinem Orchester aus Göteborg geradezu klangreliefartige Durch- sichtigkeit ab. Die Musik spielt quasi auf mehreren Tiefenebenen, die Präsenz der einzelnen Gruppen scheint sich entsprechend dem jeweiligen Grad ihrer komposito- rischen Wichtigkeit ständig zu verschieben. Damit gewinnt Sibelius' Musik eine klangliche Lebendigkeit, die ihren Ruf von "nordischem Trübsinn" Lügen straft."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Peer Gynt-Suiten Nr.1 & 2 (DGG, DDD, 1986)
Grieg, Edvard (1843-1907)

E. Pinter in FonoForum 2 / 88:"Neeme Järvi bietet eine ausgefeilte und vor allem durch die einheitliche Atmosphäre beeindruckende Wiedergabe;ohne große Stars, dafür aber mit schlichten Konturen, Geschmack und Poesie."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc König Christian II op.27 (BIS, DDD, 97/98)
Sibelius, Jean (1865-1957)

L. Brandt in Scala 7 / 99: "Mit dem warmen, vollen, dunkel timbrierten Orchesterklang zeigen die Provinz-Mucker aus Lahti wieder mal, daß sie ihren Sibelius besser drauf haben als so manches zentraleuropäisches Elite- Orchester. Genauso gut ist die Aufnahmequalität."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Violinkonzert op.47 (Ondine, DDD, 1995)
Sibelius, Jean (1865-1957)

Norbert Hornig / FonoForum 10 / 1996: "Pekka Kuusisto gelingt eine erfüllte und persönliche Interpretation, die keinen Vergleich zu scheuen braucht. Den weiträumigen ersten Satz entwickelt Kuusisto in einem großen, nicht abreißenden Spannungsbogen. Im langsamen Satz meidet er die pathetische, romantisierene Sichtweise. Sein Solo wirkt eher wie ein schlichter Gesang, angenehm fällt dabei der geschmackvoll zurückhaltende Einsatz des Vibratos auf. Und immer wieder setzt Kuuisto kleine persönliche Akzente in dieser durchdachten und ausgefeilten Interpretation."

Letzte Änderung am 25. Mai 2012