CD-Tipps zu 'Josef Tal (1910-2008)'
| Symphonien Nr. 1-3 (CPO, DDD, 2002) klassik-heute. de: "Schon von der eben erschienenen ersten Folge läßt sich nurmehr mit Erstaunen konstatieren, wie ein so gewichtiger Beitrag zur Sinfonie im 20. Jahrhundert wie der von Josef Tal bisher so völlig übersehen werden konnte. Hier schreibt jemand kompositorisches Urgestein wie ein Sibelius, Honegger oder Martinu, mit dessen sechs Sinfonien sich in diesem Fall besondere Berührungspunkte finden lassen. Höchst spannende, immer neue Dramaturgien des Sinfonischen, die verschiedene Stilelemente und Kompositionstechniken des 20.Jahrhunderts integrieren und immer aufs Neue beleuchten können, ohne je den Eindruck eines Eklektizismus zu erzeugen. Die NDR Radiophilharmonie Hannover unter Israel Yinon stürzt sich mit größt-hörbarer Entdeckerfreude in die so komplexen wie originellen Partituren, offenbar beflügelt durch den bei den Aufnahmesitzungen persönlich anwesenden, 92jährigen Komponisten. |
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| Symphonien Nr. 4-6 (CPO, DDD, 2003) klassik. com 05 / 04: "Angesichts der kompositorischen Qualität dieser Werke ist es kaum zu begreifen, wie solche Musik so lange uneingespielt bleiben konnte. Eine längst überfällige Einspielung." klassik-heute. de 05 / 04: "Schon die Anfangstakte der Vierten signalisieren, daß man hier nur mit höchster Konzentration weiterhören kann - die Vielfalt der Impulse, der Detailreichtum des immer wieder neu aufgerissenen Orchestersatzes und die Architektur der dynamisch höchst komplex verzweigten Linien der Musik bilden ein Firmament, das sich permanent ändert, ohne dabei an Spannung und Ausdruck zu verlieren. Die auch akustisch sehr gelungenen Aufnahmen haben musikalisch das optimale Maß an Innenspannung." |
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