| Nabucco (DGG, DDD, 82) U. Schweikert in 'Neue Musikzeitung' 2 / 84: "Die Musik knistert vor Spannung bei ihm, wo es gefordert ist, steigert er den Ausdruck bis zur aggressiven Vitalität. Und dennoch wirkt Verdis Musik...bei ihm niemals lärmig, gar leer und anonym. Die Chöre und kriegerischen Märsche bleiben bei aller Klangentfesselung doch durchsichtig und für die verhaltenen, melancholisch resignativen Momente dieser kollektiven Handlung findet er eine Fülle von Zwischenfarben. Es ist faszinierend, mit welcher Genauigkeit und Einfühlung er den Begleitrhythmus variiert...Das Resultat von Sinopolis Bemühungen wäre aber doch nur Stückwerk geblieben, stünde ihm nicht ein Sängerensemble zur Verfügung, das sich bei aller künsterischen Eigenständigkeit doch seiner Interpretation voll integriert und das noch in den kleinsten Partien hochkarätig besetzt ist." |