CD-Kauftipps im Monat 09/2017


Tipp 0

Tipp 1

Tipp 2

Tipp 3

Tipp 4

Tipp 5

Hans Pfitzner

Die Rose vom Liebesgarten




[Details]
Tipp 6

Tipp 7

Tipp 8

Tipp 9

Tipp 10

Tipp 11

klassik-heute. com 05 / 2017: »Spät, aber nicht zu spät wird diese schon vor acht Jahren aufgezeichnete Produktion des Chemnitzer Opernhauses auf CD veröffentlicht. Sie macht den Hörer mit einer der faszinierendsten Opern des Fin-de-siècle bekannt und wirft ein neues Licht auf ihren Komponisten Hans Pfitzner, der in jungen Jahren noch kein konservativ-nationalistischer Sektierer war, sondern in vieler Hinsicht ein Avantgardist, von den Kollegen der Neuen Wiener Schule, aber vor allem von Gustav Mahler gar nicht so weit entfernt. Mahler war es denn auch, der nach anfänglichem Zögern die bereits 1901 in Elberfeld uraufgeführte Rose vom Liebesgarten vier Jahre später an der Wiener Hofoper herausbrachte und zu einem beinahe triumphalen Erfolg führte. Was Frank Beermann – bei nicht allzu breiten Tempi - mit den Musikern der Robert-Schumann-Philharmonie an oszillierenden Klängen aus der Partitur zaubert, ist bewundernswert und hat wahrlich weltstädtisches Niveau.«<br> Das Opernglas 07 / 2017: »Hörenswert ist diese Produktion vor allem, weil das Opernhaus Chemnitz die sehr anspruchsvolle Partitur als beeindruckende musikalische Ensembleleistung auf höchstem Niveau darbietet. Pfitzners Tonsprache blickt dabei hemmungslos zurück zu Wagner, in der Instrumentation bietet er besonders bei den Blechbläsern mitunter auch starke Einfälle, die an Mahler erinnern. Da passt es perfekt, dass man mit Frank Beermann am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie einen echten Wagner-Experten hat, der die Partitur sehr genau klanglich aufzufächern und zu analysieren vermag, eine exzellente Tontechnik tut das ihrige dazu.«<br> svensopernparadies. wordpress. com 06 / 2017: »Auch ›Die Rose aus dem Liebesgarten‹ wartet mit betörenden Melodiebögen auf, die den Zuhörer schon nach den ersten Minuten für dieses Werk einnehmen. Erin Caves ist mit seinem wunderbar ausgeglichenen Tenor als Siegnot eine Idealbesetzung. Astrid Weber (Sopran) bietet uns eine überzeugenden Minneleide und die Schwarzhilde wird von Jana Büchner interpretiert. Die Robert Schumann Philharmonie unter der Leitung von Frank Beermann unterlegt das Ganze mit einem mitreißenden Pfitznerklangteppich.«<br> der-neue-merker. eu 08 / 2017: »Rehabilitation eines spätromantischen Wunderwerks. Wer die Chromatik und Tonsprache Wagners liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Die Musik im postbayreuther Fahrwasser enthält Elemente der effektvollen Instrumentierung von Richard Strauss, des dunklen Glanzes Debussyscher impressionistischer Klangrede mit typisch keusch-rezitativischen Pfitznerschen Vokallinien. Fazit: Eine überaus lohnenswerte Begegnung. Für alle Avantgarde-Liebhaber sei noch hinzugefügt, dass die bei der Wiener Premiere anwesenden Komponisten Alban Berg, Anton von Webern und Arnold Schönberg in ihren Werken bewusst musikalische Anleihen aus dieser Pfitzner-Oper genommen haben. Nasenrümpfen ist also nicht angesagt.«<br> klassik. com 07 / 2017: »Auch wenn sich der Wunsch nach einer szenischen Umsetzung der ›Rose vom Liebesgarten‹ in klaren Grenzen hält, macht diese erste komplette Einspielung deutlich: Das muss man zumindest gehört haben! Am Ende der auch in ihren Zeitstrukturen ausladenden Oper bleibt die Empfehlung, Pfitzners ›Rose vom Liebesgarten‹ dringend zu hören - zumal in einer so überzeugenden Aufnahme. Aber noch viel wichtiger erscheint die Erkenntnis, dass auch außerhalb der großen Opernzentren erstklassike, mutige Oper stattfindet und man mit starken Ensembles den nimmermüden Carmen-Boheme-Zauberflöte-Horizont deutlich erweitert. Eine solch vielfältige Theaterlandschaft gild es zu erhalten.«

[Mehr Informationen zu Hans Pfitzner]