CD-Tipps zu 'Klaviertrio Nr. 5'

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Klaviertrios Nr.1-5 (Tacet, DDD, 85)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

W.Konold in stereoplay 7/86:"Das jungeAbegg-Trio ..hat hier sein Meisterstück vorge-legt: denn es gelingt den drei Musikern,eineklangliche Balance herzustellen,die der Werk-intention Mozarts entgegenkommt,und dies aufdem modernen Flügel. ..Interpretation:sehrgut; Klangqualität: gut bis sehr gut."

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Klaviertrios Nr.1-5 (nach dem Autograph) (Gramola, DDD, 2018)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

»Eine tadellose, nie langweilige Produktion, die über weite Strecken begeistern kann.« (klassik-heute.de)

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Klaviertrios Nr.1-5 (MDG, DDD, 1990)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

stereoplay: "Das in Stuttgart beheimatete Trio Parnassus geht mit musikantischer Spielfreude an Mozart heran."

FonoForum: "Das Trio Parnassus geht die Trios mit Verve und delikatem Klangsinn an … Sie finden so zu einer Synthese, die für diese Werke geradezu ideal erscheint … erste Wahl."

„Mozarts außergewöhnliche Klaviertrios markieren einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der Kammermusik und erheben das Genre zu neuen künstlerischen Höhen. Diese von der Kritik gefeierte Gesamteinspielung des Weltklasse-Ensembles Trio Parnassus fängt diesen Wandel mit intellektueller Prägnanz und musikalischer Sensibilität ein. Das visionäre Trio Parnassus, eines der heute führenden Klaviertrios, nähert sich Mozart mit einer ausgewogenen Mischung aus Präzision und Ausdruckstiefe und lässt dabei jede musikalische Linie mit natürlicher Eleganz erblühen.“ (Rhein-Main Magazin)

„Für das Genre Klaviertrio braucht es Feinabstimmung in der Intonation, der Vibrato-Kultur und der klanglichen Balance untereinander. All dies zeigt das Trio Parnassus in hohem Maße. Für dieses Trio ist jedes Mozart-Trio ein hochspannendes Drama in drei Akten. Jedes der drei Instrumente weiß genau, wann es sich solistisch in Szene setzen darf und wann es sich kammermusikalisch vergesellschaften muss. Alle drei Instrumentalisten legen eine Frische und Munterkeit, eine oft aufwallende Lebendigkeit und ein sprühendes Feuer an den Tag, so dass man sich schier nicht satthören kann... Chous Spiel ist aber nicht nur perlend, sondern manchmal rollend und anfeuernd-aufschäumend und forsch dreinfahrend, manchmal glanzvoll aufblitzend, es wirkt leichtfingrig und ist doch immer hochbedeutsam. Vor allem bringt er die Klangfarben des Steinways aus dem Jahre 1901 zum – manchmal gleißenden – Leuchten. Dieser Flügel wurde von Manfred Bürki gepflegt und mechanisch leichtgängig gemacht, deswegen nannten ihn die Produzenten Werner Dabringhaus und Reimund Grimm auch den „Bürki-Flügel“. Man möchte ja die Debatte Steinway oder Bösendorfer nicht wieder aufwärmen – aber dieser „Bürki-Flügel“ klingt wie ein Bösendorfer. Freudig animiert und im besten Sinne „eifrig“, rhetorisch sprudelnd und das Vibrato sorgsam kontrollierend spielt Wolf-Dieter Streicher seine Geige. Immer ist der Ton klar definiert, durchaus kraftvoll, aber auch edel-kantabel. Michael Groß lässt sein Cello die meiste Zeit wie vom Komponisten verlangt grundierend tönen, wenn er aber thematisch mitmischen darf wie im Kopfsatz des B-Dur-Trios KV 502, oder im Andante cantabile des C-Dur-Trios KV 548, tut er das so souverän-unauffällig, wie nur möglich...Dass man all dies auch genau hören kann, dafür sorgt die herausragende Tonregie: Alle drei Instrumente sind tontechnisch gleichwertig behandelt und deswegen gleich hochpräsent. Die Farbigkeit des Flügels ist hell herausgestellt und gleichzeitig eingebunden. Als Hörer wähnt man sich inmitten des Trios und gleichzeitig davor zu sitzen: Präsenter geht’s nicht.“ (Klassik Heute Empfehlung)

„Das Trio Parnassus geht die Trios mit Verve und delikatem Klangsinn an … Sie finden so zu einer Synthese, die für diese Werke geradezu ideal erscheint … erste Wahl.“, schrieb das Klassikmagazin Fono Forum nach dem Erscheinen dieser Aufnahmen im Jahr 1991. Und dieses Urteil hat noch heute Bestand. Während manche Aufnahmen nur schlecht altern, haben die sechs Mozart-Trios (und drei Einzelsätze) des 1983 gegründeten Trio Parnassus bis heute nichts von ihrer „Gültigkeit“ verloren. Das liegt zum einen am Spiel der drei Stuttgarter, das natürlich fließt und nie auf Effekt angelegt ist, zum anderen aber auch am delikaten Klang.“ (Klassik Festival)

„Freunde der audiophilen Produktionen des Labels MDG kennen den firmeneigenen Steinway von 1901, der vom Klavierstimmer Manfred Bürki aufbereitet wurde und heute seinen Namen trägt. Bei der Mozart-Produktion des Trios Parnassus kam er 1990, noch im legendären Reitstadel in Neumarkt, zum allerersten Mal bei einer Aufnahme zum Einsatz, wie der Tonmeister und Labelchef Werner Dabringhaus im Booklet berichtet. Der abgerundete, basssatte und in den Höhen weniger brillante Klang des Flügels ist nicht nur für sich eine Freude, sondern hat hörbar auch das Spiel der beiden Streicher inspiriert.“ (Klassik Festival)

Letzte Änderung am 11. Juli 2026