CD-Kauftipps im Monat 05/2020


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Jakov Gotovac

Ero der Schelm




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FonoForum 07 / 2020: "Ivan Repusic lässt die Muskeln spielen und meißelt den volkstümlichen Humor der Musik plastisch heraus. Dieser funkelnden Energie kann man sich nicht entziehen. So feurig musiziert, macht 'Ero, der Schelm' Spaß, zumals Tomislav Muzek und Valentina Fijacko Kobic als Liebespaar und Jelena Kordic und Ivica Cikes als die geprellten Brauteltern ihre Rollen authentisch schelmenhaft singen."<br><br> klassik-heute 03 / 2020: »Gotovac setzt in ›Ero‹ ganz auf die Kraft der einheimischen Folklore, ihre zündenden Rhythmen und ihre sanft-melancholischen Melodien. Die Moderne seiner Zeit bleibt außen vor, allenfalls in den Orchesterüberleitungen und im häufig expressiven Gebrauch des Schlagwerks wird erkennbar, dass die Oper nicht zur Zeit Smetanas komponiert worden ist. Für Ivan Repusic, den kroatischen Chefdirigenten des Münchner Rundfunkorchesters, ist ›Ero‹ offenbar eine Herzensangelegenheit, der er sich mit Liebe und Leidenschaft hingibt; er lässt das Orchester gewaltig aufdrehen, und die Musiker folgen seinem Überschwang mit Laune und Klangpracht.«<br><br> » ›Ero der Schelm‹ ist ein letzter Höhepunkt des Genres Volksoper, in der Volksmusik, echte und in deren Stil erfundene, mit einer pfiffigen Harmonik und einer knallbunten Instrumentierung, die alles verarbeitet, was Wagner, Richard Strauss und Debussy in ihren Klangfarbenhexenküchen zusammengebraut haben, eine glänzende Verbindung eingehen, um das eigene Publikum mit einer gehörigen Dosis Nationalismus zu versorgen und das Publikum außerhalb der Grenzen über die Exotik staunen zu lassen....In der neuen Aufnahme schlägt das Pendel zugunsten der Energie aus, was vor allem dem Dirigenten Ivan Repušić am Pult des Münchner Rundfunkorchesters und einer glänzenden Leistung der kroatischen Solisten und des Chors des kroatischen Rundfunks zu verdanken ist: Alle Temperamentsausbrüche wirken echt, und die rhythmischen Triebkräfte wirken so frühlingsfrisch und originell, dass man sich dem Charme dieser Oper nicht zu entziehen vermag. Besser kann man dieses Werk wohl nicht aufführen.« (Wiener Zeitung)

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