CD-Tipps zu 'Pierre Boulez (geb. 1925)'

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Konzert für 2 Klaviere, Schlagzeug & Orchester (DGG, DDD, 2008/2004)
Bartok, Bela (1881-1945)

FonoForum 12 / 08: "Eine Produktion, die kaum Wünsche offenlässt: hochkarätige, bestens präparierte Solisten, hervorragend disponierte Klangkörper, der ruhige Blick des altersweisen Dirigenten und ein erstaunlich präsentes, nur im Forte etwas eng wirkendes Klangbild machen die Einspielung zu einem bleibenden Erlebnis."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Le Marteau sans Maitre (DGG, DDD, 2002)
Boulez, Pierre (geb. 1925)

Stereo 04 / 05: "Das Ensemble Intercontemporain Paris realisiert die typische Boulez-Rage mit großer Souveränität. Faszinierend, wie die Interpreten in dem höchst verschachtelten komplexen Dialog der Instrumente den Prozeß der Verdichtung im raschesten Zeitmaß lustvoll auf die Spitze treiben. Schließlich demonstrieren die Genies aus Paris, wie der Komponist 1955 in 'Le Marteau sans Maitre' ein neues strukturelles Verhältnis von Musik und Sprache erprobt."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Messagesquisse für Cello solo & 6 Celli (DGG, DDD, 1999)
Boulez, Pierre (geb. 1925)

R. Lorber in stereoplay 12 / 00: "Abgesehen davon, dass die Einspielungen mit dem Pariser Ensemble Intercontemporain das denkbar höchste interpretatorische Niveau erreichen und schon von daher mit Genuss anzuhören sind, erschließen sich die Zusammenhänge vollends durch die kenntnisreichen Werkeinführungen des Boulez-Forschers Wolfgang Fink. Die CD ermöglicht den Einblick in die Werkstatt eines der größten Komponisten unserer Zeit."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Notations Nr. 1-12 (DGG, DDD, 1994/1993)
Boulez, Pierre (geb. 1925)

G.-F. Kühn in stereoplay 12 / 95: "Es ist eine neue Art von Sinnlichkeit und eine neue Art, die neue Musik mit Debussy und Strawinsky zu verbinden und weiterzudenken. Höchste Bewertungen für Interpretation, Klangqualität und Repertoirewert."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Pli Selon Pli (DGG, DDD, 01)
Boulez, Pierre (geb. 1925)

M. Demmler in FonoForum 7 / 02: "Der große Reichtum an Klangfarben und Gesten korrespondiert mit einer bemerkenswert vielschichtigen Anlage des musikalischen Satzes. Ein schönes Beispiel dafür, wie die Reihe "20 / 21" der Deutschen Grammophon auf Meisterwerke der Moderne setzt und diese in beispielhaften Interpretationen auf den Markt bringt."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Symphonie Nr. 2 (DGG, DDD, 2004)
Mahler, Gustav (1860-1911)

A. Csampai in FonoForum 08 / 06: "Hier halten die Sinnlichkeit, Leidenschaft und Ich-Bezogenheit dieser Musik sehr schön die Balance mit der glasklaren Objektivität, dem Röntgenblick und dem trockenen Esprit des Dirigenten."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Symphonie Nr. 4 (DGG, DDD, 98)
Mahler, Gustav (1860-1911)

M. Gerteis in KLASSIK heute 5 / 00: "Pierre Boulez' Mahler-Zyklus rundet sich allmählich. Für die Vierte Sinfonie spannte er, wie schon in der Siebenten, das Cleveland Orchestra ein. Ein Ensemble, das ihm jene fingerzeigartige Deutlichkeit garantiert, die Boulez' Umgang mit dieser Zeitwendkunst prägt."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Symphonie Nr. 6 (DGG, DDD, 1993)
Mahler, Gustav (1860-1911)

E. Bezold in HiFiVision 6 / 95: "Eine gute Staffelung des Orchesters und ein weiter dynamischer Pegel machen die Aufnahme zu einem Dokument des Perfektionisten Boulez."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Symphonie Nr. 8 (DGG, DDD, 2006)
Mahler, Gustav (1860-1911)

Audio 11 / 07: "Der 82-Jährige strafft den Irrsinnswurf aus Pfingsthymnus und Goethes 'Faust II'-Finale mit Präzision und Wucht. Stark der Chor der Deutschen Staatsoper, mitreißend die Staatskapelle Berlin. Eine klare, auch klanglich superbe Aufnahme."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc La Transfiguration de Notre Seigneur (Naive, DDD/LA, 1988-94)
Messiaen, Olivier (1908-1992)

FonoForum 02 / 04: "Was Chor und Orchester aus Hilversum leisten, was die sieben Instrumentalsolisten - angeführt von Messiaens Gattin Yvonne Loriod am Flügel - konzertant beitragen, das verdient Beachtung. Zumal Messiaen ein außergewöhnlich groß besetztes Orchester verlangt. Reinbert de Leeuw hat diesen riesigen Apparat aber souverän im Griff."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Sheherazade f. Sopran & Orchester (DGG, DDD, 2003)
Ravel, Maurice (1875-1937)

FonoForm 07 / 04: "Die Aufnahme mit dem Cleveland Orchestra zeichnet eine sanftere Gestik aus als die älteren New Yorker Einspielungen. 'Le Tombeau de Couperin' klingt nicht mehr so aufgeregt, sondern gelassener, auch selbstverständlicher, vermittelt interesseloses Wohlgefallen an einem Orchesterklang, der wahrhaft makellos ist."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Pierrot Lunaire op. 21 (DGG, DDD, 97)
Schönberg, Arnold (1874-1951)

M. Mezger in Scala Nr. 6 / 98: "Scharf konturierte Gestik und hunderprozentige Transparenz hauchen dem Klassiker der Moderne wieder die Luft von anderen Planeten ein. In so attackierender Interpretation geht Schönbergs Rechnung auf: Zwölftontechnik als Protest gegen ein Zwangssystem."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Klavierkonzert op. 20 (DGG, DDD, 1995/1996)
Scriabin, Alexander (1872-1915)

M. Mezger in Scala 7 / 99: "So klingt es also, wenn Gott komponiert. Scriabin hat sein Promethee-Poeme mit Ergüssen befrachtet, die bei aller Bescheidenheit in "Ich bin Gott" münden. Boulez bewährt sich auch auf diesem für seine Verhältnisse fremden Terrain, und Anatol Ugorski stemmt seinen schweren und schwer zu gestaltenden Part nicht mit roher Gewalt, sondern mit differenzierender Kraft, die eine hohe Musikalität aufblitzen läßt."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Le Sacre du Printemps (DGG, DDD, 1991)
Strawinsky, Igor (1882-1971)

E. Bezold in HiFiVision 11 / 92: "Das Cleveland Orchestra von heute erscheint homogener, artikuliert präziser und liefert spieltechnisch durchwegs bessere Resultate als die New Yorker in den alten Aufnahmen der CBS. Das kommt den vielfältigen Mixturen der impressionistisch eingefärbten Partituren besonders zugute. Im Vergleich zu den frühen Einspielungen geht Boulez' Atem heute musikalisch schneller, so daß sich der Eindruck einer größeren Geschlossenheit der Interpretation einstellt. ..daß der ewige Schocker bei aller archaischen Urgewalt nun auch in wundervoll leuchtenden Farben schwelgen darf, macht diese Aufnahmen mit zum Besten, was der Schallplattenjahrgang 1992 bis jetzt zu bieten hatte."

Klassika CD-Kaufempfehlung bei jpc Psalmensymphonie (DGG, DDD, 1996)
Strawinsky, Igor (1882-1971)

G. Fischer in Scala 3 / 00: "Boulez zeigt hier sein Gespür für artikulatorische Leichtigkeit, dem die in Bestform aufspielenden Berliner Philharmoniker stilsicher und voller Elan folgen."

Letzte Änderung am 3. Februar 2012