CD-Tipps zu 'Nikolaus Harnoncourt (geb. 1929)'
| Ein Musikalisches Opfer BWV 1079 (DAW, ADD, 1970) Bach, Johann Sebastian (1685-1750) "Edison-Preis" J. Büscher in Audio 12 / 1986: "Eine rundherum ausgewogene, intelligente und einfühlsame Aufnahme." |
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| Kantaten BWV 208 & 212 (DAW, DDD, 1988) Bach, Johann Sebastian (1685-1750) A. Beaujean in stereoplay 7 / 90:"Das inter- pretatorische Niveau entspricht dem bei Har- noncourts Bach-Einspielungen Gewohnten. Hohe Bewertungen für die Interpretation und Klangqualität." |
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| Messe h-moll BWV 232 (DAW, ADD, 1968) Bach, Johann Sebastian (1685-1750) "Gr. Prix du Disque","Dt. Schallplattenpreis" P. Cosse in stereo 3 / 85:"Dynamisch weiter, präziser in der Farbwiedergabe..sichert diese CD einer Großtat von gestern den akustischen Glanz von heute." |
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| Weihnachtsoratorium BWV 248 (DAW, ADD, 1973) Bach, Johann Sebastian (1685-1750) I. Harden in FonoForum 11 / 73:"Schlank, be- weglich, virtuos im Instrumentalen,überzeu- gend im Einsatz der historischen Praktiken und Klangwerkzeuge und mit großem Kunstverstand und Formgefühl Bachs Musik realisierend. ..Sie gehört für mich von den Aufnahmen des derzeitigen Angebots sogar in die erste Reihe." |
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| Weihnachtsoratorium BWV 248 (DHM, DDD, 2006) Bach, Johann Sebastian (1685-1750) Stereo 12 / 07: "Souverän und erfrischend leicht modelliert Christine Schäfer die Töne. Werner Güra überzeugt nicht nur als Evangelist, sondern beweist seine Klasse auch in den Arien. Die beiden Bassisten intonieren mal kernig-knorzig, mal sehr sanft und weich. An diesen technischen und gestalterischen Leistungen gibt es wahrlich nichts auszusetzen. Harnoncourt gibt eine ausgesprochen furiose Darstellung des Einleitungssatzes der dritten Kantate. Hier explodiert die Musik in einer Weise, wie man es bisher wohl noch nicht gehört hat." |
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| Musik für Saiteninstrumente,Schlagzeug & Celesta (RCA, DDD, 2003) Bartok, Bela (1881-1945) Audio 06 / 04: "Barockexperte Harnoncourt nimmt mit über 70 Jahren erstmals Bartok auf - mit einer Energie und Intensität, die aufhorchen lässt. Die Grazer Live-Mitschnitte sind bis ins letzte Detail optimal aufbereitet. Der Maestro präsentiert einen Bartok der Gegenwart - absolut fesselnd." |
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| Nikolaus Harnoncourt dirigiert Beethoven (Warner, DDD, 1990-2001) Beethoven, Ludwig van (1770-1827) Stereo 6 / 03: "Aufregend, wie die Bögen im Finalsatz des Emperor-Konzertes ohne oberflächliches Gerassel durchschwingen." Welt am Sonntag 06 / 02: "Aimard und Harnoncourt interpretieren Beethoven mit einer unverschämt noblen Beiläufigkeit, die in absoluter Verehrung verankert ist." (zu den Klavierkonzerten) |
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| Tripelkonzert op.56 (Warner, DDD, 2004) Beethoven, Ludwig van (1770-1827) FonoForum 11 / 04: "Das strotzt vor Leben, ist derart beredt, dass der Musik, wo ihr das Herz voll ist, fast der Mund überzugehen droht. Unwiderstehlich!" |
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| Symphonie Nr.9 (RCA, DDD/LA, 2003) Bruckner, Anton (1824-1896) P. Kelm in Stereo 12 / 03: "Nikolaus Harnoncourt stellt in diesem Livemitschnitt die drei vollendeten Sätze von Bruckners letzter Symphonie und die Fragmente des 4. Satzes vor. In seiner bemerkenswerten Interpretation be- kommt Bruckners Musik etwas Sprechendes - so als habe Harnoncourt das barocke Prinzip der "Klangrede" auch auf die Romantik angewendet." Stereoplay 02 / 04: "Eine eindrucksvolle Wiedergabe, die nicht nur vom Wohlklang der Wiener Philharmoniker lebt, sondern auch in ihrer liebevollen Detailgenauigkeit ihre hohen Qualitäten hat." |
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| Klavierkonzert op.33 (Warner, DDD, 2003) Dvorak, Antonin (1841-1904) Audio 02 / 04: "Pianist Pierre-Laurent Aimard bringt die herben Reize des vernachlässigten Werkes zum Blühen. Das Andante traumhaft entrückt, das Allegro mit Zunder: eine packende, hörenswerte Wiedergutmachung." Stereo 02 / 04: "Hier führt der Pianist beste französische Klaviertugenden vor: Transparenz und bravouröse Leichtigkeit sowie farbenreiche Anschlagskultur. Brillant das schwungvoll hingelegte Finale." |
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| Die Schöpfung (Warner, DDD, 1980-87) Haydn, Joseph (1732-1809) FonoForum 12 / 1986 (Schöpfung):"Die auszeichnet agierenden Wiener Symphoniker und der ebenso hervorragende, mit klaren und jungen Stimmen besetzte Arnold-Schönberg-Chor er- weisen sich als ebenso überzeugend wie die drei Solosänger." stereoplay 1 / 1988 (Jahreszeiten): "Ein Haydn in frischen, leuchtenden Farben, mit viel innerer Dynamik und äußerem Glanz." |
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| Die Schöpfung (DHM, DDD, 2002) Haydn, Joseph (1732-1809) Stereoplay 03 / 04: "Der hervorragend disponierte Concentus Musicus, der nicht minder hochkarätige Arnold Schönberg Chor und ein Solistentrio, das nicht nur stimmlich Haydns Forderungen souverän gewachsen ist, sondern auch den Affektengehalt von Haydns Sprache umzusetzen versteht, garantieren eine stilistisch so geschlossene wie lebendige Darstellung des Werkes." |
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| Messen Nr.9,11,13,14 (Warner, DDD, 1990-1999) Haydn, Joseph (1732-1809) FonoForum 8 / 1992 (Die 7 letzten Worte): "Harnoncourt ist diesem bewegenden Zeugnis von Wut, Schmerz, Trauer und Hoffnung treu geblieben und hat nicht äußerliche und fragwürdige Klangideale realisiert, sondern die Sprache der Partitur ereignishaft zum lebendigen Erklingen gebracht."KLASSIK heute 11 / 2000 (Messe Nr. 13): "Der vorzüglich disponierte Schönberg-Chor erweist sich bei den anspruchsvollen Chorpartien der Messe als homogenes wie temperamentvolles Ensemble. Die Solisten bieten eine saubere Ensembleleistung." FonoForum 12 / 1999 (Messe Nr. 14): "Geradezu genüßlich arbeitet der Concentus musicus Wien die harmonischen Spannungen heraus, ohne dabei den großen Bogen aus den Augen zu verlieren." stereoplay 7 / 97 (Messe Nr. 9): "Mit dem sehr guten Schoenberg-Chor und das Niveau haltenden Solistenquartett bleibt Harnoncourt der existentiellen Brisanz stets auf der Spur." |
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| Orlando Paladino (DHM, DDD/LA, 2005) Haydn, Joseph (1732-1809) A. Friesenhagen in FonoForum 07 / 06: "Mit Christian Gerhaher und Markus Schäfer sind die komischen Rollen des Ritters Rodomonte und des Knappen Pasquale erstklassig besetzt. Gerhaher gelingt eine wunderbare Karikatur des Helden, polternd und bramarbasierend. Stimmlich überragt er seine Mitstreiter allemal. Orlando gewinnt durch Michael Schade deutliche Konturen. Auch vom Sängerischen Her ist Schades Darstellung derjenigen George Shirleys unter Dorati überlegen." |
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| Symphonien Nr.68, 93-104 (Warner, DDD, 1989-1992) Haydn, Joseph (1732-1809) F. P. Messmer in FonoForum 2 / 89: "Der Hörer ist gefesselt von der ersten bis zur letzten Note. Harnoncourt zeigt, wie aus braver Musik höchst lebendige werden kann." |
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| Symphonien Nr.68,93-104 (Warner, DDD, 1989-1992) Haydn, Joseph (1732-1809) F. P. Messmer in FonoForum 2 / 89:"Der Hörer ist gefesselt von der ersten bis zur letzten Note. Harnoncourt zeigt, wie aus braver Musik höchst lebendige werden kann." Stereo 08 / 06: "Da feiert Haydns Originalität Triumphe in quicklebendigen Finalsätzen, die das Concertgebouw Orkest Amsterdam mit Raffinement ausreizt." |
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| Symphonien Nr.82-87 "Pariser" (DHM, DDD, 2004) Haydn, Joseph (1732-1809) FonoForum 05 / 05: "Harnoncourt zwingt sein Publikum, diese doch recht bekannten Werke ganz neu zu hören, indem er das Diskontinuierliche, Disparate an ihnen hervorkehrt, wie es noch niemand sonst tat. Was entsteht, ist ein Mosaik unterschiedlichster musikalischer Gestalten und Stimmungen, eine von Dramatik und Leidenschaft bestimmte, 'große' Musik." |
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| Concerti grossi op.3 Nr.1-6 (DAW, ADD, 1980) Händel, Georg Friedrich (1685-1759) G-F. Kühn in HiFi-Stereophonie 12 / 83:"Mit der gewohnten Akribie und Frische nimmt Harnoncourt sich der Händelschen Concerti an. Es wird sorgfältig artikuliert und akzen- tuiert." |
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| Jephta (DAW, ADD, 1978) Händel, Georg Friedrich (1685-1759) "Deutscher Schallplattenpreis" |
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| Händel-Edition Vol.6 (Warner) (Warner, ADD, 1976/1978) Händel, Georg Friedrich (1685-1759) stereoplay 2 / 1986 (Belshazzar): "Eines der eindrucks- vollsten Händel-Oratorien in glänzender Interpre- tation, insbesondere was die Chöre betrifft." |
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| Orgelkonzerte Nr.1-12 (Apex, ADD, 1975) Händel, Georg Friedrich (1685-1759) FonoForum 6 / 79:"Kammermusikalisch, im authentischen Klangbild, in richtiger Klang- Balance, bestimmt von rhythmischer Verve. Improvisatorisch." |
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| Wassermusik (DAW, ADD/DDD, 1974-85) Händel, Georg Friedrich (1685-1759) P. Cosse in stereo 10 / 84:"Eine intellektuell gewichtige,überwältigend farbige und im Detail immer wieder erfrischend aufschluß- reiche Einspielung." |
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| Il ritorno d'Ulisse in patria (DAW, ADD, 1971) Monteverdi, Claudio (1567-1643) K. Breh in stereoplay 8 / 86:"Kostbares Dokument Harnoncourtscher Bemühungen um Monteverdi und die Aufführungspraxis seiner Werke. Die Besetzung ist nicht in jeder Hinsicht optimal, die (CD-)Klangqualität erstklassig." |
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| L'incoronazione di Poppea (DAW, ADD, 1973/74) Monteverdi, Claudio (1567-1643) "Deutscher Schallplattenpreis","Premio della Critica Italiana","Grand Prix du Disque" Hermes Opernlexikon: "Mit der ihm eigenen Überzeugungskraft versucht Harnoncourt, ein historisches (wenn auch nur fiktives) Klangbild mit den Mitteln heutiger Musik- ausübung zu erzielen. ...Eine interessante Aufnahme." |
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| Vespro della beata vergine (DAW, DDD, 1986) Monteverdi, Claudio (1567-1643) A. Beaujean in stereoplay 7 / 87:"Die Aufführung ist von praller Lebendigkeit und instrumentaler Farbigkeit, ungemein temperamentvoll, durch- pulst von einer sinnenfreudigen Italianita. Die polyphonen, vielstimmigen Chorpsalmen kom- men so klangintensiv wie geschmeidig und transparent heraus." |
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| Il Re pastore (DAW, DDD/LA, 1995) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) K. Malisch in FonoForum 2 / 97: "Diese "Serenata in due atti" zählt zu den reizvollsten Bühnen- werken des jungen Mozart. Das hier aufgebotene Solistenteam besticht durch ausgewogenes, hohes Niveau. Herz und Kopf der Aufnahme ist Nikolaus Harnoncourt, der mit stets wacher Präsenz die Fäden in der Hand hält, mit Akkuratesse und ner- viger Energie den Concentus musicus zu einer vor- bildlichen Leistung anspornt." |
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| Messe KV 317 "Krönungsmesse" (DAW, DDD, 1986) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) E. Pinter in FonoForum 1 / 88:"Die kontrastreiche Dramatik, die Harnoncourts Interpreta- tionen schon immer auszeichnete, kommt in dieser Mozart-Einspielung voll zur Geltung. Vor allem die "Krönungsmesse" gewinnt dadurch neuartige und aufregende Konturen. ..Klang- bild: optimal aufgelichtet und doch prachtvoll." |
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| Orgelwerke (DAW, ADD, 1969) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) FonoForum 7 / 87: "Herbert Tachezi versteht es, klar zu artikulieren und durch eine sinnvolle Registrierung die Struktur von Mozarts Musik zu verdeutlichen. Die Aufnahme stammt aus der Anfangsphase historischer Aufführungspraxis, was sich an der Haltung des Interpreten zeigt. Gefühlsausdruck und eine Klanglichkeit im romantischen Sinn werden wichtiger genommen als rhythmische Impulsivität. Ein interessantes Dokument zur Interpretationsgeschichte der letzten 20 Jahre." |
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| Requiem KV 626 (DHM, DDD, 2003) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) Stereo 08 / 04: "Mozarts Requiem als ganz subjektiver Ausdruck - mit einem brillanten Arnold Schoenberg Chor, dem exzellent spielenden Concentus Musicus und guten Solisten. Allein für die atemberaubende Präsenz des Confutatis würde diese Einspielung bereits lohnen. In seiner kompromisslosen, fast hemmungslosen Interpretation gewährt Nikolaus Harnocourt einen tiefen Einblick in Mozarts Musik." |
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| Symphonien Nr.40 & 41 (Teldec, DDD, 1983) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) R. Müller in FonoForum 5 / 83:" Es ist ein auf- wühlender, zupackender, manchmal auch irritie- render Mozart. Harnoncourt verweigert uns die übliche Mozart-Seligkeit, für ihn ist Mozart kein Synonym für Versöhnung oder für ätherische Heiterkeit." (zu Sym. Nr. 41) |
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| Zaide KV 344 (DHM, DDD, 2005) Mozart, Wolfgang Amadeus (1756-1791) E. Pluta in FonoForum 10 / 06: "Der zweite Abschnitt der Sinfonie Es-Dur Nr. 26 greift mit unendlicher Traurigkeit ans Herz - Ausdruckstiefe, wie man sie noch vor wenigen Jahrzehnten bei Mozart nie vermutet hätte." Audio 10 / 06: "Damrau und Schade singen einfach göttlich." |
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| Anthology of the Concertgebouw Orchestra Amsterdam Vol.5 (RCOLive, DDD, 1980-90) Leinsdorf / 1989); Till Eulenspielgel op. 28 (Ivan Fischer / 1988) +Keuris: Catena - Refrains & Variationen (Edo de Waart / 1989) |
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| Castor et Pollux (DAW, ADD, 1972) Rameau, Jean Philippe (1683-1764) C. Pope in orpheus 7 / 87:"Rameaus 'Tragedie lyrique','Castor et Pollux', profitiert vom Um- schnitt auf 3 CDs enorm, der ohnehin gute Klang ist hier ungemein präsent...Harnoncourts Sicht der französischen Musik besticht heute vielleicht noch mehr als bei der Erstausgabe 1972, heute erscheint Harnoncourts Interpreta- tion reif und zwingend, die musikalische Seite und der fabelhafte Schwedische Rundfunkchor ebenso klangschön und stilsicher wie die ex- zellenten Sänger." |
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| Symphonien Nr.1-4 (Warner, DDD, 1993/95) Schumann, Robert (1810-1856) J. Matzner im Musikmarkt 7 / 96: "Nikolaus Harnouncourt, wie er musikalisch lebt und bebt: den beredt kontrastfreudigen Interpreten, der berstend Dramatisches neben Zartes, introvertiert Schwingendes stellt, luftig luftig Scherzöses neben erstaunlich pastose Behäbigkeit. Kaleidoskopischer Wechsel dominiert vielfach die sinfonische Gesamtgestalt; die hörende Aufmerksamkeit ist auf besondere Art herausgefordert." stereoplay 8 / 96: "Harnoncourt bevorzugt rasche Tempi. Diese werden mühelos bewältigt, weil er immer auf Durchhörbarkeit und Plastizität setzt. Manche bekannte Stellen wie das Fanfarensignal im Finale der "Rheinischen" erscheinen in gänzlich neuem Duktus. Dort, wo klare Gliederungen und eine prägnante Artikulation gefragt sind wie in der Einleitung zur Zweiten ist er unschlagbar." FonoForum 6 / 96: "Das Chamber Orchestra of Europe präsentiert sich gerade hier einmal mehr in vorzüglichem Licht, es spielt mitreißend und dennoch aufs i-Tüpfelchen genau, agiert impulsiv und dennoch klar nach dem Wortlaut der Partitur." |
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| Mein Vaterland (incl."Die Moldau") (RCA, DDD/LA, 2001) Smetana, Bedrich (1824-1884) Audio 01 / 04: "Ritter, Elfen, Amazonen: Nikolaus Harnoncourt inszeniert Bedrich Smetanas Zyklus 'Ma Vlast' als Hörkrimi - 83 Minuten Spannung total. Die in Ausnahmelaune aufspielenden Wiener Philharmoniker zeigen Live-Qualitäten - perfekte Transparenz und beherzten Elan. Allein schon in der Geschichte von Sarka, der legendären Amazone, entfaltet der Klangkörper unter Harnoncourts Stabführung eine enorme Bandbreit an Emotionen." |
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| Der Tag des Gerichts (DAW, ADD/DDD, 1974/88) Telemann, Georg Philipp (1681-1767) A. Beaujean in stereoplay 2 / 91: "Telemanns späte Sopran-Solokantate als Erstaufnahme in ungemein lebendiger, affektgeladener Ein- spielung. Höchste Bewertungen für die Interpretation und Klangqualität." |
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| Gloria RV 589 (DAW, DDD, 1993) Vivaldi, Antonio (1678-1741) A. Beaujean in stereoplay 6 / 94: "Ich kenne keine zweite Aufnahme des Werkes Stabat Mater, die derart radikal auf den Textgehalt hin abgestellt ist. Die Wiedergabe des Werkes Gloria gewinnt ihren Rang nicht zuletzt durch den hervorragenden Arnold Schoenberg Chor, dessen Ausgeglichenheit ein hohes Maß an Transparenz gewährleistet. Aber auch die Solisten treffen Harnoncourts Interpretations genau." |
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| Thomas Hampson singt Arien (Warner, DDD, 2005) FonoForum 09 / 05: "Mit jedem Ton seiner Interpretation erreicht er den Zuhörer, berührt, demonstriert, bringt zum Lachen." Stereo 10 / 05: "Er bettet die Worte quasi in den Klang, umhüllt sie mit dem Samt seiner Stimme." |
