CD-Tipps zu 'Boris Blacher (1903-1975)'
| Der Großinquisitor (Oratorium) (Berlin, DDD, 85) H. Lück in FonoForum 9 / 91:"...eindringliches Werk. Die sehr lebendige Wiedergabe kann ein Plädoyer für eine Wiederentdeckung sein. Klangbild: Direkt, substanzreich, kantig." |
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| Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 (Tho, ADD/DDD, 78/92) G. Schließ in FonoForum 2 / 93: "Die Vernachlässigung der Musik Blachers im gegenwärtigen Musikbetrieb ist nachgerade schändlich! Man verschmäht eine Musik mit ebenso originären wie originellen Qualitäten; sie ist stets geistreich, witzig-amüsant, lakonisch und dabei von einer im Bereich der deutschen Musik seltenen Eleganz." |
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| Symphonie (1938) (Sig, DDD, 93) G. Schubert in FonoForum 2 / 94: "Endlich ist wieder etwas für Blacher geschehen! Wann wird er, so möchte man fragen, den Platz im Musikleben einnehmen, der ihm mit seiner ebenso persönlich wie originell wirkenden Musik zusteht? Vor allem das Violinkonzert (1948), glänzend von Kolja Blacher gespielt, ist eine Trouvaille. Das Philharmonische Orchester Frankfurt (Oder) spielt engagiert: eine denkbar günstige Visitenkarte dieses noch unbekannten Klangkörpers." |
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| Lieder (Orfeo, DDD, 01) C. Vratz in FonoForum 6 / 03: "Bei Stella Doufexis klingen diese Lieder nicht wie trocken vorgetragene Paragraphen; vielmehr deutet sie diese Wort-Ton-Konstruktion als natürlich zusammengesetzte Rhetorik-Gebilde. Subtil wählt sie ihre Höhepunkte aus, ihr Ausdruck bleibt stets natürlich." |
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| Streichquartette Nr. 1-5 (Ed.Abseits, DDD, 93) T. Rübenacker in stereoplay 9 / 94: "..fulminante Einspielung. Das Petersen-Quartett, das schon mit Erwin Schulhoff, mit Grieg und Schumann auf der Disc Ausnahmerang dokumentiert, hat genau diese 'leichte Hand', die nichts überfrachtet, aber auch nichts unter Wert verkauft." |
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| Klavierkonzert Nr. 2 op. 42 (Berlin, ADD, 80) O.-P. Burkhardt in Audio 5 / 95: "Es ist unglaublich, wie schmählich Boris Blachers ideenreiches und amüsantes Werk bisher vernachlässigt wurde. Die Dresdner musizieren die Mischung aus Jazz-Motorik und weiterentwickeltem MilhaudStil absolut kirstallklar. Dazu interpretieren der Dirigent und die Pianistin Gerty Herzog, Witwe des 1975 verstorbenen Komponisten, die Melange aus Bebop-ähnlichen Rhythmen und softer Farbgebung im typischen Tonfall Blachers: witzig, pfeffrig und hellwach." |
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| Sämtliche Klavierwerke (Tho, DDD, 93-95) H. P. Krellmann in FonoForum 2 / 97: "Liebevoller Baustein für ein imaginäres Blacher-Museum." |
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