Benjamin Britten (1913-1976)

The Turn of the Screw

(Die Drehung der Schraube)

Allgemeine Angaben zur Oper:

Titel: The Turn of the Screw
Titel deutsch: Die Drehung der Schraube
Untertitel deutsch: Die sündigen Engel
Anlass: Auftragsarbeit für die Biennale in Venedig
Widmung: "This opera was written for, and is dedicated to, those members of the English Opera Group who took part in the first performance"
Entstehungszeit: 1954
Uraufführung: 14. September 1954 in Venedig (Teatro La Fenice)
Besetzung: Soli, Chor und Orchester
Spieldauer: ca. 100 Minuten
Erstdruck: Boosey & Hawkes
Bemerkung: Das Werk basiert auf der gleichnamigen Novelle von Henry James, einem gleichsam schwebenden Stück, in dem die Grenze zwischen Realität und Traumwelt immer mehr verschwindet. Britten verarbeitet darin einmal mehr seine eigenen Probleme der Homosexualität, die in dieser Oper unausgesprochen, aber konstant vorhanden sind.
Opus: op. 54

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The Turn of the Screw op.54 (Naxos, DDD, 1993)
Benjamin Britten (1913-1976)

E. Pluta in FonoForum 9 / 94: "Die Gespensterge- schichte aus einem englischen Landhaus gerät Britten und seiner Librettistin Myfanwy Piper zu einem Psychokrimi der erlesensten Art. Bedfords Interpretation besticht durch Authen- tizität ebenso wie durch musikdramatische Dichte."

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A Tribute to Benjamin Britten - 8 Opern auf DVD (Arthaus Musik, 84-01)
Benjamin Britten (1913-1976)

E. Bezold in Stereo 4 / 07: »Eine Kostbarkeit, die Inszenierung durch Stephen Lawless.«

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Zur Oper:

Art: Kammeroper in einem Prolog und zwei Akten
Libretto: Myfanwy Piper nach der Geschichte von Hery James
Sprache: englisch
deutsch von Ludwig Landgraf

Handlung:

Prolog: Die Gouvernante besucht den einzigen Verwandten und jetzigen Vormund der Waisenkinder Flora und Miles, der keine Zeit für die Kinder hat. Der galante und gutaussehende junge Mann, der die Verantwortung für die Kinder scheut, kann die junge Frau überreden, deren Erziehung zu übernehmen.
1. Akt: Mit Eifer widmet sich die Gouvernante ihren Aufgaben, die ihr durch die guterzogenen Kinder nicht sonderlich erschwert werden. Doch beunruhigt es sie, dass Miles aus unerklärlichen Gründen von der Schule verwiesen wurde; darüber hinaus sind ihr die mysteriösen Erscheinungen eines Mannes und einer Frau unheimlich. Es stellt sich heraus, dass der auf dem Turm des Hauses zu sehende Mann und die am See auftauchende Frau niemand anderes als der verstorbene Diener Peter Quint und die frühere, ebenfalls tote Erzieherin, Miss Jessel sein können. Die beiden liebten sich und sind auf rätselhafte Weise ums Leben gekommen, übten aber auf die Geschwister offenbar eine magische Gewalt aus. Die Gouvernante und Mrs. Grose beschliessen, die Kinder vor Quint und Miss Jessel zu beschützen, um so mehr, als sie von ihnen überrascht werden, wie sie sich den Kindern wieder nähern.
2. Akt: Beide Frauen merken, dass Miles und Flora ständig mit Quint und Miss Jessel sprechen. Zuerst der Meinung, dass man den Vormund mit dieser Angelegenheit nicht belästigen könne, wird es beiden langsam unheimlich, als sich Flora immer mehr zu Miss Jessel und Miles zu Quint hinwenden. Die Gouvernante schreibt dem Vormund, sie müsse ihn unbedingt sprechen, doch Miles entwendet den Brief. Immer wieder treffen die beiden Kinder mit Quint und Miss Jessel zusammen und werden, von ihnen aufgehetzt, ständig erregter. Da Mrs. Grose nach London reist, wird nun beschlossen, dass Flora mitfährt. Inzwischen hat sich auch herausgestellt, dass der Brief an den Vormund nicht abgegangen ist. Die Gouvernante bittet Miles, ihr zu sagen, wer ihm die bösen Ratschläge gibt, dann habe er für immer Ruhe. Der Junge schreit noch »Quint, du Teufel«, dann bricht er ohnmächtig zusammen und stirbt in den Armen der Gouvernante.
Letzte Änderung am 8. Juni 2007

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