CD-Tipps zu 'Dietrich Buxtehude (1637-1707)'
| Opera Omnia V (Vokalwerke 2) (Challenge, DDD, 206) M. Hengelbrock in FonoForum 09 / 07: "Zunächst fällt auf, dass Koopman, der sich im Falle Bachs immer vehement gegen eine einfache Besetzung ausgesprochen hat, hier nur fünfWerke chorisch besetzt; in den übrigen Stücken hört man exzellente Vokal- und Instrumentalsolisten, wobei in den Altpartien sowohl Frauen als auch Männer zum Einsatz kommen. Im Vordergrund steht dabei das klangvolle, tänzerische und virtuose Musizieren, weniger die Idee einer musikalischen Predigt. Sehr zu loben ist die korrekte Aussprache des Lateinischen, ein Feld, auf dem andere Künstler der Alten Musik oft gedankenlos sündigen." |
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| Eine Lübecker Abendmusik (7 Kantaten) (CPO, DDD, 2006) klassik. com 08 / 07: "Extrem feierlich und eindrücklich. Buxtehudes Musik strahlt mit jeder Note eine monumentale Pracht aus. Die CD ist mit ihren engagierten Interpretationen der effektvollen Kompositionen durchweg unterhaltsam, kurzweilig und lohnend anzuhören." klassik-heute. com 11 / 07: "Eine wunderbare Auswahl herrlichster Msuik!" |
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| Opera Omnia I (Cembalowerke 1) (Challenge, DDD, 2005) classic. com 10 / 06: "Obwohl Buxtehude eher in einer französischen Kompositionslinie zu sehen ist, entschied sich Koopman dafür, seine Tempi eher dem italienischen Geschmack anzupassen, um die farbenreiche Ausdruckspalette der Werke voll auszureizen. Das Ergebnis gibt ihm Recht. Die Leidenschaft, mit der er sich den Stücken widmet überträgt sich sofort auf seine Hörer. Sein feinnerviges Spiel, dessen Nuancenreichtum immer wieder erstaunt, eröffnet ganz neue, hoch interessante Klangwelten. Durch seine differenzierte Lesart bezaubert so besonders die 32-sätzige Variationsfolge 'La Capricciosa' mit ihrem spielerischen Charme. Ein weiteres Highlight ist sicherlich die Suite in d, BuxWV234, deren überraschende musikalische Gedanken hervorstechen. Koopman präsentiert sich durchweg als wohl überlegter Interpret, der sich mit viel Herz und Verstand um Buxtehudes Oeuvre bemüht." |
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| Opera Omnia IV (Orgelwerke 2) (Challenge, DDD, 2006) T. Urbach in FonoForum 11 / 07: "Wie dem auch sei: Buxtehudes Orgelmusik verlangt nicht nur Belesenheit, sondern auch Interpreten mit Fantasie. Ton Koopman verfügt darüber in reichem Maße, und so gesellt sich seine Einspielung auf ganz eigene Weise würdig zu den bedeutenden Aufnahmen, die Harald Vogel und Bernard Foccroulle vorgelegt haben: Koopman pflegt auch hier seinen längst zum Markenzeichen gewordenen beherzten Zugriff, nimmt teilweise überraschend flotte Tempi, phrasiert stets durchdacht, aber durchaus eigenwillig und zündet registrierungsmäßig ein regelrechtes Farbfeuerwerk." |
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| Passionszyklus "Membra Jesu Nostri" (DGG, DDD, 88) G. Hüttenhofer in FonoForum 1 / 91:"Gardiner und seine Ensembles haben wieder eine beeindruckende Leistung sängerischen und instrumentalen Könnens und lebendigen Musizierens vorgelegt, gepaart mit souveränem und erfrischend unakademischem Umgang mit älterer Musik. Klangbild: Hervorragend räumlich und präsent." |
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| Das Orgelwerk (Ricercar, DDD, 2003-06) FonoForum 03 / 07: "Bernard Foccroulles Aufnahme hat das Zeug, ihrerseits zum Klassiker zu werden. Denn eine schönere Verbindung von Ausgewogenheit und Fantasie, Freiheit und Strenge, Ruhe und Dramatik wird man schwerlich finden können. Den großen Präludien gibt Foccroulle das, was ihnen oft vorenthalten wird, nämlich Größe. Die abenteuerlichen Läufe und Arpeggien sind ersichtlich für den großen Raum komponiert, und so spielt Foccroulle sie auch: als Kathedralmusik. Zugleich ist er ein Organist, der schöne Farben liebt. Er hat einen untrüglichen Sinn für Eleganz, und so sind seine Registrierungen stets ausgesucht, ohne exzentrisch zu werden." |
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| Orgelwerke Vol. 5 (Naxos, DDD, 2005) M. Gassmann in FonoForum 10 / 06: "Brown spielt ihren bunten Querschnitt durch Buxtehudes Schaffen sehr farbig, kraftvoll und elastisch; sie bevorzugt eher saftige Registrierungen und einen gravitätischen Ansatz. Eine empfehlendswerte Platte." |
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| Vokalmusik Vol. 2 (Naxos, DDD, 2000) M. Hengelbrock in KLASSIK heute 11 / 01: "Ebbe Munk arbeitet mit seinem Knabenchor und dem Dufay Collective die für Buxtehude charakteristische Spannung zwischen repräsentativen Gesten und tiefer Verinnerlichung sehr gut heraus. So erhalten die Kantaten einen lebhaften Impetus; zugleich sind sie Ausdruck einer sehr aufrichtigen Religiosität." |
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| Passionszyklus "Membra Jesu Nostri" (HMF, DDD, 90) G.-F. Kühn in stereoplay 5 / 91:"Kantaten von außerordentlicher Klangschönheit und Innigkeit sind dies. Sehr homogen singt das von Rene Jacobs geleitete Vokalensemble." |
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| Das jüngste Gericht (Oratorium) (Sony, DDD, 2005) M. Hengelbrock in FonoForum 08 / 06: "Wilson lässt recht zügig und schwungvoll singen, was gerade den zahlreichen Strophenarien, in denen musikalisch wenig passiert, zugute kommt. Kompositorisch am interessantesten ist wohl die Partie der göttlichen Stimme mit ihren verschiedenen Formen und Ausdrucksspektren; doch auch der reine Instrumentalsatz - bei Wilson hell und transparent - hat deutliche Stärken." |
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| Sämtliche Kammermusik Vol. 3 (Naxos, DDD, 1994) M. Hengelbrock in FonoForum 8 / 96: "Stern des Monats. Eine facettenreiche Interpretation durch eine vom Geist dieser Epoche durchdrungene Persönlichkeit." |
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| Kantaten (Carus, DDD, 2003) FonoForum 12 / 04: "Für den positiven, mitunter begeisternden Gesamteindruck der Einspielung sorgt auch die sehr schlanke, virbratoarme und ungemein sorgfältig artikulierte Darbietung der beiden handverlesenen Ensembles." |
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