| Judicium Salomonis H. 422 (Virgin, DDD, 2005) M. Hengelbrock in FonoForum 11 / 06: "Charpentier hat in letzter Zeit viele gute Interpreten gefunden, von denen die meisten direkt oder indirekt aus der Schule William Christies stammen. Doch wenn Christie selbst ans Pult tritt, kommt noch jenes Quantum an Grandeur hinzu, das den entscheidenden Unterschied ausmacht: Er lässt mit einer bemerkenswert hohen Binnenspannung musizieren, die niemals verkrampft wirkt, alles ist punktgenau fokussiert und mit hellwachem, wendigem Geist formuliert, wirkt zugleich aber ungemein elegant und ist von einer ansprechenden Emotionalität durchzogen, die ebenso wie die Dramatik weder überhitzt noch unterkühlt ausfällt. Einen besseren Zugang zu Charpentier wird man gegenwärtig wohl kaum finden." |