CD-Tipps zu 'Edward Elgar (1857-1934)'
| Nursery Suite (HMF, DDD, 2000) P. T. Köster in KLASSIK heute 5 / 01: "Das English Chamber Orchestra, hier im Verein mit erstklassigen Solisten, kennt natürlich "seinen" Elgar und spielt in dieser Aufnahme so kultiviert wie selten. Ein rechtes Hörvergnügen." |
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| The Music Makers op. 69 für Mezzosopran, Chor & Orchester (Naxos, DDD, 2006) FonoForum 06 / 07: "Simon Wright setzt die Ode ebenso wie den bezaubernden Liedzyklus "Sea Pictures" mit Bedacht und vornehmer Zurückhaltung um." |
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| Klavierwerke (Naxos, DDD, 2006) FonoForum 03 / 07: "Und die Auswahl, die der sehr ambitionierte Ashley Wass präsentiert, zeigt in gewisser Weise, dass dieser Zeitgenosse von Strauss am Klavier recht konservativ waltete. Da grüßt in Stücken wie "May Song" oder "Douce Pensée" die Salonsüße nicht nur aus der Ferne. Da wird in der "Sérénade Mauresque" auf Art des 19. Jahrhunderts maurisches Kolorit beschworen. Vieles, wie etwa die 1887 komponierte und 1930 überarbeitete Sonatine, ist im Klang apart gezeichnet." |
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| Klavierkonzert (vervollständigt von Robert Walker) (Dutton, DDD, 2004) FonoForum 09 / 05: "David Owen Norris und David Lloyd-Jones machen in ihrer beseelten Interpretation auf die Schönheiten des Konzerts mit Nachdruck aufmerksam. Hier gibt es keine Halbheiten: Dem brillanten, mit großem Ton realisierten Klavierpart steht ein Orchester gegenüber, das mit Emphase in seiner Rolle aufgeht." |
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| Violinkonzert (Retrospective, DDD, 91) H. P. Krellmann in FonoForum:" Elgars Violinkonzert erscheint hier in einer handwerklich fabelhaften Einspielung. Der klanglich etwas zurückgenommene Solopart trägt zu einer Sicht bei, die allzu vordergründiger Virtuosität eine Absage erteilt. Accardo, noch nie ein reiner Belkantist auf seinem Instrument, operiert mit spielerischem Gleichmut, die der spezifischen Noblese dieser Musik einen Hauch Morbidezza verleiht. Das tut ihr bemerkenswert gut. Die Musik Waltons hingegen funktioniert spielerisch selbstverständlich. Da diese Aufnahme solchen Eindruck bestätigt, kann man sie als voll gelungen bezeichnen." |
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| Enigma Variations op. 36 (DGG, DDD, 1998) O. Ford in Stereo 5 / 02: "Die Wiener Philharmoniker unter John Eliot Gardiner sorgen für eine Wiedergabe höchster Brillanz. Selbst feinste Verwebungen in der FugenDurchführung der "Introduction und Allegro" op. 47 werden hörbar gemacht." |
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| Violinkonzert op. 61 (BBC, ADD, 1965-1975) A. Friesenhagen in FonoForum 09 / 06: "Mit Adrian Boult am Pult gelingt Menuhin eine wahrhaft berührende Wiedergabe, die trotz ihrer Unebenheiten eine unwiderstehliche Wirkung auf den Hörer entfaltet." |
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| Sonate für Violine & Klavier op. 82 (Chandos, DDD, 83) U. Kraemer in Audio 11 / 84:"Da lernt man eine gewaltige Sonate des Engländers kennen, die trotz Bahms-Anklänge in jedem Takt fesselt;hört mit Schmunzeln englische Salon-Schmankerln und konstatiert, daß da auf der Insel ein junges Geigentalent aufgezogen wurde, das alle Chancen hat, einmal zu den Großen zu gehören." |
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| The Kingdom op. 51 (Chandos, DDD, 88) U. Schreiber in stereoplay 4 / 90:"Insgesamt ist dies die erste Einspielung, die mit der klassischen, mehr als zwei Jahrzehnte alten unter Sir Adrian Boult Schritt halten kann. Hohe und höchste Bewertungen für die Interpretation und Klangqualität." |
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| The Wand of Youth-Suiten Nr. 1 & 2 (Naxos, DDD, 2002) FonoForum 08 / 04: "James Judd lässt Elgars 'Kinderszenen' stimmungsvoll Revue passieren, mal brillant, mal verträumt." |
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| The Apostles (Chandos, DDD, 90) H. P. Krellmann in FonoForum 5 / 91:"Chor und Orchester reagieren hörbar stilerfahren und unforciert. Die Solistengruppe weist ein hohes Niveau auf. Das Reuebekenntnis des Judas wird durch Robert Lloyd zum vokalen Glanzpunkt." |
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| Orchesterwerke (Apex, DDD, 91) Gramophone 3 / 92:"Diese vier Elgar-Interpretationen gehören mit Abstand zum besten, was in den letzten Jahren auf CD erschienen ist. Denn zum einen handelt es sich um klangtechnisch hervorragend gelungene Aufnahmen mit einer nahezu perfekten Balance und einem natürlichen Klangbild, zum anderen ist das BBC Symphony Orchestra in einer bestechenden Form. Andrew Davis dirigiert inspiriert." |
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| Caractacus (Chandos, DDD, 91) F. Nierhaus in HifiVision 7 / 93: "Ein imposanter Farbenrausch. Elgar at his best. Chandos bringt's in Breitwand." |
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| Symphonie Nr. 1 (Naxos, DDD, 92) Classic CD 01 / 94:"Die Lesart von George Hurst und dem BBC Philharmonic zeigt viele Tugenden, besonders im klangschönen Adagio, das pathetisch in die LentoEinleitung des Finales übergeht." |
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| Symphonien Nr. 1 & 2 (Decca, ADD, 72-79) Gramophone 8 / 89:"Soltis Interpretation der ersten Symphonie von Elgar ist von absoluter Bedeutung. Sein Dirigat ist von größter Kühnheit und das London Philharmonic Orchestra spielt brillant. Die Lesart der zweiten Symphonie ist ebenso hervorragend, denn auch hier geht Solti mit höchster Sensibilität auf die Feinheiten der Partitur ein und inspiriert das Orchester zu großen Taten. Die Aufnahmen sind auch klangtechnisch erstklassig." |
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| Symphony "The Black Knight" op. 25 (Chandos, DDD, 95) J. Salau in FonoForum 7 / 96: "Richard Hickox ist ein erfahrener Elgar-Dirigent, und er kennt sowohl den Chor als auch das Orchester bestens. Prachtvoll werden die Beteiligten von Hickox in Szene gesetzt, alle Details sitzen. Die dynamische Bandbreite des Chores, seine Klangkultur sind beispielhaft für einen Laienchor. Das Orchester spielt einsatzfreudig und volltönend auf. Der London Symphony Chorus singt sie mit innigem Gefühl, lustvoll, und versucht mit möglichst leichtem Ton diesen Szenen ein Höchstmaß an Charme abzugewinnen." |
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| Streichquartett op. 83 (Naxos, DDD, 95) J. Salau in FonoForum 10 / 97: "Das Ensemble versteht sich bestens auf den elegischen, verhaltenen Zug in Elgars Musik, auch auf die kleinen, so sehr vom Rubato lebenden, versteckten Gesten. Elgars Kammermusik findet in dieser Aufnahme zu einem fulminanten Finale." |
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| Symphonien Nr. 1 & 2 (DGG, DDD, 1990/1991) L. Mattner in stereo 6 / 89: "Sinopoli vermag dieses Changieren zwischen einer Melancholie der Noblesse und resignativem Überschäumen ziselierend nachzuzeichnen, eher erfrischend unsentimental, fast nervös um die Gefährdungen jener Ambivalenz wissend. Höchste Bewertungen für Musik und Klangqualität." |
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| Enigma Variations op. 36 (Naxos, DDD, 95) KLASSIK heute 4 / 98: "Unterm Strich bietet die zupackende Interpretation des erfahrenen kanadischen Dirigenten George Hurst eine noch immer lohnende Alternative im Lowprice-Standard." |
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| Falstaff op. 68 (Naxos, DDD, 96) P. T. Köster in KLASSIK heute 6 / 99: "Auch wenn LloydJones' deftiger 'Falstaff' nicht die Differenzierung und Lebendigkeit der Referenz-Aufnahme von Barbirolli erreicht, ist die Veröffentlichung dieser Werke im Niedrigpreis-Sektor nur zu begrüßen." |
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| Violinkonzert op. 61 (Onyx, DDD, 2006) N. Hornig in FonoForum 06 / 08: "Das fast 50-minütige Werk transparent zu halten und unter einen großen Spannungsbogen zu zwingen fordert heraus. Und gerade das gelingt dem ungemein souverän und tonschön gestaltenden kanadischen Geiger James Ehnes und dem Philharmonia Orchestra unter Andrew Davis. Sie erfühlen die in schwelgerische Klangpracht gekleidete Melancholie ohne zu übertreiben: ein Plädoyer für Elgars op. 61. Die Streicherserenade ist der leichte, helle Kontrapunkt." |
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| The Dream of Gerontius op. 38 (EMI, DDD, 1987) A. Blyth in Gramophone 1 / 88:"Ich werde mich von meinem Boult nicht mehr trennen. Aber die Rattle-Aufnahme ist sehr willkommen wegen der mitreißenden Qualitäten und der erfahrenen, sensiblen Solisten, deren Beiträge den Zuhörer vielleicht sogar dazu bringen werden, Rattle doch vorzuziehen." |
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| Orchesterwerke (LPO, ADD/DDD, 1933-84) A. Friesenhagen in FonoForum 09 / 07: "Boults ehemaliger Assistent Vernon Handley, ein ausgewiesener Spezialist für die britische Musik des 20. Jahrhunderts, legte 1980 eine wunderschöne Einspielung der zweiten Sinfonie vor. Der Kontrast zu Solti könnte kaum deutlicher sein. Handley entdeckt vor allem den Klangzauberer Elgar und lässt sich ganz auf das Romantisch- Schwelgerische dieser Musik ein, ohne aber Linienführung und Tempo zu vernachlässigen." |
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| Cellokonzert op. 85 (DGG, DDD, 90) N. Hornig in FonoForum 10 / 91:"Mischa Maisky gelingt hier eine tieflotende, rhetorisch zwingende Elgar-Interpretation." |
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| Falstaff op. 68 (Apex, DDD, 1997) T. Rübenacker in Scala Nr. 5 / 98: "Falstaff" ist vielleicht das eleganteste, witzigste, ausdrucksvollste, differenzierteste Werk, das Elgar je schuf - und auch das anrührendste. Andrew Davis schafft mit dem exzellenten Londoner Rundfunkorchester eine dranatisch geballte und in vielen Feinheiten hochdifferenzierte Darstellung." |
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