CD-Tipps zu 'Joseph Haydn (1732-1809)'
| Klaviersonaten H16 Nr. 35-39 (BIS, DDD, 98) M. Thiemel in KLASSIK heute 9 / 99: "Brautigams Zugriff auf fünf der sechs den Schwestern Auenbrugger gewidmeten Sonaten überzeugt durch die Wahl der Tempi, ist frisch und sehr agil, in den Con-brio-Sätzen erfrischenderweise auch ein bißchen frech, keck, nie aber affektiert, übertrieben forciert - er trifft, jenseits irgendwelcher Mode, das Klassische des Stils in treffendster Weise, er kontrastiert ausgespielte, ausgekostete Leichtigkeit dort, wo es sicheres Stilempfinden erlaubt." |
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| Symphonien Nr. 91 & 92 (HMF, DDD, 2004) Stereoplay 03 / 05: "Die 30-köpfige Virtuosentruppe veranstaltet hier einen Haydn-Wirbel der besonderen, der phantastischen Art, der das brisante Lebensgefühl des ausgehenden 18.Jahrhunderts wiederbelebt und neben dem erhöhten Puls auch all die Zärtlichkeiten und Empfindsamkeiten von Haydns absolut gewaltloser, defensiv-humaner Musik sensibel ausmodelliert." |
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| Die Schöpfung (in engl. Sprache) (DGG, DDD, 2007) Stereo 04 / 08: "Das Ergebnis dieser Mammutbesetzung ist frappierend: Bei aller Detailschärfe, auf die McCresh unüberhörbar hohen Wert legt, wirken die Bewegungen hier zwar etwas schwerfälliger, ist der Gesamtklang wattiger, sind die Tempi moderater. Aber durch das größere Volumen steigert sich auch die Erhabenheit der großen Chorsätze ins Grandiose, was dieser Musik unerhört gut steht. Selten hat der dem Duett von Adam und Eva im dritten Teil untermischte Lobgesang des Chors so viel Geheimnis und Größe ausgestrahlt, selten waren dei Fugen so überwältigend und doch so deutlich ausformuliert zu hören." |
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| Symphonien Nr. 82-87 "Pariser" (Virgin, DDD, 88/89) A. Beaujean in stereoplay 2 / 90:"Sehr lebendig gespannte, intelligente Wiedergaben der drei ersten Pariser Symphonien. Trotz des historisierenden Instrumentariums ist der Klang intensiv und frisch. Mustergültig in Phrasierung und Artikulation." |
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| Symphonien Nr. 45 & 64 (HV, DDD, 98) M. B. Weiß in KLASSIK heute 4 / 00: "Wenn Thomas Fey die Sorgfalt und Intelligenz, mit der er seine Gesamteinspielung der Haydn-Sinfonien hier beginnt, bis zum geplanten Ende des Zyklus 2009 durchhält, können wir das Entstehen einer wirklichen Referenzeinspielung verfolgen." |
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| Klaviersonaten H16 Nr. 20, 39, 40, 43, 50 (Claves, DDD, 2003) FonoForum 08 / 05: "Die pralle Virtuosität der C-Dur-Sonate, die emotionale Auslotung des melancholischen c-Moll-Werks oder der überbordende Jubel im Presto der zweisätzigen C-Dur-Sonate: Hier gestaltet ein Könner reinsten Wassers." |
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| Sämtliche Klaviertrios Vol. 4 (CPO, DDD, 98) Klassik-heute. de: "Schöne, anmutige, aber auch experimentelle, in vielen Aspekten geradezu avantgardistisch - freche Klaviertrios." American Record Guide 10 / 2002: "Wenn auch die weiteren Ausgaben dieser Reihe von dieser Qualität sind, wird das Beaux Arts Trio einen ernstzunehmenden Rivalen erhalten." Early Music Review 9 / 2002: "Wundervolle Klaviertrios, exzellent gespielt." |
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| Klavierkonzerte H18 Nr. 2-4, 11 (BIS, DDD, 2003) FonoForum 07 / 05: "Große Bögen in den wunderbar langsamen Sätzen, absolut klare musikalische Aussage, ein virtuos-perlendes Klavier, durchsichtige Streicher, ein insgesamt formidables Orchester, hier und da pointierende Bläser und eine sowohl mitreißende wie unprätentiöse Herangehensweise machen diese Aufnahme zu einem großen Vergnügen." |
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| Symphonien Vol. 10 (Decca, DDD, 1995) A. Csampai in stereoplay 10 / 00: "Hier blicken wir mitten in die Werkstatt eines der größten Genies und Erfinder der Musikgeschichte, schauen ihm zu, wie er praktisch aus Nichts, aus Floskeln, die große Symphonie erschafft." M. Hengelbrock in KLASSIK heute 10 / 00: "Das Ergebnis wirkt unspektakulär, zieht aber mit seinem Nuancenreichtum den Hörer unweigerlich in den Bann. Hinzu kommen eine exzellente Spieltechnik und eine höchst variable Tongestaltung der Academy of Ancient Music, deren transparentes Klangbild von der Aufnahmetechnik sehr natürlich wiedergegeben wird. James Websters ebenso aufschlußreiche wie flüssig formulierte Werkeinführungen und eine absprechende Präsentation runden diese vorbildliche Produktion ab, mit der Haydn höchste Gerechtigkeit widerfährt." |
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| Lo Speziale (Der Apotheker) (Berlin, DDD, 99) Klassik heute 11 / 00: "Zwei treffliche Soprane: Barbara Meszaros als gelenkige Grilletta mit guter piano-Höhe und Alison Brouwner als klangvoll singender, abgewiesener Volpone. Orchester und Secco-Rezitative sind vorzüglich." |
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| Sämtliche Streichquartette (Naxos, DDD, 89-96) BBC Music Magazine: "Sie werden keine bessere Aufnahme finden." Penguin Guide: "Die Naxos-Aufnahmen mit dem Kodaly Quartet sind in jeder Hinsicht herausragend und sehr zu empfehlen. FonoForum: "Die vier Musiker des Kodaly Quartets treten mit dieser Aufnahme zum wiederholten Male den Beweis dafür an, daß das Mammutprojekt einer Gesamteinspielung aller Haydn-Quartette bei ihnen in den besten Händen liegt." Klassik heute: "Die Frische des Musizierens läßt nicht nach." Scala: "Dem Hörer seien die Aufnahmen ans Herz gelegt. Die Kodalys spielen inzwischen fast 30 Jahre zusammen - ihnen scheint Überzeugen wichtiger als Blenden zu sein." Scala: "Ein echter Glücksgriff ist Naxos mit der exklusiven Verpflichtung des Kodaly Quartets gelungen. Die Tongebung ist entschlackt, klar und doch auf sehr ungarische Weise lebendig." |
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| Klavierkonzerte H18 Nr. 4, 6,11 (HMF, DDD, 2004) FonoForum 02 / 05: "Gottfried von der Glotz lässt sein Ensemble feinnervig und markant aufspielen, ohne jemals mit ruppigen Affektgesten aufzutrumpfen. Das gegenseitige Einverständnis von Pianist und Orchester führt zu schlagfertigen Dialogen von verschmitzter Fröhlichkeit." |
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| Armida (Teldec, DDD/LA, 2000) J. Hillebrand in Stereo 12 / 00: "Eine große Herausforderung an die Instrumentalisten. Der Concertus Musicus nimmt sie dankbar an und wird zum kommentierenden Träger der Handlung. Kriegerisch wild geht er Einleitungen und Zwischenspiele an, liebevoll fühlt er sich in Rezitative ein. Gleich in der Sinfonia entfesselt er einen Sturm der Leidenschaften." |
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| Cellokonzerte Nr. 1, 2,4 (Naxos, DDD, 00) A. Friesenhagen in FonoForum 3 / 01: "In Maria Kliegels Spiel spürt man noch etwas von der Begeisterung, die das 19. Jahrhundert vom D-Dur-Konzert entgegenbrachte. Mit großem Ton und romantisierendem Duktus fasst sie die Konzerte mehr als Virtuosenmusik denn als dialogische Strukturen auf." |
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| 8 Zigeunertänze H9 Nr. 28 (HMF, AAD, 1980) K. Breh in stereoplay 12 / 84:"Interpretation und (CD-)Klangqualität: gut bis sehr gut." |
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| Messen Nr. 2 & 5 (Chandos, DDD, 00) N. Rüdell in KLASSIK heute 11 / 01: "Es ist nicht zu hoch gegriffen, wenn man Hickox mit dieser Einspielung eine neue Referenz attestiert. Ein echtes, ungetrübtes Hörvergnügen." |
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| Kantate "The Battle of the Nile" (ASV, DDD, 00) A. Friesenhagen in FonoForum 11 / 01: "Gelungenes hausmusikalisches Programm von Andrew Appel am Hammerklavier und seinen Kollegen nuanciert, feinsinnig und lebendig vorgetragen." |
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| Sämtliche Klaviertrios Vol. 5 (CPO, DDD, 2000/2001) International Record Review 9 / 03: "Exzellente Darbietungen." |
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| Sämtliche Klaviertrios Vol. 6 (CPO, DDD, 2000/01) klassik. com 11 / 04: "Ein unterhaltsames, spannendes kammermusikalisches Musizieren auf Spitzenniveau, dazu musikalische Meisterwerke: Was braucht diese CD mehr an Empfehlung? Klangbild, Booklet und graphische Gestaltung verdienen die Höchstnote." |
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| Streichquartette Nr. 37, 63, 75 (Mirare, DDD, 2005) A. Friesenhagen in FonoForum 08 / 06: "Wie die Franzosen diese Musik lesen, als eine hochintellektuelle, herausfordernde Kunst, ist nicht alltäglich. Die Musiker deuten mit sparsamem Vibrato, präziser Artikulation und analytischem Feingefühl nichts in die Werke hinein, was sie nicht hergäben. Selten bekommt man op. 76 Nr. 1 so glasklar und herb-schön zu hören." |
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| Streichquartette Nr. 78-80 (op. 76 Nr. 4-6) (Naxos, DDD, 89) Fanfare:"Wieder hat Naxos es geschafft: sehr schöne Aufführungen von bedeutenden Werken in guten modernen Digitalaufnahmen zum Miniaturpreis." |
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| Klaviersonaten (Philips, DDD, 79-85) K. Breh in stereoplay 2 / 87:"Elf von Haydns über 50 Klaviersonaten in einer für Brendel typischen meditativ-philosophischen, gelegentlich auf Witz, Fröhlichkeit und Frische verzichtenden, insgesamt aber faszinierenden Darstellung. (CD)Klangqualität: gut bis sehr gut." |
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| Die Jahreszeiten (DGG, ADD, 67) "Grand Prix du Disque","Edison-Preis" "Deutscher Schallplattenpreis" FonoForum 2 / 89:"Ein Juwel aus dem discographischen Vermächtnis Karl Böhms. Die Aufnahmetechnik sorgt für optimale Transparenz, so daß Haydns Instrumentationskunst voll zur Geltung kommt. Die Sänger der Aufnahme befanden sich damals auf der Höhe ihrer Darstellungskunst." |
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| Messen Nr. 1, 6,7 (HMD, DDD, 85) F. Messmer in FonoForum 6 / 86:"Ein neuer Knabenchor hat sich etabliert, der neben den bereits bekannten nicht nur bestehen kann, sondern einen eigenen,überzeugenden Weg gefunden hat. .Klangbild: Gute Dynamik, transparent." |
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| Kantaten für das Fürstenhaus Esterhazy (HMF, DDD, 01) M. Hengelbrock in FonoForum 11 / 02: "Die koreanische Sopranistin Sunhae Im hat hier eine dankbare Gelegenheit, ihre fabelhaften Koloraturkünste zu demonstrieren; Johanna Stojkovic (Sopran) und Max Ciolek (Tenor) fügen sich in den Dueten nahtlos ein, und Andreas Spering animiert die Cappella Coloniensis zu einem zupackenden, akzentfreudigem Spiel, das niemals Leerlauf entstehen lässt." |
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| Cembalokonzerte H18 Nr. 3, 4,11 (Decca, ADD, 1982) Gramophone: "Diese Aufnahmen aus den frühen achtziger Jahren sind von höchster Qualität. Geist- und glanzvolle Interpretationen dank dem Solisten Koopman und den Orchestern." |
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| Streichquartette Nr. 63, 76, 81 (HMF, DDD, 2003) FonoForum 06 / 04: "Die vier Israelis scheuen sich nicht, diese Quartette expressiv, in einem modernen Sinne romantisch, mit großem Ton und sehr virtuos zu deuten." |
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| Symphonien Vol. 4 (Decca, DDD, 1988/1989) M. Mezger in stereoplay 3 / 91:"Obwohl Hogwood Haydn absolut nicht re-barockisiert, weicht er von der Stromlinienform klassizistischen Feinschliffs ab, wo es musikalisch gefordert scheint. Äquilibristik interessiert ihn weniger als die Treue zum musikalischen Detail. Hohe und höchste Bewertungen für Interpretation, Klangqualität und Repertoirewert." |
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| Symphonien Nr. 1-104 (Decca, ADD, 72) "Grand Prix du Disque","Dt. Schallplattenpreis" Die Begründung zum "Dt. Schallplattenpreis 1974": "Ein in editorischer und künstlerischer Hinsicht imposantes Unternehmen. Hervorzuheben die sorgfältige Edition, die den neuesten musikologischen Stand berücksichtigt. Die Darstellungen haben durchweg hohes, teilweise sogar sehr hohes Niveau. Ungewöhnliche Klarheit des Strukturellen vermittels stets schlanker, luzider Klanggebung verbindet sich mit großer Spontaneität und Frische des Musizierens." HiFiStereophonie 6 / 74: "Wie hier die Schattierungen durch abgewogene Phrasierung zu sinnlich erfahrbarer Realität werden, wie die rhythmische Schärfe der Musik Konturen verleiht - das alles ist bewundernswert." (Nr. 1 - 19) HiFiStereophonie 1 / 74: "Eine vorbildliche, ungemein anregende Produktion." (Nr. 20 - 35) HiFiStereophonie 9 / 73: "Eine wahre Fundgrube für jeden, der bereit ist, bei Musik mitzudenken und sich nicht mit dem sensuellen Eindruck zu begnügen." (Nr. 36 - 48) |
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| Die 43 Klaviertrios (Philips, ADD, 71-78) Gramophone 7 / 92:"Als das Beaux Arts Trio den Zyklus der haydnschen Klaviertrios abschloß,erhielten sie mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Preis 'Gramphone's 1979 Record of the Year'. Das Spiel des Trios ist in der Tat ausgezeichnet: vital, elegant und dem Reichtum und der Vielfalt der Musik absolut angemessen. Die frühen Trios wurden für das Cembalo komponiert, aber es gelingt Menahem Pressler auch auf dem modernen Steinway, daß die Musik niemals zugedeckt wird. Unter den vielen Vorzügen des Trios sollte man besonders die Deutungen der Menuette in ihrer Funtion als Tanzsätze, sowie als Ersatz für die langsamen Sätze herausheben. In den späten Trios erfreut vor allem das ruhige, fast improvisatorische Gefühl für die Eröffnungssätze, die nachdenkliche Intensität und das wunderbar weiche Spiel in den großen Mittelsätzen, während die übersprudelnden Finalsätze mit Feuer, Intelligenz und Virtuosität dargeboten werden. Diese Aufnahmen behalten zeitlebens ihre Bedeutung." FonoForum 8 / 79:"Ein Hör-Fest. Spritzig-virtuos." |
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| Symphonien Nr. 1-5 (Hyperion, DDD, 90) H.-C. v. Dadelsen in FonoForum 2 / 92:"Der klangliche Widerstand der eigenwilligen Farbe des Instrumentalensembles und die sehr stimmigen, auch in langsameren Sätzen zügigen Tempi geben der Musik eine packende Direktheit." |
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| Symphonien Nr. 76-78 (Hyperion, DDD, 91) H. C. v. Dadelsen in FonoForum 9 / 92:" Die hier erschienene sechste CD der begonnenen Gesamtaufnahme von Haydn-Sinfonien zeigt, daß Roy Goodman sich die Differenziertheit und Intensität im Detail bewahrt hat und nicht ins Routinierte, Heruntergespülte abgleitet." |
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| Die sieben letzten Worte unseres Erlösers (Oratorium) (Tel, DDD, 90) G, Hüttenhofer in FonoForum 8 / 92: "Harnoncourt ist diesem bewegenden Zeugnis von Wut, Schmerz, Trauer und Hoffnung treu geblieben und hat nicht äußerliche und fragwürdige Klangideale realisiert, sondern die Sprache der Partitur ereignishaft zum lebendigen Erklingen gebracht." |
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| Flötentrios H4 Nr. 1-4 "Londoner" (CPO, DDD, 2002) klassik-heute. com 09 / 04: "Die Musiker der Camerata Köln servieren diese Köstlichkeiten mit einer Spielfreude und einer Raffinesse, die ihresgleichen suchen! Zartheit und Entschlossenheit sind stets glänzend ausbalanciert, und so wird diese Musik für heutige Hörer ein exquisites Vergnügen." FonoForum 04 / 04: "Kantilenen blühen. Echo-Effekte werden dynamisch subtil herausgestellt. Überhaupt ist das Spiel mit dynamischen Valeurs, ihren Nuancen, Überraschungen und in ihrem durchdachten Ablauf, eines der markantesten Kriterien dieser Einspielung. Ein Abonnement kleiner Perlen über 70 Minuten." klassik. com: "Nicht nur für Haydn-Freaks ein Muss!" |
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| Symphonien Vol. 3 (Decca, DDD, 1990/1991) E. Bezold in HiFiVision 5 / 93: "Haydns Originalität feiert Triumphe, vor allem in den konzertierenden Sätzen, die Hogwoods Team mit allem Raffinement ausreizt." |
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| Trompetenkonzert Es-dur H7e: 1 (DGG, DDD, 91/85) H. Arnold in stereoplay 10 / 92: "Der Maestro des English Concert brilliert in den Ecksätzen virtuos mit souveräner Technik. Herrlich kantabel gestaltet: der Mittelsatz." |
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| Il Ritorno di Tobia (Naxos, DDD, 2006) FonoForum 02 / 08: "Nach den bisher einzigen Aufnahmen des "Tobia" von Ferenc Szekeres (1975) und Antal Dorati (1979) wirkt die von Andreas Spering wie eine Offenbarung. Dem behaglichen Papa-Haydn-Klischee geht es hier umstandslos an den Kragen. Spering lässt den "Tobia" regelrecht explodieren. Da darf Haydn endlich einmal eminenter Ausdrucksmusiker sein. Da werden auch die vielfältigen Möglichkeiten, die Haydn zur Situations- und Charakterschilderung anbietet, einmal ernst genommen. Spering scheut nicht vor Extremen zurück: Die energischen, schnellen Stücke haben echtes Brio, die stilleren dürfen dennoch in aller Ruhe ausschwingen." |
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| Sämtliche Klaviersonaten Vol. 1 (Camerata, DDD, 01) K. Franke in FonoForum 4 / 03: "Man höre nur das Finale der C-Dur-Sonate Hob XVI: 10! Da brennt der Nicht-Pianist Haydn ein frühes harmonikal changierendes Feuerwerk ab, dass man - vor allem, wenn er so wie hier geboten wird augenblicklich zum Haydn-Bewunderer konvertiert, falls man es nicht schon klugerweise vorher geworden ist." |
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| Symphonien Nr. 68, 93-104 (Warner, DDD, 1989-1992) F. P. Messmer in FonoForum 2 / 89:"Der Hörer ist gefesselt von der ersten bis zur letzten Note. Harnoncourt zeigt, wie aus braver Musik höchst lebendige werden kann." Stereo 08 / 06: "Da feiert Haydns Originalität Triumphe in quicklebendigen Finalsätzen, die das Concertgebouw Orkest Amsterdam mit Raffinement ausreizt." |
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| Messen Nr. 5, 9,13 (EMI, DDD, 1985) H. Worbs im Musikmarkt Nr. 21 / 86:"..schöpft der vergleichsweise stark besetzte Leipziger Rundfunkchor das Ausdrucksspektrum des Werkes voll aus. ..weiß Sir Neville Marriner darüber hinaus für ein kontrastreich disponiertes, spannungsreiches Musizieren zu sorgen. Sänger von Rang und Namen wurden für die Solopartien gewonnen." (zu Nr. 9) |
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| Streichquartette Nr. 44-49 (op. 50 Nr. 1-6) (CPO, DDD, 92/93) P. Kerbusk in FonoForum 9 / 94:"Eine fällige Neuaufnahme. Das Ensemble hat ein sympathisches, kerniges Timbre, das Spiel ist temperamentvoll und flexibel. Die Tempi stimmen, die Musiker setzen klare Akzente, und sie nehmen die oft unterschätzte Musik hörbar ernst. Natürliches, klares Klangbild. Hohes editorisches Niveau: Das umfangreiches Textheft ist gut gegliedert, vorzüglich aufbereitet und bietet alle notwendigen Informationen." L. Baucke / Hann. Allgemeine v. 30.11.95: "Die Kühnheiten Haydns offen prsäentiert: Haydns Originalität ist beim Nomos-Quartett in guten Händen." |
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| Klaviersonaten H16 Nr. 40, 41, 44, 48, 52 (Decca, DDD, 1987) FonoForum 5 / 1993: "Eine zwingende, in sich und äußerlich aufgeschlossene, allen Kriterien musikalischer Wesenhaftigkeit genügende Interpretation. Es ist der Haydensche Ernst des Lebens, mit dem die Freuden im Detail und die variablen Satzkünste mit Ehrfurcht gespielt oder genauer noch: spielend komponiert werden." |
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| Streichquartette Nr. 69-71 (op. 71 Nr. 1-3) (Tct, DDD, 93) P. Kerbusk in FonoForum 7 / 93: "...die Musik wird äußerst temperamentvoll und mit federndem Drive dargeboten, die Tempi sind zügig, aber nicht überhastet. ..sogar der bisherigen Referenzaufnahme des ungarischen Kodaly-Quartetts überlegen." |
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| Streichquartette Nr. 10, 12, 43 (Naxos, DDD, 92) Classic CD 3 / 94:"Die Interpretation der beiden frühen Quartette ..ist sehr liebevoll und die Natürlichkeit des Stils macht großes Vergnügen." |
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| Violinkonzerte H7a Nr. 1, 3,4 (Philips, ADD, 80/72) R. Wagner in FonoForum 1 / 82:"Der Geiger Salvatore Accardo hat hier auch das Kommando über das Englisch Chamber Orchestra übernommen und das prägt die Einspielung. Es dominiert straffes, bisweilen fast forsches Musizieren." |
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| Symphonien Vol. 6 (Decca, DDD, 1989/1992) M. Hengelbrock in FonoForum 9 / 94: "Sauber differenziert und unmittelbar einleuchtend." |
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| Symphonien Nr. 44, 45, 49 (Apex, DDD, 84) F. Messmer in FonoForum 9 / 86:"Diese Einspielung hat zu Recht einen Stern verdient. Schon die Zusammenstellung des Programms ist hervorragend geglückt. ..Das Amsterdamer Barockorchester spielt Haydns Sinfonien in einer fast kammermusikalischen Besetzung, was ein sehr differenziertes Zusammenspiel ermöglicht. Dabei wird ein neues Hören von Haydns Musik erreicht, das ihrem Ernst und Gewicht entspricht." |
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| Klaviertrios H15 Nr. 19, 20, 24, 25 (Eterna, ADD, 80) H. C. v. Dadelsen in FonoForum 1 / 98: "Lebendig, schattierungsreich und doch maßvoll, manchmal eine Spur zu klassisch interpretiert das Weimarer Trio diese eigenwille Musik. Die besonders inspirierten Extreme, das Finale des G-Dur-Trios "im Zigeuner-Stil" und das besonders innige Andante des B-Dur-Trios gelingen in Temperament und Feinzeichnung herausragend." |
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| Symphonien Nr. 88, 92, 94 (DGG, DDD/LA, 1983/1985) H. Krellmann in FonoForum 3 / 85:"Großorchestral baut Bernstein die beiden (Nr. 88 & 92) HaydnSinfonien auf, aber die Musik bleibt fließend, rhythmisch akzentuiert und sauber phrasiert. Und da es sich um Live-Mitschnitte handelt, zeigen die Beispiele einmal mehr, zu welchem ernsthaften großen Musiker und Künstler Bernstein sich in den letzten Jahren gewandelt hat. Die Wiener Philharmoniker klingen unverzärtelt-direkt, spielen kernig und ohne jeden Anflug von falscher Charme-Unverbindlichkeit." |
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| 7 Lieder (Berlin, ADD, 80) V. Fischer in FonoForum 11 / 95: "Eine Aufnahme, die den Rang der Amerikanerin als eine der zentralen Liedinterpretinnen unseres Jahrhunderts bestätigt; repertoiremäßig eine von Walter Olbertz gediegen gestützte, klanglich intime Variante des mit Christopher Hogwood erarbeiteten Haydn-Programms." |
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| Streichquartette Nr. 32, 57, 75 (Sony, DDD, 2005) N. Hornig in FonoForum 12 / 06: "Das Kuss-Quartett wird seinem Ruf, eine der großen deutschen Quartett-Hoffnungen zu sein, vollauf gerecht. Musikalisch feinsinnig, durchdacht und doch ganz natürlich klingt dieser Haydn. Da wirkt nichts forciert und im Ausdruck erzwungen. Der sehr homogene Gesamtklang ist bis in kleinste Details durchhörbar, auch dank der vorzüglichen Aufnahmetechnik." |
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| Symphonien Nr. 82-87 "Pariser" (HMD, DDD, 2004) FonoForum 05 / 05: "Harnoncourt zwingt sein Publikum, diese doch recht bekannten Werke ganz neu zu hören, indem er das Diskontinuierliche, Disparate an ihnen hervorkehrt, wie es noch niemand sonst tat. Was entsteht, ist ein Mosaik unterschiedlichster musikalischer Gestalten und Stimmungen, eine von Dramatik und Leidenschaft bestimmte, 'große' Musik." |
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| Airs, Variations & Dances (BIS, DDD, 2002) klassik-heute. com: "Dem Amsterdamer Pianisten und Hammerflügler Ronald Brautigam ist es gelungen, Haydns variierendes und tänzerisches Schaffen in aller Liebe zum Detail, aber auch in den größeren Zügen eines Werkprozesses farbig und linienscharf nahezubringen." |
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| Symphonien Nr. 73, 83, 85 (Tct, DDD, 95) H. C. v. Dadelsen in FonoForum 1 / 97: "Musikalisch wie technisch hervorragend gelungene CD." |
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| Sämtliche Klaviertrios Vol. 1 (CPO, DDD, 95) FonoForum 11 / 99: "Haydn Klaviertrios auf historischen Instrumenten zu musizieren, hat unzweifelhafte Vorteile. Der perkussive Effekt des Hammerflügels - und er steht im Mittelpunkt dieser im besten Sinne unterhaltenden Werke lockert das gesamte Hörbild auf, macht die Struktur durchhörbar. Die feinsinnig gewbobene Faktur wird in all ihren Farbschattierungen intensiv durchleuchtet. Die Aufnahmetechnik hält bestens die Balance zwischen den drei Instrumenten. Profunder Einführungstext von Andreas Friesenhagen." Fanfare 8 / 2000: "If its successors in the series live up to the standards it sets, we are like to be presented with the best modern alternative, and indeed superior successor, to the lovable Beaux Arts set on Philips that has dominated the Haydn trio discography for so long." |
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| Sämtliche Klaviertrios Vol. 2 (CPO, DDD, 96) Fanfare 2 / 2001: "Trio 1790 continues with similarly excellent results. Tempos, articulation, and expression are all again well judged. Admirable recorded sound. Always expert and often brilliant performances." Klassik heute 4 / 2001: "Musikalisch sind diese Trios wahre Kammermusikjuwelen. Eine geschmacksichere Interpretation: lebendig, mit vielen schönen Details und voll sprühenden Humors in den Rondo-Sätzen." |
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| Sämtliche Klaviertrios Vol. 3 (CPO, DDD, 98) Early Music Review: "Temperamentvolle und expressive Darbietungen des ausgezeichneten Trio 1790. Höchst empfehlenswert." |
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| Symphonien Nr. 100 & 103 (EMI, DDD, 1986) A. Beaujean in stereoplay 6 / 87:"Welch grandioser Instrumentator Haydn war, welch unerschöpfliche koloristische und thematische Varianten-Phantasie er entwickelte, das wird bei Tate deutlich. Hohe und höchste Bewertungen für die Interpretation und Klangqualität." |
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| Sämtliche Klaviertrios Vol. 1 (Capriccio, DDD, 2005) Rheinische Post: "Einen herrlichen Diskurs über das Wichtige und Unwichtige führt jetzt das Haydn-Trio anhand ausgewählter Klaviertrios seines Namenspatrons. Es handelt sich um zwanzig Meisterwerke, nach deren Tiefsinn und Humor diese drei Perlentaucher erfolgreich fahnden. Virtuosität und Mutterwitz, Melancholie und Charme - diese 4-CD-Box lässt den Hörer im Zustand umfassender demokratischer Beglückung zurück." N. Hornig in FonoForum 05 / 06: "Das Haydn-Trio Eisenstadt spannt mit leichter Hand einen Bogen über diesen vielgestaltigen Werkkomplex; sein Spiel überzeugt mit seiner Gelöstheit, Lebendigkeit und klanglichen Einheitlichkeit." |
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| Symphonien Vol. 8 (Decca, DDD, 1997) O. Bezold in Stereo 7 / 98: "Christopher Hogwood liefert eine gut durchhörbare, akzentreiche Wiedergabe, die keine Schärfen scheut. Für Haydn-Liebhaber ein absolutes Muß!" |
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| Streichquartette Nr. 64, 65, 67 (Naive, DDD, 2002) klassik-heute-com: "Diese Aufnahme bietet unverschöpflichen Stoff zum Nachdenken - auf Haydns Spuren. Und wenn die CD mit dem Presto-Finale aus dem C-Dur-Quartett Hob. III: 65 schließt, mit der kunstvoll beiläufigen Geste der letzten Takte, kehrt man vergnügt und neugierig an den Anfang zurück." |
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| Klaviersonaten H16 Nr. 20, 34, 40, 44, 48-52 (Teldec, DDD, 97) M. Krasting in FonoForum 3 / 99: "Darüber zu klagen, daß Haydn noch immer unterschätzt wird, ist fast zum Gemeinplatz geworden - aber was hilft gegen diesen Mißstand? Vor allem Interpretationen, die den Reichtum von Haydns Musik exemplarisch zur Geltung bringen. Schiff neues Doppelalbum setzt sich dies zum Ziel. Es ist eine Liebeserklärung von Herz und Verstand gleichermaßen." |
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| Streichquartette Nr. 25, 26, 28 (op. 17 Nr. 1, 2,4) (Naxos, DDD, 96) M. Stäbler in FonoForum 7 / 99: "Die vier Musiker des Kodaly-Quartets treten mit dieser Aufnahme zum wiederholten Male den Beweis dafür an, daß das Mammutprojekt einer Gesamteinspielung aller Haydn-Quartette bei ihnen in den denkbar besten Händen liegt. Ihr musikantisches Spiel läuft niemals Gefahr, in müde Routine abzugleiten, sondern bleibt von der ersten bis zur letzten Note inspiriert." |
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| Catherine Gordeladze - Hommage a Haydn (ArsMusici, DDD, 2007) Frankfurter Neue Presse 1/2008: Ein Klaviervirtuose wie Mozart und Beethoven war er nie, eher ein „klavierspielender Kapellmeister“, wie es die Pianistin Catherine Gordeladze im Booklet zu ihrer neuen CD „Hommage à Haydn“ treffend bemerkt. Joseph Haydn nutzte das Tasteninstrument zum Komponieren und Improvisieren – auch für den Unterricht. Das Klavier war für ihn ein Instrument, um sich im kleinen Rahmen musikalisch persönlich auszudrücken. So sind Haydns Sonaten weitgehend dem klassischen Ebenmaß verpflichtet, lassen aber auch das Kapriziöse und den spielerischen Effekt zu. Gerade das macht ihren Reiz aus, und die aus Tiflis stammende, mittlerweile an der Frankfurter Musikhochschule lehrende Pianistin offenbart diese kleinen Keckheiten mit Raffinement: Ob in der Sturm-und-Drang-nahen frühen G-Dur-Sonate Hob.XVI:6 oder im temperamentvollen Schwesterwerk in D-Dur Hob.XVI:37, Catherine Gordeladze interpretiert mit feinem Esprit. (md) |
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| Klaviersonaten H16 Nr. 23, 24, 32, 37, 40, 41, 43, 46, 50, 52 (Hyperion, DDD, 2005) A. Csampai in FonoForum 08 / 07: "Mit unglaublicher spielerischer Souveränität und geradezu britisch anmutendem strohtrockenen Humor - also höchst vergnüglich - untermauert Hamelin an zehn ausgewählten Sonaten seine These, dass Haydn der Urvater der modernen Klaviersonate sei und dass er Mozart und Beethoven an experimenteller Kühnheit, an Dramatik und Spiritualität in nichts nachstehe." |
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| Cellokonzerte Nr. 1 & 2 FonoForum 08 / 05: "Mit samtigem Ton formuliert er Kantilenen in weiten Bögen, jede Phrase genau abgezirkelt. Mit Seelenruhe bringt Starker seine Haydn-Interpretationen auf den Punkt." |
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| Orlando Paladino (DHM, DDD/LA, 2005) A. Friesenhagen in FonoForum 07 / 06: "Mit Christian Gerhaher und Markus Schäfer sind die komischen Rollen des Ritters Rodomonte und des Knappen Pasquale erstklassig besetzt. Gerhaher gelingt eine wunderbare Karikatur des Helden, polternd und bramarbasierend. Stimmlich überragt er seine Mitstreiter allemal. Orlando gewinnt durch Michael Schade deutliche Konturen. Auch vom Sängerischen Her ist Schades Darstellung derjenigen George Shirleys unter Dorati überlegen." |
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| Klaviersonaten H16 Nr. 26, 32, 36, 37, 49 (EMI, DDD, 98) A. Csampai in Stereo 5 / 99: "Während Andras Schiff bei Haydn zuletzt den letzten Rest von Rokoko-Manierismus nicht abstreifen konnte, rückt Andsnes diese Wunderwerke endlich in die adäquate Dimension. Jetzt erst scheint Haydn als Klavierkomponist völlig rehabilitiert." |
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| Streichquartette Nr. 50-56 (Tacet, DDD, 99) P. Kerbusk in FonoForum 5 / 99: "Diese Auslegung steht in ihrer Modernität in starkem Kontrast zu Haydns klassischer Musik. Die hervorragende, mit großer Intensität gespielte Darstellung des Auryn Quartetts gerät dabei fast in den Hintergrund." |
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| Klavierkonzerte H18 Nr. 3, 4,9, 11 (Naxos, DDD, 2007) FonoForum 09 / 07: "Helmut Müller-Brühl animiert sein Kölner Kammerorchester in den Ecksätzen zu einem pulsierenden Spiel und lässt in den Mittelsätzen eine charmante Atmosphäre aufkommen, die dem Wesen dieser Werke aufs Höchste gerecht wird. Selbst das in seiner Echtheit zu Recht umstrittene Konzert Nr. 9 wird in diesem Ansatz wieder hörenswert. Ein gelungener Auftakt zur Gesamteinspielung von Haydns 24 Solokonzerten." |
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| Symphonien Vol. 9 (Decca, DDD, 1994) A. Csampai in stereoplay 8 / 99: "Manchem werden die kleinen Originalbesetzungen vielleicht zu dünn und kammermusikalisch vorkommen, aber das ist eben Hogwoods Understatement - und es enthüllt uns auf nobel-diskrete Weise die innere Feinmechanik von Haydns aufgetüftelten Strukturen." |
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| Messen Nr. 9-14 (Philips, DDD, 98-01) A. Friesenhagen in FonoForum 2 / 03: "Über die Meisterschaft des Monteverdi Choir braucht kein Wort verloren zu werden. Der Rede wert ist anderes: Vor allem das grandiose Solistenquartett der vorliegenden Aufnahme, das sich ohne theatralische Allüren ganz selbstlos in den Dienst der Musik stellt und die Partien wirklich interpretiert." |
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| Symphonien Nr. 94 & 96 (Decca, DDD, 1984) J. Flaggstadt in Audio 11 / 85:"Das ist aufregende, glühende Musik voller entfesselter Emotionsausbrüche und überraschender Wendungen - wenn man sie so spielt, wie Hogwood das tut. ..Erwähnenswert sind auch die präsente Aufnahme und die aussergewöhnlich informative Textbeilage." |
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| Flötenkonzerte in C, D,G, h (Christophorus, DDD, 99) M. Zahnhausen in KLASSIK heute 2 / 01: "Gleich beim ersten Hören besticht die Aufnahme durch ihren schönen, transparenten Klang, Laurence Deans vollen, facettenreichen Traverso-Ton, atmende Phrasierungen und die vorzügliche Ensembleleistung. Hasses Flötenmusik ist eine wahre Bereicherung des Repertoires." |
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| Klavierkonzerte Nr. 9, 20, 23, 24 (Virgin, DDD, 88-95) M. Thiem in HiFiVision 11 / 89:"Pletnev nimmt seinen Haydn ernst, durchbricht die Fassade der Nettigkeiten und dringt zum visionären Kern des Komponisten vor. In Pletnevs Interpretation habe ich viel entdeckt, was dem landläufigen Haydn-Bild widerspricht." (zu den Sonaten) |
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