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Mathias Husmann (geb. 1948)

Zugvögel

Allgemeine Angaben zur Oper:

Titel: Zugvögel
Entstehungszeit: 2000-01
Uraufführung: Frühjahr 2009 im Theater Vorpommern (Stralsund & Greifswald) in Koproduktion mit dem Staatstheater Meiningen
Besetzung: Soli, großer gemischter Chor und Orchester: 2 Fl (beide auch Picc), 2 Ob, 2 Kl, 2 Fg (2tes auch Kfg), 4 Hr, 3 Trp, 3 Pos, Tb, Schlzg (vier Spieler), Pk, Hfe, Str: 12 / 10 / 8 / 6 / 4 sowie Flügel und Orgel auf der Bühne
Spieldauer: ca. 165 Minuten

Personen:

Jean Sibelius: Komponist (Bass)
Aino: seine Frau (hoher Sopran)
Heidi: Tochter (Sopran)
Margareta: Tochter (Sopran)
Katarina: Tochter (Mezzosopran)
Ruth: Tochter (Mezzosopran)
Eva: Tochter (Alt)
Armas: Ainos Bruder, ein Dirigent (Tenor)
Eero: Ainos Bruder, ein Maler (Bariton)
Arvid: Ainos Bruder, ein Schriftsteller (Bass)

Zur Oper:

Art: Große Oper

Beschreibung:

M. Husmann: "Dreißig Jahre wartete die Musikwelt auf die Achte Sinfonie von Jean Sibelius, aber der finnische Komponist schwieg seit seinem zweiundsechzigsten Lebensjahr. Dreißig Jahre wartete ein alternder Künstler auf die Wiederkehr der Zugvögel als auf die Wiederkehr der Inspiration. Meine Oper schildert den dreißigjährigen Alptraum eines Einzelnen aus Angst, Alter, Depression und Alkohol im Alptraum der Geschichte aus Faschismus, Weltkrieg, Holocaust und Atombombe. Diese Hommage auf Jean Sibelius ist zugleich ein Requiem auf das zwanzigste Jahrhundert."
Letzte Änderung am 3.10.2007

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