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Franz Schubert (1797-1828)

Das Zügenglöcklein

Allgemeine Angaben zum Werk:

Titel: Das Zügenglöcklein
Entstehungszeit: 1826
Opus: op. 80 Nr. 2: Das Zügenglöcklein
D 871

Kaufempfehlung:

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C. Höslinger in FonoForum 2 / 92:"Außerordentliches an Einfühlung und Ausdruckskraft bietet Brigitte Fassbaender, deren dunkles Organ und schwärmerische Vortragsweise auch hier auf voller Höhe stehen."

Text:

Textdichter: Johann Gabriel Seidl (1804-1875)
Liedtext: Kling' die Nacht durch, klinge,
Süßen Frieden bringe
Dem, für wen du tönst!
Kling' in weite Ferne,
So du Pilger gerne
Mit der Welt versöhnst!
Aber wer will wandern
Zu den lieben Andern,
Die voraus gewallt?
Zog er gern die Schelle?
Bebt er an der Schwelle,
Wann Herein erschallt?
Gilt's dem bösen Sohne,
Der noch flucht dem Tone,
Weil er heilig ist?
Nein, es klingt so lauter,
Wie ein Gottvertrauter
Seine Laufbahn schließt.
Aber ist's ein Müder,
Den verwaist die Brüder,
Dem ein treues Tier
Einzig ließ den Glauben
An die Welt nicht rauben,
Ruf ihn, Gott, zu dir!
Ist's der Frohen einer,
Der die Freuden reiner
Lieb und Freundschaft teilt,
Gönn ihm noch die Wonnen
Unter diesen Sonnen,
Wo er gerne weilt!
Letzte Änderung am 16.3.2006

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