CD-Tipps zu 'Louis Spohr (1784-1859)'
| Duette f. 2 Violinen op. 39 Nr. 1-3 (Hungaroton, DDD, 98) R. Mittelsten Scheid in FonoForum 2 / 00: "Die beiden Geiger präsentieren die Stücke mit ungarischem Temperament und leichtfüßiger Süffisanz als das, was sie sind: brillante, virtuose Unterhaltungsmusik, die hohe technische Anforderungen an die Interpreten stellt. Mit viel Verve stürzen sich die beiden Geiger ins hörbare Vergnügen und entfachen fast orchestrale Klänge." |
|
| Violinkonzerte G-Dur & e-moll (WoO 9 & WoO 10) (CPO, DDD, 97/99) FonoForum 4 / 2001: "Hoelscher gestaltet seinen Part schlank, filigran und mit immer sanglicher Linienführung. Was er in diesem Konzertmarathon leistete, ist enorm, denn Spohrs Violinkonzerte sind technisch schwieriger als sie klingen." |
|
| Die letzten Dinge ("Apocalypse") (Capriccio, DDD, 2006) FonoForum 02 / 08: "Bruno Weil bleibt dem Endzeitcharakter der "Letzten Dinge" nichts schuldig, und das geht bei ihm mit großer Eloquenz und Dramatik einher, klang- und gefühlssatt. Mit theatralischer Wucht packt der vom göttlichen Gericht handelnde Chor "Gefallen ist Babylon" den Hörer. Scharf konturiert und doch klangprächtig kommen die punktierten Rhythmen, die Chorfugati und die verminderten Akkorde." |
|
| Concertante Nr. 1 op. 48 & Nr. 2 op. 88 f. 2 Violinen & Orchester (CPO, DDD, 2001) klassik-heute. de: "Zwei wahre Juwelen aus Louis Spohrs vergnüglichem Labor - klanglich raffinierte, musikalisch bisweilen regelrecht süffige und in virtuoser Hinsicht anspruchsvolle Kompositionen, deren Aufführung selbst am Lautsprecher eine beinahe szenische Qualität annimmt: Man sieht förmlich, wie sich die Solisten in höchste Höhen treiben, einander verfolgen, sich zuzwinkern, und einer der beiden männlichen Akteure - entweder der Dirigent oder der Geiger - würzt die Vorstellung an besonders beschwingten und expressiven Stellen mit einem dezenten Gesang a la Barbirolli, so engagiert wird allseits musiziert." musicweb: "Eine bedeutende Gesamtaufnahme." Pizzicato 12 / 04: "Die beiden Werke gehören sowieso zum Schönsten und Typischsten, was Spohr geschrieben hat." |
|
| Konzert f. Streichquartett & Orchester op. 131 (MDG, DDD, 98) P. Kerbusk in FonoForum 9 / 01: "Der gebürtige Braunschweiger Louis Spohr, dessen Werke lange Zeit als kitschig und epigonal abgetan wurden, scheint zur Zeit wieder in Mode zu kommen, nicht zuletzt durch den engagierten Einsatz des Labels cpo. Während cpo bei seinen Produktionen systematisch vorgeht, spiegelt MDG die Vielseitigkeit des Spohrschen Schaffens. Drei verschiedene Ensembles mit völlig unterschiedlichen Besetzungen kommen zu Wort. Das Klangbild mit seiner vorzüglichen Transparenz ist vom Feinsten." |
|
| Klavierquintett op. 130 (MDG, DDD, 1993) G. Schließ in Fono Forum 3 / 95: "Referenzaufnahme. Spohrs frühromatisch sanftes Idiom beherrscht das Ensemble Villa Musica in seltener Vollkommenheit. Duftige Artikulation und ein ausgeprägtes Hörbild, das berückender kaum sein könnte." |
|
| Streichquartette op. 15, 2 & op 29, 1 (Jecklin, AAD, 84) W. Bollert in FonoForum 12 / 85:"Für Streichquartettfreunde ist diese Schallplatte ein Muß.Die Amati-Musiker sind exzellente Werber für die Kammermusik Spohrs, der sie sich mit großem Engagement widmen. In keinem Augenblick wird der Zuhörer aus der Spannung des künstlerischen Geschehens entlassen." |
|
| Nonett für Bläser & Streicher op. 31 (Orfeo, DDD, 84) H. Arnold in stereoplay 8 / 87:"Höchste Bewerwertungen für die Interpretation und Klangqualität." |
|
| Lieder (Orfeo, DDD, 84) E. Kohlhaas im Musikmarkt 8 / 85:"FischerDieskau und Julia Varady, ebenbürtig unterstützt von den drei Instrumentalisten, plädieren bewegend für den halbvergessenen Komponisten." |
|
| Symphonien Nr. 3 & 10 (CPO, DDD, 2006/07) klassik-heute. com 12 / 07: "Die Serie startet mit der dritten Sinfonie - einem ernsten, gewichtigen Werk, dicht gearbeitet und melodisch reizvoll, das in der Neuaufnahme unter Leitung des vielseitigen Engländers Howard Griffiths absolut spannend anzuhören ist." Kurier am Sonntag (Österreich) 12 / 07: "Ein toller, sehr gut realisierter Auftakt zu einer Gesamteinspielung." Münsterlnädische Volkszeitung 12 / 07: "Die allererste Aufnahme von Spohrs letzter, der zehnten Symphonie. Ein raspekurzes, fast sprödes Alterswerk in Es-Dur, hochkonzentriert und geistreich, voll überraschender Wendungen, dabei ohne den geringsten Hang zur Anbiederei. Als hätte der Komponist vormachen wollen, wie es mit der Symphonie nach Mozart und Haydn weitergegangen wäre, hätte Beethoven nicht alles so schamlos aufgemischt..." |
|
| Messe op. 54 (CPO, DDD, 91) Coburger Tageblatt 25.3.93:"Spohrs Messe, in der neben der Pracht früher venezianischer Mehrchörigkeit auch Erinnerungen an russischorthodoxe Kirchengesänge nachzuklingen scheinen, läßt Glaeser mit breit entfalteter Klangpracht singen." D. Steppuhn / FonoForum 8 / 93:"...fasziniert hier die rein vokale Mehrstimmigkeit mit vielfältiger, rhythmisch prägnant gestalteter Harmonik nicht nur im vollen (zehnstimmigen !) Chorsatz, sondern besonders bewegend in den innigen, auf wenige Solostimmen reduzierten Passagen." |
|
| Jessonda (Orfeo, DDD, 90) K. Schumann im Musikmarkt 8 / 91:"Gerd Albrechts Produktion ist ohne Konkurrenz. Sie wäre es auch, wenn es ein Dutzend 'Jessonda'-Aufnahmen gäbe. Wer Musik des frühen 19. Jahrhunderts sammelt, muß den Mitschnitt besitzen." |
|
| Faust (Version 1852) (CPO, DDD/LA, 93) Pressestimmen zur Bielefelder Aufführung: FAZ:"Ein Meisterwerk." Wiener Zeitung:"Ein musikalischer Triumph. Unüberhörbar, wieviel Glut in Spohrs Musik steckt." Frankfurter Rundschau:"Ein bejubeltes Ereignis." Badische Zeitung:"Man staunt nach alldem nur, warum Spohrs "Faust" so tief in der Höllenversenkung verschwand." G. Heinsen / Orpheus zur CD:"Auf eine derart angenehme Überraschung war man nicht vorbereitet. Zu recht auch hatte sich die Bielefelder Oper für die Fassung der Oper von 1852 entschieden. Überhaupt kann man von einem beglückenden Opernabend sprechen. Das Niveau dieses mittelgroßen Opernhauses ist erstaunlich und läßt manch andere, größere erblassen. Diese Qualität hält sich durchweg, ob beim gehaltvollen Chor oder bei den Solisten." P. P.Pachl in NMZ 1 / 94:"Musikalisch aus einem Guß.Eine wichtige Edition!" |
|
| Klaviertrios Nr. 1-5 (CPO, DDD, 93/94) I. Harden im Süddt. Rundfunk / 2.3.96: "Eine der letzten großen Lücken der Spohr-Diskographie gab es zu schließen. Kammermusikfreunde werden diese Produktion freudig begrüßen." Carl Bauman / American Record Guide: "Fabelhafte Musik. Ich muß die CPO-Aufnahme empfehlen, wenn Sie alle 5 Trios in der bestmöglichen Interpretation wollen." |
|
| Nonett für Bläser & Streicher op. 31 (Hyp, DDD, 93) D. Steppuhn in FonoForum 11 / 94: "...Da ist es verdienstvoll, daß sich das englische GaudierEnsemble mit einer Neueinspielung meldet, der man hohes Niveau bescheinigen muß. Wenn dazu auch noch Spohrs Nonett die CD in einer Interpretation ergänzt, die alle Schönheiten auch dieser berückenden Musik in ihren vielen Schattierungen überzeugend vermittelt, dann läßt sich diese Neuerscheinung mit großer Freude begrüßen und empfehlen." |
|
| Klarinettenkonzerte Nr. 1 & 3 (Naxos, DDD, 93) G. Pätzig in FonoForum 1 / 95: "Attraktiv sind die vorliegenden Neuaufnahmen geraten. Namentlich das unwahrscheinlich schöne Schmeicheltimbre des Klarinettisten Ottensamer und seine nuancenreich ausgespielte Vielfalt der dynamischen Skala verzaubern selbst die exstremsten, von Komponistenroutine diktierten Geläufigkeitsfloskeln zu charmanten Ohrenscharmützeln." |
|
| Streichquintette Vol. 1 (Naxos, DDD, 93) P. Kerbusk in FonoForum 11 / 94: "Unterhaltsame Kammermusik im konzertanten Stil. Das Damenquartett aus Budapest spielt mit dezent eingesetzter Virtuosität und überzeugt vor allem in den lyrischen Passagen." |
|
| Klarinettenkonzerte Nr. 2 & 4 (Naxos, DDD, 94) H. Arnold im Musikmarkt 5 / 95: "Auch heute zählen diese Werke zu den schwierigsten Stücken der Klarinettenliteratur. Aus diesem Grunde sind sie im Konzertsaal fast nie zu hören. Ottensamer meistert die Stücke technisch, musikalisch zupackend." |
|
| Doppelquartette Nr. 1-4 (opp. 65, 77, 87, 136) (Hyperion, DDD, 84) G. Horn in Gramophone 12 / 86:"Diese Aufnahmen erweitern auf brillante Weise die SpohrInterpretation. Es macht Freude, dieser charmanten Musik zuzuhören." |
|
| Violinkonzerte Nr. 1-15 (CPO, DDD, 92-95) Coburger Tageblatt: "Fröhlich erweist sich als einfühlsamer und engagierter Anwalt Spohrs. Hoelscher bewältigt die Werke mit ihren oftmals vertrackten Anforderungen technisch konzentriert und mit stilsicherem Zugriff." BBC Music Magazine 11.97: "Unverzichtbare Serie. Auch diese neue Platte in dem Gesamtzyklus hält das eindrucksvolle Niveau der früheren Veröffentlichungen. Attraktive und melodische Musik." Gramophone 11.97: "Hoelscher besitzt die Eleganz und fast kantable Qualitäten, mit denen Spohrs Komponieren für die Violine einhergeht." FonoForum 8 / 93: "Fesselnde Interpretationen. Ulf Hoelscher und das exzellent spielende Rundfunk-Sinfonieorchester unter dem Dirigenten Christian Fröhlich sorgen für erregende Darstellungen dieser großformatigen Werke in ihrer stets faszinierenden Kombination von virtuosem Anspruch und solider musikalischer Substanz der melodienseligen Motivik." |
Weitere CDs finden Sie im Werkverzeichnis und in den Online-Shops der Klassika-Partner.
