DVD-Tipps zu 'Richard Wagner (1813-1883)'
| Rienzi Stereoplay 01 / 11: "Mühelos schwingt sich der Heldentenor (Torsten Kerl) zu gleißenden Spitzentönen auf und hat noch am Ende der Oper genügend Reserven für elegante Verzierungen und samtene Zwischentöne. Mit dramatischer Intensität wertet Camilla Nylund die Partie Irene zur Hauptrolle auf, als Adriano bietet Kate Aldrich das anrührende Portrait eines von Leidenschaften getriebenen jungen Mannes." |
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| Die Walküre (EuroArts, 02) Stereo 03 / 04: "Die spannungsgeladene Schau ins Innenleben der Figuren bedient Lothar Zagrosek mit einem kantig artikulierten Orchesterton." |
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| Tannhäuser (Arthaus, 1990) Sound:PCM Stereo;Bild:4:3;Sub:E,F,NL Künstler: Kollo, Rootering, Meier, Weikle, Ahnsjö, Bayr. Staatsorchester, Mehta (190') |
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| Tristan und Isolde (OpusArte, 2006) Stereoplay 04 / 08: "Mit feinsten Nuancen, leichter Tongebung und lyrischem Klang wandelt sich Stemme im Laufe der Oper vom Todesengel zur strahlenden Lichtgestalt. Gambill webt im Liebesduett beeindruckende Zwischentöne und steigert sich im kräfteverzehrenden Schlussakt zu einer erschütternd ehrlichen Darstellung von Liebesleid und Fieberwahn. René Pape gibt den König als herzenswarmen Übervater." |
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| Die Meistersinger von Nürnberg (DGG, 1984) E. Pluta in FonoForum 07 / 06: "Hermann Prey befreit die Rolle des Beckmesser von allen Klischees, gestaltet eine große tragikomische Figur. Wie er den dadaistischen Text des verballhornten Preisliedes mit dem künstlerischen Ernst vorträgt, der einem Schubert-Lied gebührte, ist eine gestalterische Meisterleistung." |
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| Götterdämmerung (TDK, 2002/2003) Stereo 08 / 04: "Lothar Zagrosek lässt Wagner laut auftrumpfen. Luana de Vols Brünnhilde gestaltet souverän ihre Verzweiflungsausbrüche. Durchschlagskräftig ist Albert Bonnema als Siegfried." |
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| Der Ring des Nibelungen (DGG, 1980) E. Bezold in Stereo 3 / 02: "Kaum eine Theateraufführung erregte mehr Aufsehen als der Bayreuther "JahrhundertRing" des Jahres 1976. Wer gestern buhte, musste bald erkennen, wie schlüssig Chereau die Verfremdungen handhabte, wie er das Nebeneinander von mythologisch fernen Zeiten und bürgerlich historisierenden Schauplätzen zu einer Gestalteinheit verwob. Bei exzellenter Bildqualität und herrlich klingendem akustischem Ambiente des Bayreuther Festspielhauses ereignet sich der entmythologisierte Ring als brisantes Märchen aus der Gründerzeit." Stereoplay 01 / 04: "Die sehr gute Personen- und Bild-Regie, die überwiegend guten Sängerleistungen und Pierre Boulez' "hochpräzises, durchsichtiges Dirigat machen die Tetralogie zum audiovisuellen Genuss. Zumal der remasterte 5.1-Sound überwältigend gut ist." |
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| Lohengrin (EuroArts, 2006) M. Brug in FonoForum 09 / 07: "Ein Konzept, das den Mythos vermenschlicht, entweihräuchert, ohne ihn zu entweihen. Kein Künstlerdrama und keine politische Lehrstunde, aber auch kein Schwanenrittermärchen. Aus einer romantischen Tragödie wird eine magische Komödie mit blutigem Ende. Papierflieger und Kopfnüsse, kurze Hosen und Pubertätsnöte konterkarieren Rittertum und blausilbrigen Streicherglanz." |
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| Parsifal (Ausz.) (Arthaus, 1997) Opernglas: "In diesem knapp 90 minütigen Film beeindruckt Placido Domingo in einer Doppelfunktion, denn er fungiert als begleitender Sprecher und als Interpret des Parsifal." |
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| Der Fliegende Holländer (DGG, 1985) P. Pachl in FonoForum 6 / 86: "Die Wahl der Urfassung ist musikalisch ein Gewinn: Da stürmt und drängt alles, da ist Wagner wirklich der revolutionäre Außenseiter. Simon Estes in der Titelfigur ist der optimale Interpret. Klangbild: präsent, unverfärbt im authentischen Bayreuther Mischklang." (zur Musikeinspielung) |
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| Das Rheingold (TDK, 2002) Stereo 02 / 04: "Meisterlich koordiniert Schlömer das Beziehungsgefüge der Figuren. Vorzüglich fügen sich das scharfkantige Orchesterspiel, Szene und Gesang." |
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| Der Ring des Nibelungen (OpusArte, 2004) (Eine Produktion des Gran Teatre del Liceu Barcelona, Regie:Harry Kupfer) +Extras:Cast gallery;Illustrated synopsis Sound:stereo/DSS 5.1/DTS 5.1;Bild:WS (NTSC); Sub:D,E,F,Sp,I,Katalanisch;Laufzeit:949 Min. Künstler: Struckmann, Clark, Braun, Watson, Polaski, Treleaven, Salminen, Overmann, Juon, Matos, Kannen, Gran Teatre del Liceu Orchestra, Bertrand de Billy |
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