DVD-Tipps zu 'Richard Wagner (1813-1883)'
| Die Walküre (EuroArts, 02) Stereo 03 / 04: "Die spannungsgeladene Schau ins Innenleben der Figuren bedient Lothar Zagrosek mit einem kantig artikulierten Orchesterton." |
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| Tannhäuser (EMI, 2003) FonoForum 04 / 05: "Der vorliegende Mitschnitt aus dem Zürcher Opernhaus dokumentiert vor allem eines: die überwältigende Leistung von Peter Seiffert als Tannhäuser. Er singt mit einer vokalen Strahlkraft, die ihresgleichen heute nicht hat und während der gesamten Auffrühung keinerlei Einbußen erleidet, sondern sich zum Schluss sogar noch um merkliche Grade des Ausdrucks intensiviert." |
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| Die Meistersinger von Nürnberg (Arthaus, 1995) P. Cosse in KLASSIK heute 6 / 01: "Diese Berliner Inszenierung des erfahrenen Wagner-Regisseurs Götz Friedrich ist in ihrer Mischung aus scharfsinniger Milieu- bzw. Einzelcharakterzeichnung und einer gelassenen Grundhaltung von sinngebender Wagner-Kenntnis eine Wohltat etwa im Vergleich zur biederen Bayreuth-Theater und Kantinenkumpanei eines Wolfgang Wagner." |
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| Tristan und Isolde (OpusArte, 2006) Stereoplay 04 / 08: "Mit feinsten Nuancen, leichter Tongebung und lyrischem Klang wandelt sich Stemme im Laufe der Oper vom Todesengel zur strahlenden Lichtgestalt. Gambill webt im Liebesduett beeindruckende Zwischentöne und steigert sich im kräfteverzehrenden Schlussakt zu einer erschütternd ehrlichen Darstellung von Liebesleid und Fieberwahn. René Pape gibt den König als herzenswarmen Übervater." |
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| Götterdämmerung (TDK, 2002/2003) Stereo 08 / 04: "Lothar Zagrosek lässt Wagner laut auftrumpfen. Luana de Vols Brünnhilde gestaltet souverän ihre Verzweiflungsausbrüche. Durchschlagskräftig ist Albert Bonnema als Siegfried." |
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| Der Ring des Nibelungen (DGG, 1980) E. Bezold in Stereo 3 / 02: "Kaum eine Theateraufführung erregte mehr Aufsehen als der Bayreuther "JahrhundertRing" des Jahres 1976. Wer gestern buhte, musste bald erkennen, wie schlüssig Chereau die Verfremdungen handhabte, wie er das Nebeneinander von mythologisch fernen Zeiten und bürgerlich historisierenden Schauplätzen zu einer Gestalteinheit verwob. Bei exzellenter Bildqualität und herrlich klingendem akustischem Ambiente des Bayreuther Festspielhauses ereignet sich der entmythologisierte Ring als brisantes Märchen aus der Gründerzeit." Stereoplay 01 / 04: "Die sehr gute Personen- und Bild-Regie, die überwiegend guten Sängerleistungen und Pierre Boulez' "hochpräzises, durchsichtiges Dirigat machen die Tetralogie zum audiovisuellen Genuss. Zumal der remasterte 5.1-Sound überwältigend gut ist." |
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| Siegfried (Warner, 1992) K. Burmester in FonoForum 6 / 95: "Dort, wo es die Musik vorgibt, verweilt die Kamera auch einmal länger in einer Einstellung und läßt zu, daß man dem Gedanken einer Person oder der Spannung einer Konstellation folgt. Ansonsten wird durch geschickten Schnitt immer wieder das weiträumige, heute noch faszinierende Bühnenbild Hans Schavernochs in den Szenenfluß eingebaut. Fazit: Kupfers Inszenierung kann sich neben der legendären Chereauschen durchaus sehen lassen." |
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| Lohengrin (EuroArts, 2006) M. Brug in FonoForum 09 / 07: "Ein Konzept, das den Mythos vermenschlicht, entweihräuchert, ohne ihn zu entweihen. Kein Künstlerdrama und keine politische Lehrstunde, aber auch kein Schwanenrittermärchen. Aus einer romantischen Tragödie wird eine magische Komödie mit blutigem Ende. Papierflieger und Kopfnüsse, kurze Hosen und Pubertätsnöte konterkarieren Rittertum und blausilbrigen Streicherglanz." |
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| Parsifal (Ausz.) (Arthaus, 1997) Opernglas: "In diesem knapp 90 minütigen Film beeindruckt Placido Domingo in einer Doppelfunktion, denn er fungiert als begleitender Sprecher und als Interpret des Parsifal." |
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| Der Fliegende Holländer (DGG, 1985) P. Pachl in FonoForum 6 / 86: "Die Wahl der Urfassung ist musikalisch ein Gewinn: Da stürmt und drängt alles, da ist Wagner wirklich der revolutionäre Außenseiter. Simon Estes in der Titelfigur ist der optimale Interpret. Klangbild: präsent, unverfärbt im authentischen Bayreuther Mischklang." (zur Musikeinspielung) |
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| Das Rheingold (TDK, 2002) Stereo 02 / 04: "Meisterlich koordiniert Schlömer das Beziehungsgefüge der Figuren. Vorzüglich fügen sich das scharfkantige Orchesterspiel, Szene und Gesang. |
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