| Sonate für 2 Violinen solo op. posthum (CPO, DDD, 2004) klassik-heute. de 09 / 05: "Von den vier Stücken dreier Komponisten, die die beiden Geiger Thomas Christian und Daniela Preimesberger hier vorstellen, fiel die Sonate für zwei Violinen op. posth. des belgischen Violinvirtuosen und Komponisten Eugene Ysaye am spektakulärsten aus. Das klangliche Resultat ist über weite Strecken so üppig, daß der Hörer einer Sinnestäuschung erliegt und eine weit größere Anzahl von Instrumenten annehmen muss. Ysaye erreicht dies durch eine gleichbleibend hohe Frequenz von Doppel- und Mehrfachgriffen und der Verwendung von kleinstem, vor allem klanglich wirkendem Figurenwerk. Der Satz wirkt meist wie ein gut eineinhalb Oktaven nach oben geklapptes Streichquartett, ein Quartett ohne Baßfundament. Eine äußerst aufschlußreiche und überdies kurzweilige Produktion." |