CD-Tipps zu 'Alexander von Zemlinsky (1871-1942)'
| Ein Jahrhundert in Wien (Hera, DDD, 2004) klassika.info 2/2006: Die drei Trios für Viola, Violoncello und Klavier von Beethoven, Brahms und Zemlinsky überbrücken zeitlich ein ganzes Jahrhundert. Und Carmen Piazzini, Vidor Nagy und Jürgen Gerlinger spielen so voller Gefühl, Leidenschaft und Ausdrucksstärke, dass diese Zeit wie im Fluge vergeht. Kaum ist das letzte Allegro verklungen, möchte man die Scheibe wieder von vorne hören. Eine empehlenswerte Aufnahme in sehr guter Klangqualität mit zwei Weltersteinspielungen. |
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| Streichquartette Nr. 3 & 4 (Nimbus, DDD, 98) M. Corvin in Scala 9 / 99: "Alexander von Zemlinsky war ein spätromantischer Individualist, der musikalisch irgendwo zwischen Mahler, Berg und frühem Schönberg einzuordnen ist. Das Wiener Artis-Quartett setzt sich derzeit vehement für seine vier Streichquartette ein und gelangt auch in der zweiten Folge zu durchweg sehr überzeugenden Resultaten." |
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| Die Seejungfrau (EMI, DDD, 1995/2001) M. Mezger in stereoplay 12 / 96: "Es gischtet und zischt, braust und tobt, dazwischen aber liegen lyrische Ruhepunkte von bemerkenswerter Intensität. Conlon und seine Kölner heizen das brodelnde Klangschaumbad furios auf, haben aber auch gebührende Töne für die ganz anders klingende, sachlichburleske Sinfonietta." |
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| Die Seejungfrau (Decca, DDD, 86/87) H. Lück in FonoForum 7 / 87:"Eine betörende Seejungfrau. Das farbenprächtige Werk mit seiner wogenden Harmonik und den rauschhaften Klangflächen erweist sich ..als ungewöhnlich reizvolle Tondichtung. ..Chailly 'erzählt' das sinfonische Märchen ohne vordergründige Bildlichkeit, ganz im Geiste der Musik." |
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| 23 Lieder (Arts, DDD, 82) J. Ditsky in Fanfare 4 / 84:"Kimbroughs trokkener Bariton mit seiner Ausdrucksstärke entspricht der durchgängig lyrischen Komposition dieser Lieder hervorragend. ..Den Freunden des Liedes sehr zu empfehlen. Gute Klangqualität und exzellente Pressung." |
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| 5 Lieder auf Gedichte von Dehmel (1907) (Jec, ADD, 85) S. Goldacker in orpheus 7 / 86:"Der Bariton Kurt Widmer bietet stets ansprechende Liedinterpretationen. ..Dünki weiß die Meriten seines Gesangspartners genau einzuschätzen und kann auch von seiner Seite eigenen künstlerischen Impetus bieten." |
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| Der Traumgörge (Oper in 2 Akten) (Capriccio, DDD, 1987) E. Kroher im Musikmarkt Nr. 23 v. 1.11.88: "Gerd Albrecht läßt Zemlinskys Musik expressiv aufblühen, weiß ihre Lyrik wie Dramatik zu treffen und die Partitur durch Tiefenschärfe und Farbstaffelung transparent zu machen. Dabei standen ihm mit dem Radio-Sinfonieorchester Frankfurt und einem namenhaften Solistenensemble hellhörige und engagierte Helfer zur Seite. Sie alle meisterten die Tücken der Partitur souverän und eindrucksvoll zugleich." |
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| Es war einmal (Capriccio, DDD, 1987) FonoForum 2 / 1991: "Die Einspielung ist höchstes Lob wert, was die direkte und unverfälschte Aufnahmetechnik wie auch das hörbare Engagement des musikalischen Leiters Hans Graf angeht, der mit dem Dänischen National Radio Orchester die Reize dieser diffizil instrumentierten Partitur transparent zur Entfaltung bringt. Die junge Eva Johansson macht mit blühender jugendlich-dramatischer Strahlkraft die Wandlung der Prinzessin nachvollziehbar." |
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| Symphonische Gesänge op. 20 (Capriccio, DDD, 1992) FonoForum 10 / 93: "Franz Xaver Grundheber bewährt sich als gedankenvoller und hochexpressiver Interpret." |
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| Symphonien Nr. 1 & 2 (EMI, DDD, 1997) G. Willmes in FonoForum 8 / 98: "Die Kölner musizieren transparent und doch kompakt. Sie treffen vom ungezwungen verspielten Allegro scherzando der ersten Sinfonie bis zum sehnsuchtsvollen Adagio der zweiten ausgezeichnet den Charakter der einzelnen Sätze." |
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| Eine florentinische Tragödie op. 16 (Decca, DDD, 96/93) K. Malisch in KLASSIK heute 4 / 98: "Letztlich, möglicherweise auch ein Resultat des transparenteren und opulenteren Klangbilds, ist Chaillys Darbietung in der Entfaltung der dynamischen Architektur noch subtiler, differenzierter, taucht er die Orchesterfarben in ein noch glühenderes, satteres Licht." |
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| Der König Kandaules (Capriccio, DDD/LA, 96) FonoForum 7 / 1997: "Ein Dokument ersten Ranges, um diesem Komponisten, der in den letzten zwanzig Jahren endlich wiederentdeckt wurde, seinen Platz in der so vielfältigen Übergangs-Epoche zwischen Spätromantik und Moderne zu sichern." |
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| Lyrische Symphonie in 7 Gesängen op. 18 (EMI, DDD/LA, 01) U. Schreiber in stereoplay 8 / 02: "Die im Studio produzierte Sammlung von Orchesterstücken aus Opern, die er nicht komplett aufnahm, ist ein akustischer Lorbeerkranz - auch für den immer noch nicht ins allgemeine Bewusstsein gedrungenen Komponisten." |
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| Streichquartette Nr. 2 & 3 (Praga, DDD, 95/03) M. Stäbler in FonoForum 9 / 03: "Die tschechischen Musiker spüren allen Facetten seines weit gefächerten Ausdrucksspektrums von der weichen Introvertiertheit bis hin zur wild herausfahrenden Espressivo-Geste sensibel nach und behalten dabei gleichzeitig immer den großen Spannungsbogen der rund vierzigminütigen Komposition im Ohr." |
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| Streichquartette Nr. 1 & 2 (Nimbus, DDD, 97) P. Kerbusk in FonoForum 3 / 99: "Die Musiker aus Wien, die seit 1980 als Quartett auftreten, spielen die kühnen Partituren ihres 1938 in die USA emigrierten Landmannes ungeheuer expressiv und druckvoll, zugleich mit analytischer Intelligenz und auf der Basis soliden musikalischen Könnens." |
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