CD Purchasing Recommendations for 'Orlando di Lasso (1532-1594)'
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Missa Osculetur Me (Gimell, DDD, 88) E. Pinter in FonoForum 11/89."Nicht nur diegesangstechnische Verwirklichung ist tadellos.Interpreten fanden hier auch ein besondersgeglücktes Gleichgewicht zwischen strengkonzipiertem Formaufbau und geradezu sinn-lich subjektivem Ausdruck. Klangbild:Weit-räumig und transparent." |
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Magnificat sexti toni (CPO, DDD, 2014) klassik.com 12/2015: »Dieses Prinzip, Qualitätvolles weiterzutragen, lebendig zu halten und als Reverenz an große Zeitgenossen oder Vorläufer zu präsentieren, ist schon eine beeindruckend uneitle Praxis. Freilich darf man nicht vergessen, dass die Lassos Beschäftigung mit diesen Kompositionen zugleich die musikalischen Vorbilder ehrte nd deren Kunst neuerlich in den Mittelpunkt rückte. Das Klangbild wirkt sehr natürlich, ist von edler Größe, ausgewogen in der Präsenz der Stimmen, mit viel natürlichem Charme. Im Booklet informieren mehrere Texte sehr informativ zum musikalischen Hintergrund ebenso wie zum spirituellen und theologischen Behalt des Magnificat.« |
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Bußpsalmen I-VIII (CPO, DDD, 2017) »Die Produktion ist, wie immer bei cpo, herausragend ausgestattet; der Begleittext etwa wurde von Dr. Bernhold Schmid verfasst, einem erfahrenen Herausgeber der Lasso-Gesamtausgabe der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Auch die Klangtechnik vermittel souverän zwischen Fülle und Transparenz. Schließlich sind die Interpretationen durch die Singphoniker wirklich ausgereift: Dass mikroskopisch sauber intoniert wird, dass der Gesamtklang homogen ist, dass deutlich gesprochen wird, ist selbstverständlich. Vor allem aber gestalten die einzelnen Sänger ihre Stimmen voller Verständnis für den Ausdrucksgehalt des jeweiligen Momentes wie auch der Funktion für das gesamte polyphone Geflecht.« (klassik-heute 10/2019) |
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Lamentationes Jeremiae (Signum, DDD, 2005) »Es ist Tradition, die Klagelieder des Propheten Jeremia in der Karwoche aufzuführen. Hier singt das Collegium Regale, oder King's College Cambridge ohne die Diskantstimmen, die Version von Roland de Lassus in einem äußerst nachsichtigen, langsamen fünfstimmigen Kontrapunkt, der köstliche Reue hervorbringt Jede Zeile. Kein Sünder könnte den feierlichen Aufruf zur Buße, der seinen Höhepunkt erreicht, ignorieren: ›Jerusalem Convertere ad Dominum.‹ Es ist unglaublich, sich vorzustellen, dass diese reifen Sänger bloße Studenten sind, die alle drei Jahre recycelt werden müssen. Das Geheimnis des Chors erreicht seine wunderbare Mischung mit solch vorübergehendem, wenn auch überlappendem Personal.« - The Times |
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Patrocinium musices 1573/74 (Christophorus, DDD, 1988) F.P. Messmer in FonoForum 9/89:"Erik vanNevel und seine Musiker zelebrieren die Mo-tetten aus dem 'Patrocinium Musices' nichtals trockene kontrapunktische Übung, sondernerfüllen sie mit Leben: mit Gefühlsausdruck,an dem die Musik Lassos so reich ist. Für dieFreunde alter Musik fast schon ein "Muß"!Klangbild: Natürlich, präsent, durchsichtig,gute Raumwirkung." |
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Prophetiae Sibyllarum (Paraty, DDD, 2020) »Das gemischte Vokalquintett Ensemble Irini bietet eine durchweg intensive und klangschöne Umsetzung der zwölf sibyllinischen Tonsätze Orlando di Lassos.« (Fono Forum, März 2022) |
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Prophetiae Sibyllarum (Alpha, DDD, 2005) M.Hengelbrock in FonoForum 11/06: »Den mystischen Gehaltdieser Musik arbeitet Roberto Festa sensibel heraus; dieSpannungskurven werden exzellent konzipiert, dasKlangbild ist geschmeidig und transparent.« |
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Prophetiae Sibyllarum (22 Weihnachtsmotetten) (CPO, DDD, 2009) klassik.com 02/10: »Die ›Prophetiae Sibyllarum‹ ist ein einzigartiger Edelstein der Musikgeschichte. Eine Produktion, die sich auch im Vergleich mit anderen Einspielungen aus der jüngeren Vergangenheit im Repertoire sehr gut behaupten kann.« |
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Psalmi penitentialis Nr.1-7 "Bußpsalmen" (Pentatone, DDD, 2024) "Die „Psalmi Poenitentiales“ (Bußpsalmen) von Orlando di Lasso (bzw. Orlande de Lassus) zählen zu den wichtigsten vokalpolyphonen A-cappella-Kompositionen des 16. Jahrhunderts. Um 1559 im Auftrag des Herzogs Albrecht V. von Bayern entstanden, beziehen sich die insgesamt sieben Psalmen auf je eine der sieben Todsünden (Hochmut, Habgier, Völlerei, Wollust, Neid, Trägheit und Wut). Sie sind Teil eines „Gesamtkunstwerks“, da der Münchner Maler Hans Mielich die Psalmtexte mit Darstellungen aus der Bibel und der (Natur-)Geschichte seiner Zeit illustrierte und der am Hof von Herzog Albrecht tätige Humanist Samuel von Quicchelberg zudem ausführliche Erläuterungen dazu verfasste. Das reich illustrierte und hervorragend kommentierte Booklet, das man vor dem Hören des Albums unbedingt anschauen und lesen sollte, beleuchtet die Hintergründe. Jedem der Psalmen liegt eine der Kirchentonarten – von dorisch bis mixolydisch- zugrunde; alle verzichten dabei mehr oder weniger auf überraschende musikalische Wendungen – sonst ein „Markenzeichen“ von Lassus Stil. Im Booklet erfahren wir, dass Quicchelberg in seinen Erläuterungen vermerkte, Lassus habe sich „lamantabili ac querula voce“ (mit jammernder und klagender Stimme) ausgedrückt. Genau diese Eigenschaft wird von der hier agierenden Cappella Amsterdam nicht „zur Schau getragen“, was nicht heißt, dass der Lamento-Charakter der Stücke unter der Stabführung von Daniel Reuss auf der Strecke bleibt. Im Unterschied zu der ikonischen (und mehr als 20 Jahre alten) Einspielung der Bußpsalmen mit dem Collegium Vocale Gent unter der Leitung von Philippe Herreweghe, ziehen Reuss und die „Cappella“ das Tempo merklich an und setzen dabei auf, fast möchte man sagen: markigere Töne. Wer bei Lassus den „weichen Stil“ bevorzugt, wird mit dieser Interpretation eher nicht glücklich werden. Reuss‘ neue Sicht auf die „alten“ Psalmen fasziniert aber ebenfalls, da sie in ihrer Klarheit viele Details (erstmals) hörbar macht." (FONO FORUM, Burkhard Schäfer) |
Please note that some of the texts above are still in German because they have been imported from an external database.
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