CD-Tipps zu 'Richard Hickox (1948-2008)'

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Orchesterwerke Vol.1 (Chandos, DDD, 2006)
Richard Rodney Bennett (1936-2012)

A. Friesenhagen in FonoForum 04 / 07: »Was die Werke unverwechselbar macht, ist ihre weltläufige Eleganz, das Schwelgen in luxuriös harmonisierten Melodien und eine an der Filmmusik geschulte Effektivität. Von der Prätention der Modernität hat Bennett sich offensichtlich schon länger befreit, seine Musik findet ihren Weg ziemlich direkt ins Gemüt des Hörers. Sie verlangt eine klangsinnliche, ausdrucksintensive Darstellung, und Richard Hickox bleibt ihr in dieser Hinsicht nichts schuldig.«

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Death in Venice (Chandos, DDD, 2004)
Benjamin Britten (1913-1976)

FonoForum 08 / 05: »Erst diese Einspielung räumt mit dem Vorurteil auf, ›Death in Venice‹ sei Benjamin Brittens eher ermüdendes Alterswerk.«

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Owen Wingrave (Chandos, DDD, 2007)
Benjamin Britten (1913-1976)

FonoForum 12 / 08: »Orchestral weiß die vorliegende Neueinspielung vollends zu überzeugen; Richard Hickox beweist einmal mehr sein Gespür auch für die dunklen Facetten von Brittens Tonsprache, und die City Of London Sinfonia realisiert das transparente Gewebe punktgenau. Alan Opie gelingt es als Wingraves Lehrer Coyle, die Entwicklung dieser Figur vom Wahrer soldatischer Traditionen zum Verteidiger seines Schützlings glaubhaft nachzuzeichnen. James Gilchrist ist als oberflächlich-naiver Lechmere eine ideale Besetzung.«

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Rusalka (Chandos, DDD/LA, 2007)
Antonin Dvorak (1841-1904)

FonoForum 09 / 08: »Richard Hickox lässt das Orchester gewaltig wagnern, doch gelingt ihm eine äußerst straffe, dramatisch aufgewühlte Ausdeutung der Partitur, die in sich stimmig ist und den Hörer packt.«

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Nebuchadnezzar (Choralkantate) (Chandos, DDD, 2007)
George Dyson (1883-1964)

FonoForum 06 / 08: »Doch verdienen die großen Chorwerke, die er zwischen den Weltkriegen für diverse Musikfeste auf der Insel schrieb, wegen ihrer hohen handwerklichen Qualität auch heute noch Beachtung. Seine Chaucer-Vertonung ›The Canterbury Pilgrims‹ ist sogar ein Repertoire-Stück englischer Chöre geworden. Das kann man von dem 1935 uraufgeführten ›Nebuchadnezzar‹ nicht behaupten. Um so achtbarer ist Richard Hickox' Einsatz für dieses Miniatur-Oratorium, in dem die biblische Geschichte der drei Jünglinge im Feuerofen verhandelt wird. Dyson macht aus dem heilsgeschichtlichen Stoff eine in mehreren durchkomponierten Teilen überraschend konzis erzählte Handlung mit wirkungsvoll gesetzten Höhepunkten, inklusive abschließendem großen Lobgesang.«

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Facade (Chandos, DDD, 90)
William Walton (1902-1983)

T. Rübenacker in stereoplay 4 / 91: »Riccardo Chailly lieferte vor kurzem, mit der London Sinfonietta und Jeremy Irons sowie Dame Peggy Ashcroft als Sprechern, eine funkelnde Version des Werkteils eins, aber diese Neuaufnahme steht ihr in nichts nach. Hohe und höchste Bewertungen für Interpretation, Klangqualität und Repertoirewert.«

Letzte Änderung am 11. Oktober 2019