Leonard Bernstein (1918-1990)

Symphonic Dances from West Side Story

(Symphonische Tänze aus „West Side Story“)

Allgemeine Angaben zum Ballett:

Titel: Symphonic Dances from West Side Story
Titel deutsch: Symphonische Tänze aus „West Side Story“
Entstehungszeit: 1957
Besetzung: Orchester
Spieldauer: ca. 22 Minuten
Erstdruck: New York: G. Schirmer, 1967
Verlag: New York: Boosey & Hawkes, 1993

Kaufempfehlung:

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[Details]
Symphonische Tänze aus "West Side Story" (DGG, DDD, 82)
Leonard Bernstein (1918-1990)

W. Palucka in orpheus 12 / 83:"...für mich die rhythmisch packendste Einspielung seit Jahren."

Beschreibung:

Um es gleich vorwegzunehmen, die „Symphonischen Tänze aus der West Side Story“ sind ein eigenständiges Ballett, welches allerdings aus dem musikalischen Material des Musicals und des 1961 entstandenen Films gespeist wird. Jerome Robbins, einer der bedeutendsten amerikanischen Choreographen, mit dem Bernstein bereits in „Fancy-Free“ zusammengearbeitet hatte, konnte für eine weitere Zusammenarbeit gewonnen werden.

Das Musical hatte seine Uraufführung zunächst in Washington D.C. am 19. August 1957. Am Broadway lief die offizielle Premiere dann am 26. September des gleichen Jahres. Das Shakespeare-Thema von Romeo und Julia wird zeitlich ins New York der 1950er Jahre verlegt. Zwei rivalisierende Banden aus Porto-Rico und der Bronx bekämpfen sich bis aufs Messer. Am Rande spielt die verhängnisvolle Liebesgeschichte mit tödlichem Ausgang für Tony.

Die Kenntnis des literarischen Inhalts des Musicals ist zum Verständnis des Ballettes nicht erforderlich und dient nur als Hintergrundwissen. Das Tanzdrama geht eigene Wege und folgt auch nicht dem chronologischen Ablauf der szenischen Vorgabe.

Folgende zugkräftige Nummern wurden zu einem handlungsfreien Ballett zusammengestellt.

- Prologue (Allegro moderato)
- Somewhere (Adagio)
- Scherzo (Vivace leggiero)
- Mambo (Presto)
- Cha-cha (Andantino con grazia)
- Meeting Szene (Meno mosso)
- Cool, Fugue (Alegretto)
- Rumble (Molto allegro)
- Finale (Adagio)

Es muss nicht erwähnt werden, dass die spannungsgeladene explosive Musik ohne ablenkenden gesprochenen Text, aber angereichert mit den Variationen des Tanztheaters, die wirkungsvolle Instrumentierung Bernsteins noch besser zur Geltung bringt.
Letzte Änderung am 31. März 2007
Beitrag von Engelbert Hellen

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