CD-Tipps zu 'Johannes Brahms (1833-1897)'

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Lieder (Bayer, DDD, 85)

H.Marian in HiFi-Vision 1/87:"Wie mühelosdem King des Kunstlieds die Stimme noch im-mer gehorcht, das zählt zu den Wundern derSzene. ..Mit diesem Gala-Abend beschenktFischer-Dieskau seine unvermindert treue Ge-meinde aufs Erfreulichste."

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Chorlieder "Wach auf, meins Herzens Schöne" (Carus, DDD, 2009)

FonoForum 02/11: "Nicht nur "In stiller Nacht" ist einJuwel der Chorliteratur, vor allem, wenn es so lebendigatmend und ausgewogen im Stimmklang vorgetragen wird wievom Vocalensemble Rastatt. Holger Speck hat den Chor soperfekt trainiert, dass den volksliedhaften Gesängen vonBrahms mitunter sogar ein leicht musealer Touch eignet."

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Sämtliche Lieder Vol.2 (Hyperion, DDD, 2010)

FonoForum 07/11: "Die Natürlichkeit von ChristineSchäfers Organ ist Leichtigkeit, Filigranhaftigkeit,Clarte. So wird man in "Es träumte mir" keinen bohrendenSchmerzausdruck erwarten dürfen, dennoch kommt das "heißeBlut" in "Ach, wende diesen Blick" stark ins Wallen. Die"Ophelia-Lieder" lassen einen individuellenSchmerzausdruck spüren. Diese kurzen Gesänge, fürTheateraufführungen entworfen, komplettieren einRaritätenprogramm, mit dem auch bei künftigen Recitals zurechnen ist. Einen speziellen Charme besitzt "Soll sichder Mond nicht heller scheinen". Da wird ChristineSchäfer Text und Musik besonders gerecht. Das Liederstrahlt mit "schöner heller Stimme", leicht und luftig.Graham Johnson besticht neuerlich mit seiner filigranen,empfindsamen Begleitung."

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26 Deutsche Volkslieder

G. Pätzig in FonoForum 1/98: "Es ist daher eine un-verzichtbare "Zutat" anläßlich des 100. Todestagesim Brahmsjahr 1997, diese Schätze in ihrer Vollständig-keit zu heben. Nur zwei komplette CD-Editionen liegenbisher vor. Näher am Komponisten liegt die hierzu würdigende Aufführung mit dem Konzertchor Darm-stadt, die zugleich mit einem philologisch bemerkens-werten Textbeitrag von Marcus Imbsweiler aufwartet.Klangschönheit, eine spürbare Darbietungsfreude undAusdrucksvielfalt verwöhnen den Chorliebhaber."

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Klavierwerke Vol.1 - Frühe Klavierwerke (MDG, DDD, 2007)

FonoForum 10/08: "Auf dem Streicher-Flügel von 1851gleichen sie vollends einer fernen Vision derEntfesseltheit, und wir wundern uns kaum, dass SchumannBrahms gleich weitertrieb zur Sinfonie. Hardy Rittneraber kann sich kaum als Feuerkopf produzieren unter demhistorisch matten Schleier. In diesem gedämpften Milieuder Pianissimo-Valeurs bewegt sich das rastlos-elegischeFinale ganz herrlich seiner fantastischen Auflösungentgegen. Dank der leichtgängigen Mechanik des Flügelslässt er die 32stel-Girlanden des Molto-sostenuto-Schlusses wunderbar frei verwehen."

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Klavierwerke Vol.3 - Späte Klavierwerke (MDG, DDD, 2010)

FonoForum 09/11: "Rittner ist ein unangreifbar genauerLeser der Notenvorgaben, aber seine Genauigkeit ist nichtvon der nur philologischen Art, mit der sich vor allemgestandene Musiker gerne gegen Einwände absichern. Der30-jährige Deutsche bekennt Farbe. Er spielt Brahms'Romantik voll aus: ohne es mit dessen sprichwörtlicher"Schwere" zu übertreiben, aber mit einem vollentwickelten Sensorium für alle Feinheiten dieser Musik.Besonders hervorhebenswert, wie organisch Rittner jedesKlanggeschehen entwickelt und in Bewegung hält, mit wieviel unaufdringlicher Raffinesse er jedes Stück durch oftminimale Tempodifferenzierung zu formvollendeterAbrundung bringt."

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Werke für Chor & Orchester (PHI, DDD, 2011)

FonoForum 03/12: "Dass die dunkle Klangwelt des Requiemsmit ihren gedeckten Farben indes auch hier nicht weitentfernt ist, zeigen schon die düster pochendenPaukenschläge im herrlichen 'Schicksalslied', mit dem dieCD beginnt. Der erste Alt-Einsatz ('Ihr wandelt drobenins Licht') strömt wunderbar warm und rund und zieht denHörer unwiderstehlich in den Sog der Musik; auch in denPianissimo-Momenten betört das Collegium Vocale mitseinem edlen Klang."

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Brahms I - Späte Romantik (Musicaphon, DDD, 2012)

,,Eine SACD, bei der der Brahms überzeugt, der Strauss hingegen positiv überwältigt und getrost zu den bisherigen diskographischen Highlights in Sachen „Tod und Verklärung“ gezählt werden darf. Der Klang ist – wie eigentlich immer bei musicaphon – sehr überzeugend, wenn auch nicht oberste HiFi-Spitzenklasse. Eine sehr lohnende Aufnahme, die einen gespannt macht auf die weiteren Beiträge im hiermit begonnenen Lübecker Brahms-Zyklus.." (R. Aschemeier, the-listener.de, Juni 2013)

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Klavierwerke Vol.4 (MDG, DDD, 2012)

Audio 09/2013: "Zwei Alleinstellungsmerkmale zeichnen diese jetzt fast vollständige Gesamtaufnahme der Solo-Klavierwerke von Johannes Brahms aus: Das interessanteste Merkmal ist die Verwendung originaler, historischer Musikinstrumente (hier in Vol.4 von 1846, 1856 und 1868), die der Pianist Hardy Rittner passend zur Entstehungszeit der Kompositionen spielt. Der zweite Aspekt ist die Mehrkanaltechnik, die die Darstellung (...) mit wunderbarer Detailfülle abbildet, und die sich ebenso stereophon mit geänderter Hörperspektive erleben lässt. In der Summe hören wir so ein bisher einmaliges Klangkonzept, gepaart mit einem tiefen Verständnis für Brahms' Tonsprache."

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Geistliche Chorwerke a cappella (Carus, ADD, 1979)

Jörg Eichler in FonoForum 10/1991: »Extreme Dynamik und stark ausladender, gefühlvoller Gesang sind hier die Wesensmerkmale. Diese Interpretationen rühren den Zuhörer unmittelbar.«

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Klaviertrios Vol.1 (MDG, DDD, 2015)

»Selten waren die Trios op.8 und das erst 30 Jahre später entstandene zweite, op.87, so leicht und befreit atmend zu erleben wie hier. Was viel mit der phänomenalen Phrasierungskunst des Wiener Klaviertrios zu tun hat.« (Stereo, August 2016)

»Im natürlichen Klangbild ist jedes Instrument klar verortet – Brahms in Bestform.« (Audio, August 2016)

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Klavierwerke Vol.5 (MDG, DDD, 2016)

»Die Proportionen zwischen schnell-langsam, hell-dunkel, klar-geheimnisvoll stimmen perfekt. Ob Neben- oder verdeckte Mittelstimmen – Rittner findet sie, deckt sie auf und bindet sie organisch sein.« (Fono Forum, Januar 2017)

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Sämtliche Klavierwerke (La Dolce Volta, DDD, 2015)

»Couteaus Brahms-Aufnahmen changieren auf faszinierende Weise zwischen strukturierender Klarheit und seelischer Durchglühung, mit ihrer kompromisslosen Haltung können sie durchaus Referenzcharakter beanspruchen.« (Fono Forum, September 2016)

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Werke für Klavier solo Vol.6 (Chandos, DDD, 2015)

»Douglas ist sich über die sechs Etappen seines Brahms-Mehrteilers treu geblieben. Die wuchtigen Passagen nimmt er kraftvoll, entschlossen und betont orchestral. Die lyrischen Momente leuchtet er farbig aus. (...) Klanglich hinterlässt auch diese Aufnahme einen sehr positiven Eindruck mit einem klar fokussierten, räumlichen Flügel-Klang.« (Fono Forum, Dezember 2016)

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Intermezzi (Tacet, DDD, 2018)

»Bei den Brahms-Intermezzi lässt Koroliov große Ruhe walten und zelebriert eine Verinnerlichung durch feinste Anschlagskultur und Gestaltung.« (Piano News 6/19)

»Brahms' Intermezzi werden bei Evgeni Koroliov zu einem pianistischen Hochamt voller Farben, Leben und gedankentiefer Artikulation.« (›Empfehlung des Monats‹ in Fono Forum, Dezember 2019)

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31 Deutsche Volkslieder (Capriccio, DDD, 1986)

W. Ophoven in HiFi-Vision 4/88:"...Das Lied-gut findet in Hermann Prey und der jungenPamela Coburn stilsichere und gesanglich aus-gezeichnete Interpreten. Wie immer entpupptsich Geoffrey Parsons am Klavier als noblerund sensibler Begleiter der ganz und gar nichtverstaubten Kleinode. .. Klangqualität:sehrgut."

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Abbado dirigiert Hölderlin-inspirierte Musik (Sony, DDD/LA, 1993)

FonoForum 5/95: »Ein musikliterarisches Programm. Nicht nur liest man die verwendeten Gedichte Hölderlins unter dem Eindruck der Vertonungen noch einmal neu, sondern man verfolgt auch gespannt wie die Komponisten mit seinen Worten umgehen. Solche Konzeptions-Editionen, die wirklich einmal etwas Neues auf den übersättigten CD-Markt bringen, sollen Schule machen und Erfolg haben, zumal, wenn sie auch interpretatorisch so exzellent betreut werden, wie es hier unter der Stabführung von Claudio Abbado geschieht.«

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Angelika Huber - Vergebliches Ständchen (Bayer, DDD, 2011)

»Frauen um Brahms – ein reiches Kapitel, dem sich die diese Aufnahme mit Anteil und Liebe widmet. Lieder von Brahms selbst (überwiegend aus den Anfängen), aber auch höchst bemerkenswerte Kompositionen von Damen, die ihm nahestanden, wie Clara Schumann, Pauline Viardot-Garcia und Josephine Lang.« (klassik-heute.com)

»So intellektuell man Angelika Huber als Textautorin kennenlernt, so mädchenhaft unkompliziert erweist sie sich als Interpretin, warmblütig im Ausdruck, ohne rhetorische Überteibungen, mit einer ihrer Stimme schmeichelnden Aufnahmetechnik.« (Fono Forum, November 2014)

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Anthology of the Concertgebouw Orchestra Amsterdam Vol.5 (RCO Live, DDD, 1980-90)

Leinsdorf/1989); Till Eulenspielgel op.28 (IvanFischer/1988)+Keuris: Catena - Refrains & Variationen (Edo deWaart/1989)

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Bamberger Symphoniker - Brahms / Dvorak (Vol.1) (Tudor, DDD, 2017)

»Der weiträumige Klang der Bamberger Symphoniker rollt in mächtigen Wogen den Ohren des Hörers entgegen, eine Brahms-Erfahrung der besonderen Art.« (RONDO ›CD des Monats‹)

»Diese Aufnahmen sind pures Glück! … Die Bamberger Symphoniker bieten feinstes und sehr engagiertes Spiel, wobei besonders die Holzbläser viel Lob verdienen. Die Hörnerchöre sind hinreißend in dieser Symphonie [Brahms], die mit einem hymnischen Finalsatz zu Ende geht.« (Pizzicato)

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Bamberger Symphoniker - Brahms / Dvorak (Vol.2) (Tudor, DDD, 2018)

»Hrůša nimmt uns auf eine Wanderung durch schnell wechselnde, aber nicht theatralisch zugespitzte Befindlichkeiten mit; Hymnik und freundliche Schlichtheit bekommen gleichermaßen ihr Recht, im Adagio auch innig süße Schmerzlichkeit: warmherzig und ergreifend.« (Fono Forum, August 2019)

»Hrůša lässt der Pracht dieser Musik zwar Raum, doch nie ungehemmt oder unkontrolliert. Strömende Eleganz und mitreißende Dynamik sind hier das Ergebnis von klug bemessener Geschwindigkeit und bezeugen ein tiefes Verständnis für Dvořáks Musik.« (deutschlandfunk.de)

»Mithin haben wir es hier mit einer Aufnahme zu tun, die neben jenen von Herbert von Karajan und vor allem jenen von Harnoncourt und Honeck auf gleicher Ebene anzusiedeln ist.« 5/5 Punkte (pizzicato.lu)

»Bei Dvořák (…) lässt er [Hrusa] im Schlusssatz der Achten das Entfesselte ebenso zu seinem Recht kommen wie eine gewisse Noblesse. An diesem Finale scheitern Dirigenten sonst reihenweise. Klangtechnisch ist diese Doppel-CD die pure Freude.« – CD der Woche bei NDR Kultur (NDR Kultur)

»Die Musik [atmet] klassische Klarheit und romantische Flexibilität (…) Klangtechnisch ist diese Doppel-CD die pure Freude.« (NDR Kultur)

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Benjamin & Paul Rivinius - Les Deux! (perc.pro, DDD, 2020)

»Bei den Brahms-Sonaten bestechen die strukturelle Klarheit in der Gestaltung sowie die Feinheit der Tongebung. Glasunows Schmonzette schließt das kurze Rezital ... auf charmante Weise ab.« (Fono Forum, November 2021)

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Boulanger Trio - Werke für Klaviertrio (Profil, DDD, 2011)

FonoForum 03/12: "Hat man den dicken Brahms je soschweben gehört? Mit viel Pedaleinsatz und luftigemStrich spielt das Boulanger-Trio. Es gleitet fast elegantdurch den wütenden Beginn von Johannes Brahms'c-Moll-Klaviertrio von 1886. Im zweiten Satz umsäuselndie Instrumente einander, Geige und Cello scheinen Arm inArm durch den Regen zu laufen, das ist ein besondersschöner Moment. Und im Finale tobt die Musik erst richtiglos, durchbricht Lautstärke- und Tempogrenzen - aber miteiner Präzision, die wohl kaum ein Orchester sohinbekommen hätte."

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Brahms-Aufnahmen von Hänssler Classic (Exklusiv-Set für jpc) (Hänssler, ADD/DDD, 1937-2012)

"Gemeinsam mit den ehemaligen Melos-Mitgliedern Hermann Voss und Peter Buck haben die Musiker das erste Streichquintett und das zweite -sextett eingespielt: zwei Werke, die stellenweise eine äußerst expressive Sinnlichkeit und feurige Leidenschaft verströmen - von den erfahrenen, aber keine Spur routiniert wirkenden Interpreten mit großer Intensität und Leuchtkraft musiziert. Dabei kosten sie die üppige, mitunter zur orchestralen Fülle neigende Klangpracht der Werke genüsslich aus, ohne aber ihre polyphone Vielschichtigkeit aus den Augen und Ohren zu verlieren." (FonoForum)

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Die Singphoniker - Deutsche Volkslieder (Oehms, DDD, 2004)

klassik-heute.com: »Diese CD ist wohltuend im gegenwärtigen Dschungel von sogenannten Volksmusik-Produktionen. Fernab vom Kitsch einer Pseudo-Folklore im trivialen Fernseh- und Fernweh-Zwiegesang. Alles in allem ist es die Einfachheit großer, zugleich schlichter Kunst der Notenvorlagen und deren klangvoll sensible Realisierung, die vom ersten bis zum letzten Ton fasziniert und regelrechte Glücksgefühle beim Lauschen der Harmonieseligkeit auslöst.«

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Duo Crommelynck - Piano 4 Mains (Claves, ADD/DDD, 80-90)

FonoForum 5/88: »Ein Kompendium tänzerischer Musik, zu der Brahms von ungarischer Folklore, Ländlern a la Schubert, heiteren Gedichten, sogar russischen Motiven inspiriert wurde. Eine Ausnahme bilden die gewichtigen Schumann-Variationen. Das Duo Crommelynck spielt mit gleichbleibender Intensität. Eine kultivierte, auch klanglich gelungene Aufnahme.« (zu Brahms)

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Friedrich Thiele - Con moto (Genuin, DDD, 2019)

»Zartes Flageolettspiel, impulsive Pizzicati, ein glasklarer Ton bis in höchste Lagen – Friedrich Thiele hat nicht nur in Dutilleux' 'Trois strophes sur le nom de Paul Sacher' viel zu sagen. Der Gewinner des Deutschen Musikwettbewerbs überzeugt auch in Schostakowitschs Cellosonate mit einer klaren künstlerischen Formung, ...« (Fono Forum, Februar 2021)

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GrauSchumacher Piano Duo - Remixed (Neos, DDD, 2020)

»... zeichnen Transparenz und strukturelle Klarheit die Interpretationen besonders aus.« (Fono Forum, April 2021)

»Nach über dreißig Jahren als Duo im Dickicht von Romantik und experimenteller Gegenwart legen Andreas Grau und Götz Schumacher neben Brahms‘ originaler Sonate op. 34b Kernrepertoire in faszinierenden Transkriptionen vor. Brahms klingt bei ihnen souverän und bezwingend. Größere Überraschungen bietet Maurice Ravels Transkription: Die changierenden Schichtungen von Debussys Orchesterzauber erfahren in den linearen Akkordbrechungen für vier Hände keinerlei Einbußen und erblühen zum Klangrausch mit anderen Mitteln.« (concerti.de)

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Gülru Ensari & Herbert Schuch - Go East! (CAvi, DDD, 2016)

»... die Kombination von zwölf der bekannten Brahms-Walzer und Hindemiths Opus 6 bereitet nicht geringes Hör-Entzücken ...« (Fono Forum, Juli 2017)

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Herbert von Karajan dirigiert (DGG, ADD, 59/71)

Penguin Guide:"Virtuose Interpretationen Karajansmit einem herausragenden,glänzenden Orchester."

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Jos van Immerseel & Claire Chevallier - Music for Piano four Hands (Alpha, DDD, 2016)

»Der ganze spezielle Sound dieses historischen Instruments und das entspannt-einfühlsame Spiel der beiden Pianisten machen diese CD zu einem ganz besonderen Leckerbissen.« (Pizzicato, 23.04.2017)

»Dieser Klang ist eine Offenbarung!« (Crescendo, Juni 2017)

»Alles ist da: viele Ausdrucksnuancen, das vorsichtige Zögern, das melancholische Träumen, und dann immer wieder bricht eine unbändige Spielfreude hervor. Selten begeistert Spiellaune so unmittelbar.« (kulturradio rbb, 02.06.2017)

»Diese Aufnahme ist nicht nur klanglich eine Offenbarung, sie ist es auch und erneut künstlerisch.« (Toccata, September 2017)

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Karlrobert Kreiten - Historical Recordings (CAvi, ADD/DDD(m/s, 1934-2016)

»Kreiten war ein fantasievoller, technisch souveräner Pianist, irrlichternd fluid in Othmar Schoecks atemraubender Toccata, zupackend in Brahms’ ›Paganini‹-Variationen, von hoher Poesie bei Chopin und mit delikatem Klangsinn bei Ravels Toccata aus dem ›Tombeau de Couperin‹.« (Fono Forum, August 2017)

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Klaviermusik zu 4 Händen (Passacaille, DDD, 2020)

»Jordans und Doeselaar, seit 1980 als ›Amsterdam Piano Trio‹ aktiv, spielen ihren Brahms in einer sehr ansprechenden Mischung aus klavieristischer Solidität und temperamentvoller Gestaltungslust.« (Fono Forum, Mai 2021)

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Klaviermusik zu 4 Händen (Gesamtaufnahme) (Naxos, DDD, 1995-2012)

"Bewundernswert, was sie herausholen aus einer Partitur, die ursprünglich weder für Klavier gedacht war noch die Atmosphäre sinfonischer Musik enthält, die etwa Liszt zur pianistischen Adaption von Beethoven-Sinfonien animiert hatte." (KLASSIK heute)

"Präzise wie ein Uhrwerk fügen Silke-Thora Matthies und Christian Köhn sich musikalisch zum Duo: Eine Grundvoraussetzung, auf deren Basis erst wirkliches Musizieren möglich ist. Weit über dem Niveau soldatisch starren Gleichklangs stoßen Matthies und Köhn in die Sphären freien Musizierens vor." (KLASSIK heute)

"Definitionsschärfe und Gelöstheit, historisierende Sprachregelung und ungebundenes Musizieren verdichten sich hier besonders spannungsvoll." (KLASSIK heute)

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Klaviermusik zu 4 Händen Vol.3 (Naxos, DDD, 96)

P. Cosse in KLASSIK heute 11/98: "Definitionsschärfeund Gelöstheit, historisierende Sprachregelung und un-gebundenes Musizieren verdichten sich hier besondersspannungsvoll."

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Klaviertrios Vol.3 (Tacet, DDD, 2005)

C.Vratz in FonoForum 09/06: "Die ersten drei Sätze desHorntrios klingen vergleichsweise vorsichtig,zurückhaltend, vornehm. Gleichzeitig dominiert dasvitale, perfekte Zusammenspiel. Das Finale gerätschließlich zum fulminanten Höhepunkt. Auch das Sextettklingt zutiefst romantisch: geheimnisvoll, lyrisch,stellenweise wild, nie rührend, nie belehrend. Einegelungene Gabe zum 30.Geburtstag des Abegg-Trios."

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Klaviertrios Vol.4 (Tacet, DDD, 2005)

FonoForum 02/08: »Die drei Abeggler, verstärkt um den Klarinettisten Martin Spangenberg, gehen gleichermaßen entschlossen wie poetisch zu Werke. So entsteht der Eindruck eines in Details ausgewogenen, im Ganzen erfülltromantischen Musizierens.«

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Klavierwerke (Berlin, DDD, 2017)

»Die Aufnahme ... lässt auch klangtechnisch keine Wünsche offen, bietet Präsenz, differenzierte Fülle und Offenheit in überzeugender Balance.« (Fono Forum, Januar 2019)

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Lena Eckels - Friendship Brahms - Joachim (gwk Records, DDD, 2020)

zu Joachim: »In den Händen des optimal eingespielten Duos von Lena Eckels und Simone Wolff vermittelt dieses Jugendwerk, in dem der Komponist über seine jüdischen Wurzeln reflektiert (...) eine vergeistigte Leidenschaft.
zu Brahms: Eckels und Wolff verleihen ihnen größte strukturelle Klarheit bei insgesamt bewegten Tempi. Die Bratsche – ein modernes Instrument nach Gasparo da Salò – hat einen schlanken Ton, den die Spielerin einfühlsam zu modulieren versteht. Sophie Harmsen findet wunderschöne Nuancierungen für den Gesangspart.« (Fono Forum, September 2021)

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Lieder (Orfeo, DDD, 96)

G. Wienke in FonoForum 2/98: "Der Ruf der slowenischenMezzosopranistin als souveräne Gestalterin von Brahms-Liedern bestätigt sich aufs Neue mit dem vorliegendenLiedprogramm. Bei der Vielfalt der Ausdrucksnuancendurch die Textvorgaben in den einzelnen Liedern ge-lingt der Sängerin eine bemerkenswerte Wechselwirkungvon Ausdrucksdichte und sonorer Linearität."

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Lieder (Orfeo, ADD/LA, 1965)

»Schon vom ersten Lied an wird man in die Brahmssche Klangwelt hineingezogen und kann sich ganz in Bumbrys warmen Sopran verlieren, der in introvertierten Passagen genauso brilliert wie in Momenten dramatischer Spannung.« (Crescendo)

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Menahem Pressler & Pacifica Quartet (Cedille, DDD, 2014/2016)

zu Brahms ›Klavierquintett‹: »Ihre stärksten Momente hat die Einspielung in den verträumten Passagen des Andante: wenn Menahem Pressler sich mit der ganzen Reife des erfahrenen Kammermusikers Zeit nimmt, um einzelne Motive und Intervallschritte ein kleines bisschen länger auszukosten, als es ein Metronom vorgeben würde und dadurch die subtile romantische Schwärmerei erst zu Tage fördert, die Brahms so oft zwischen den Zeilen seiner Werke versteckt hat. Dann befruchtet er die Interpretation mit einer Liebe zur Musik, die seine Partner beseelt und inspiriert, dann beginnt der Flügel unter seinen Händen zu atmen und zu singen.« (Fono Forum, August 2017)

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Münchner Horntrio (Farao, DDD, 2008)

,,Großartig, wie intelligent und fein er (Johannes Dengler) die Hornpartien spielt und sich dabei bestens in das Spiel von Markus Wolf (Violine) und Julian Riem (Klavier) einfügt. Und das gleichermaßen mit Naturhorn (bei Brahms) wie mit dem modernen Ventilhorn (bei Ligeti und Koechlin)." (FonoForum, Juni 2012)

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Nicholas Angelich spielt Brahms (Erato, DDD, 2003-2009)

FonoForum 07 / 06: "Wunder wie dieses sind nicht leicht zu beschreiben. Man muss hören, wie Nicholas Angelich die oft hysterisch flatterende h-Moll-Rhapsodie bedächtig erdet und aussingt, wie er der abgedroschenen Selbstgewissheit, mit der die g-Moll-Rhapsodie beginnt, einen Schleier der Skepsis überwirft, um zu begreifen, welche Tiefen Angelichs Besonnenheit ausloten kann."

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Nina Kotova - Brahms/Reger/Schumann (Warner, DDD, 2020)

"Nina Kotova trifft die elegische Grundstimmung dieser Musik vom ersten Takt an. Das wirkt nie aufgesetzt oder überzogen, sondern zeigt die ernsthafte, aber auch leidenschaftliche Herangehensweise dieser außergewöhnlichen Künstlerin." (FonoForum)

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Orgelwerke (Nimbus, DDD, 90)

D. Weiss in FonoForum 1/91:"Ideal getroffeneRegistrierungen lassen die Choralvorspiele(op. 122) in seltener Eindringlichkeit undGröße erstehen. Mit brillanter, unaufdring-licher Virtuosität gespielt, bilden die bei-den Präludien und Fugen den hinreißendenAuftakt. Eminente Aufnahmetechnik."

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Philippe Herreweghe & Collegium Vocale Gent - 50th Anniversary (PHI, DDD, 2010-1013)

»Dass die dunkle Klangwelt des Requiems mit ihren gedeckten Farben indes auch hier nicht weit entfernt ist, zeigen schon die düster pochenden Paukenschläge im herrlichen 'Schicksalslied', mit dem die CD beginnt. Der erste Alt-Einsatz ('Ihr wandelt droben ins Licht') strömt wunderbar warm und rund und zieht den Hörer unwiderstehlich in den Sog der Musik; auch in den Pianissimo-Momenten betört das Collegium Vocale mit seinem edlen Klang.« (FonoForum zu Brahms)

»Herreweghe und sein Ensemble machen die Größe der Musik auch für heutige Ohren erlebbar, und sie haben dieses Album durch vier Motetten de Victorias auf so ideale Weise ergänzt, dass das Ergebnis ein Muss ist für Freunde der Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts.« (FonoForum zu Victoria)

»Philippe Herreweghe und seine Interpreten singen und musizieren dynamisch sehr differenziert. Alles wirkt sehr organisch, natürlich, eindringlich, lebendig und diesseitig. Philippe Herreweghe macht das Existenzielle der Beethovenschen Musik, den Kampf des Komponisten, hörbar. Das stimmige Solistenquartett und das vorzügliche Orchester tragen ihren Teil dazu bei, dass alles ausgewogen und ausbalanciert, emotional unterfüttert und eindringlich wirkt. Es ist eine der besten Aufnahmen dieses Werkes geworden, die zur Zeit auf dem CD-Markt erhältlich sind.« (rbb kulturradio zu Beethoven)

»Herreweghe beweist ein außerordentliches Gespür für die seelsorgliche Dimension dieser Musik, hierin Gardiner und Koopman deutlich überlegen und Suzuki durchaus ähnlich, wenngleich noch eine Spur philosophischer als dieser. Die vier Solisten, die zugleich den Kern des zwölfköpfigen Chores bilden, lassen keine Wünsche offen ...« (FonoForum zu Bach)

»Die neue Aufnahme zeichnet sich durch einen prachtvollen Klang aus. Hier musizieren also nur Interpreten, die dasselbe wollen und an einem Strang ziehen. Sie folgen dem romantischen Charakter des Werkes, strapazieren das Romantische aber nicht zu sehr. So bekommt das Werk etwas meditatives, bleibt aber kraftvoll. Das Orchester ist mehr als ein flexibler Begleiter. Es spielt inspiriert und beseelt. Die hochkarätigen Solisten bereichern den Gesamteindruck! Diese CD ist also eine unbedingte Empfehlung!« (rbb kulturradio)

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Rafael Fingerlos - Fremde Heimat (Oehms, DDD, 2019)

»In der Verbindung von Stimmschönheit und Expression, beherrschter Technik, intensiver Tiefenlotung und souveräner Textbehandlung gelingen dem Bariton nahezu vorbildliche Interpretationen, die von seinem feinfühligen Begleiter Sascha El Mouissi wie kostbare Preziosen eingefasst werden.« (Fono Forum, September 2020)

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Sofja Gülbadamova - Hungarian Melody (Profil, DDD, 2019)

»Eine durchweg überzeugende Aufnahme.« (Piano News)

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Sämtliche Chorwerke (Brilliant, DDD, 2003)

Stereo 06/04: »Der Chamber Choir of Europe erweist sich unter Nicol Matt als Ensemble von perfekter Homogenität.«
FonoForum 06/04: »Statt vierstimmigem Solistengehabe, das sich verkrampft auf Humor trimmt, hört man hier einen Chorklang, so unbeschwert, jung und ungekünstelt, als würden Studenten in einem Eichendorffschen Roman singen. Das wirkt durchweg sehr leicht und luftig und lieblich: lupenreiner Chorgesang ohne jede Intonationstrübung. Ein phänomenales Klangbild liefert zudem genügend Hall, damit die Stimmen ideal verschmelzen und der Klang wirkungsvoll zum Tragen kommt, und sorgt für optimale (auch sprachliche) Präsenz.«

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Sämtliche Klaviertrios Vol.1 (MDG, DDD, 95)

P. Kerbusk in FonoForum 7/96: "..eine willkommeneBereicherung. Die Parnassus-Spieler finden eineüberzeugende Synthese aus norddeutscher Schwer-blütigkeit und wienerischer Melancholie, lyrischeElemente haben hier ebenso ihren Raum wie zupackendeVirtuosität."

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Sämtliche Klaviertrios Vol.3 (MDG, DDD, 95)

C. Eggers in FonoForum 12/96: "Das Trio op. 8wurde hier in seiner Erstfassung von 1854 einge-spielt. Hier wird trotz aller Genauigkeit desSpiels micht buchstabiert, sondern ein wahrer Klang-rausch enfacht, in den ruhigen wie in den auf-fahrenden Momenten. Ensemblespiel auf höchstemNiveau und perfekte Tontechnik runden dieseempfehlenswerte Einspielungen ab."

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Sämtliche Lieder Vol.1 (Hyperion, DDD, 2009)

FonoForum 09/10: "Bei Angelika Kirchschlager ist keineAkzentuierung, keine Färbung auszumachen, die alsübertrieben gelten könnte. Die Künstlerin operiert mitfeinen dynamischen Valeurs, erzielt gleichwohl genügenddramatische Spannung und plastischen Ausdruck. Dasjugendliche Timbre der Sängerin ist und bleibtverführerisch. Graham Johnson ist ein versierter,feinsinniger Begleiter."

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Sämtliche Lieder Vol.7 (Hyperion, DDD, 2017)

»Die gedeckte Stimmfarbe des jungen Bassbaritons passt hervorragend zur introvertierten Klangsprache von Johannes Brahms. (...) Die Textverständlichkeit ist hervorragend, gleichzeitig pflegt er ein dichtes Legato und fällt auch bei pointierten Textausdeutungen nicht aus dem Rahmen des kultivierten Gesangs.« (Fono Forum, September 2018)

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Sämtliche Streichquintette (Audite, DDD, 2015)

»Dem Spätstil des Komponisten werden die Musiker vorbildlich gerecht: Tempo, Dynamik und Balance passen wie angegossen. Dies führt dazu, dass Gegensätze zu einer wunderbaren Einheit verschmelzen. In dem warmen und natürlichen Klangbild kommen auch die Mittelstimmen gut zur Geltung.« (Audio, Dezember 2016)

»Insgesamt wirken die beiden Quintette hier etwas ›klassischer‹ und weniger opulent als in anderen Aufnahmen, aber nicht minder mitreißend.« (Fono Forum, Februar 2017)

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Sämtliche geistliche Chorwerke a cappella (Thorofon, DDD, 1998)

H. Glossner in FonoForum 7/99: "Der Anspruch derVollständigkeit ist löblich, eingelöst wird er aufhohem Niveau. Das gilt vor allem für die Vokalwerke, dieim Norddeutschen Figuralchor ihre denkbar besten Inter-preten finden. Jörg Straube hat in nahezu zwei Jahr-zehnten mit dem Ensemble eine Klarheit und Luziditätdes A-capella-Klangs entwickelt, die Brahms' Stil, denalten Meistern schöpferisch kongenial verbunden, ganzbesonders zugute kommen."

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Tabea Zimmermann & Kirill Gerstein Vol.2 - Brahms/Schubert/Franck (Myrios, DDD, 2011)

rbb Kulturradio: »Jeden Ton, jede Phrase hat Tabea Zimmermann durchdacht und aus ihrem inneren Empfinden und Hören heraus entwickelt. Die Bratschistin bringt ihr Instrument mit einem breiten Klangspektrum und hellen Strahlen zum Singen. Der Pianist schafft dazu einen intellektuell wirkenden, bestechend klaren Grund. Und nicht selten verschmelzen beide Instrumente zu einer nie gehörten Melange.«
BR Klassik 11/12: »Eine solche Souveränität in allen Details, vom Einsatz der Klangfarben über die sprechende Phrasierung bis hin zur subtilen Tempogestaltung, erreichen wohl nur Künstler, die lange mit einem Werk gelebt haben. Spontanes Gefühl und eindringendes Verständnis finden glücklich zusammen. Und wie vielfältig kann Tabea Zimmermanns Instrument klingen! Schuberts a-Moll-Sonate D 821 ist eigentlich für die Arpeggione gedacht, eine Art Zwitter aus Gitarre und Cello. Der feine und leichte Klang dieses seltenen Biedermeier-Instruments hat Zimmermann hörbar inspiriert. Die ›Arpeggione-Sonate‹ gehört schon lange zum Standard-Repertoire der Bratschisten. Die Violinsonate von César Franck dagegen, eines der beliebtesten Werke der romantischen Kammermusik, ist bislang allenfalls in einer Cello-Fassung bekannt, zumal diese von Franck ausdrücklich autorisiert wurde. Tabea Zimmermann erobert das Stück nun für die Bratsche – und kombiniert damit die Vorteile beider Fassungen: Die Strahlkraft der fast durchgängig in der originalen Lage übernommenen Urfassung für Violine wird von der klanglichen Wärme des tieferen Instruments grundiert. Avanti, Viola!«
Rondo 10/12: »Elegant, differenziert, technisch makellos – man möchte eine Menge stark positive Adjektive reihen, wenn man miterlebt, wie sich Tabea Zimmermann und Kirill Gerstein auf intelligente und umsichtige Weise ihren Weg bahnen durch die Partituren von Brahms, Schubert und Franck. Wieder und wieder erlebt man ihr gemeinsames, perfekt aufeinander abgestimmtes Tun in seiner grazilen Gestik als unmittelbar einleuchtend. Sie vermitteln, ja sie erklären uns bisweilen sogar die Musik, und zwar sowohl hinsichtlich ihrer inneren Logik als auch hinsichtlich ihres klangsinnlichen Potentials.«

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Werke für Klavier solo Vol.1-6 (Chandos, DDD, 2011-2015)

»Douglas ist sich über die sechs Etappen seines Brahms-Mehrteilers treu geblieben. Die wuchtigen Passagen nimmt er kraftvoll, entschlossen und betont orchestral. Die lyrischen Momente leuchtet er farbig aus. Klanglich hinterlässt auch diese Aufnahme einen sehr positiven Eindruck mit einem klar fokussierten, räumlichen Flügel-Klang.« (Fono Forum)

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Yuja Wang - Transformation (DGG, DDD, 2009)

Stereo 07/10: »Auch Yuja Wangs zweites CD-Recital für die Deutsche Grammophon verschlägt einem durch die fantastische Mischung von schier grenzenloser manueller Gewandtheit und harmonischer Musikalität den Atem. Die mühelos wirkende Leichtigkeit ihrer Klavierbehandlung und die traumhafte Sicherheit, mit der sie die Umrisse jedes Stücks klanglich perfekt nachgezeichnet hat, haben pianistisches Ausnahme-Format.«

Weitere CDs finden Sie im Werkverzeichnis und in den Online-Shops der Klassika-Partner.

Letzte Änderung am 23. Februar 2024