CD-Tipps zu 'Leo Fall (1873-1925)'

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Paroli (Komische Oper) (CPO, DDD, 2012)

FonoForum 09 / 2015: »Mit dem WDR Funkhausorchester Köln unter Düsseldorfs GMD Axel Kober und einer niveauvoll aufgedrehten Sängerriege nimmt die Einspielung die vermeintliche Banalität auf die Schippe, behandelt das Ganze fast wie ein einziges großes Couplet: spitz, pointiert und frank. Weidmannsdank.«

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Madame Pompadour (CPO, DDD, 2012)

klassik. com 03 / 2014: »In sich stimmige Operettenproduktion, deren Spaßfaktor deutlich hör- und spürbar ist. Dabei beweist Dasch ungeheure Spielfreude und Komik, sie kitzelt pikante Zwischentöne hervor, schäkert und girrt, sie flirtet, säuselt und kann auch überraschend jazzig röhren. Als Marquise von Pompadour gibt die Berlinerin charmante Primadonna mit strahlendem Sopran, unmittelbarer Spontaneität und erfreulich guter Artikulation.«
Stuttgarter Zeitung 05 / 2014: »Gäbe es mehr Opern-Einspielungen dieses Schlages, mit Lust am musikalischen Witz und großer spieltechnischer Akkuratesse, dann hätte sich die Gattung längst aus den Klauen der Routine befreit.«
FonoForum 06 / 2014: »Beide letztlich doch recht unterschiedlichen Kompositionen werden mit viel Temperament und offenkundig großer Spielfreude ohne Ausrutscher oder Übertreibungen geboten. Selbst die kleineren Rollen sind mit zumeist jungen Stimmen exzellent besetzt, die mit großer Natürlichkeit viel Charme versprühen. Da fügt sich wirklich alles derart wunderbar zusammen, dass die 79 Minuten wie im Fluge vergehen. So schön also kann französische Barockoper sein.«
Concerti 04 / 2014: »Herrlich bissige Musik, der Andreas Schüller pointierte rhythmische Akzente zu verpassen weiß. Eine effektvolle ironische Grundierung, auf der sich die Sänger austoben können: mal einschmeichelnd-verführerisch, mal lebendig unverkrampft.«

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Die Dollarprinzessin (CPO, DDD/LA, 2012)

Westfälische Nachrichten 09 / 2019: »Falls ausgefeilte Partitur steht der komischen Oper weit näher als der schmissigen Musikrevue. Eine Aufnahme für Feinschmecker, nichts für Fast-Food-Fans.«

klassik. com 10 / 2019: »Ulf Schirmer lässt mit dem bestens aufgelegten Münchner Rundfunkorchester süffig, in Tempo und Rhythmik schön ausgewogen musizieren. Dazu wird richtig gut gesungen. Die dezente Dialogregie, die klangliche Balance und das Booklet mit einem kundigen Aufsatz vom Operettenexperten Stefan Frey tragen dazu bei, dass ›Die Dollarprinzessin‹ innerhalb der Fall-Reihe bei cpo ein kleines Schmuckstück ist.«

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Die Rose von Stambul (CPO, DDD, 2014)

onlinemerker 08 / 2020: »In der Operette ist es der Wiener Walzer, der zumindest musikalisch darauf einen ganz eigenen Reim schmiedet. A propos Reim: Ich kenne kaum eine Operette, wo großartigere Musik zu alberneren Texten komponiert wurde. Das hindert nicht, dass sich einige der größten Hits von Leo Fall finden darin finden. Die wunderbare Tenorschnulze ‹O Rose von Stambul, nur du sollst meine Scherezade sein« sangen u. a. Fritz Wunderlich, Rudolf Schock oder Jerry Hadley. ‹Ein Walzer muss es sein» ist eines der vielen Duette, das beweist, dass die Epoche der Silbernen Operette auch einige der herzergreifendsten Höhepunkte des Genres zu bieten hat. Natürlich schwitzt diese stark duftende rosa Rose mit orientalischen Versatzklängen Kitsch pur aus, aber halt besten Edelkitsch – der manchmal für das Leben so unverzichtbar ist wie ein Stück Sachertorte mit Schlagobers oder Käsetrainer mit süßem Senf.«

klassik. com 11 / 2020: »Allein um des Genusses von Leo Falls unsterblicher Musik in ihrer Gänze lohnt sich der Münchner Mitschnitt.«

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Letzte Änderung am 26. Februar 2021